Wir haben einen halbschattigen Balkon mit Blick ins Grüne. Leider war der Balkon Anfang des Jahres alles andere als grün, da wir ihn das ganze vergangene Jahr nicht nutzen konnten (wegen Reparaturarbeiten). Daher vegetierten hier zum Start des Frühjahrs nur ein paar Hornveilchen und Stiefmütterchen vor sich hin. Immerhin hatte unsere Balkonkastanie die Reparatursaison (im Exil) und den diesjährigen Winter sehr gut überstanden und trieb schon Blätter aus. In seinem Topf hatte ein bißchen Gundermann auch einigermaßen überlebt.
Entstehen sollte aber wieder eine grüne Oase mit Pflanzen, die man zu weiten Teilen auch essen kann (Tomaten, Erdbeeren, Kräuter etc.).
Im Frühjahr zogen dann nach und nach all die vielen Pflanzen ein, darunter verschiedene Nelkenarten, Lavendel, Kapuzinerkresse, Gänseblümchen, Fetthenne; Gemüsepflanzen wie Tomaten; zwei Beerensträucher (Stachel- und Johannisbeere); auch Kräuter wie Minze, Bergbohnenkraut und Majoran. Gesät wurden Dill (der leider nur sehr zögerlich wächst, aber vielleicht schafft er es doch noch bis zur Blüte) und Rote Bete. Zusätzlich wurde auf den “Außenposten“ am Balkongeländer bienenfreundliches Saatgut ausgesät, das sehr schön aufgegangen ist und mit Bienenfreund, Klatschmohn, Kornblume, Klee, Kornrade und einigen anderen Blütenpflanzen, die wir noch nicht identifiziert haben, nun zahlreiche Insekten anlockt.
Außerdem beherbergt unser Balkon eine Miniweide, einen zweijährigen Ahorn sowie derzeit sehr viele kleine Ahorn-, Wildpflaume- und Hainbuchen-Setzlinge, die hier Zwischenstation machen, bevor sie in der Nachbarschaft verteilt und an ihre endgültigen Standorte gebracht werden. An einigen dieser Bäumchen haben sich offenbar Blattschneiderbienen zu schaffen gemacht. ^^


































