Im Frühjahr 2025 starteten wir das Projekt zur Neugestaltung unseres südlich gelegenen Schulgartens. Der Garten war in die Jahre gekommen; das vor einigen Jahren angelegte Hochbeet stand weitgehend ungenutzt auf der großen Fläche und war nur mit Schnittlauch und Lavendel bepflanzt.
Nach der Sanierung unseres schönen kleinen Schulgebäudes entstand die Idee, auch den Schulgarten wieder zu einem attraktiven Lern- und Begegnungsort für Kinder, Insekten und der Allgemeinheit zu machen. Der erste Schritt war die Vorstellung des Projektes und der Einblick in den ersten Entwurf bei der Gemeinde und dem Bürgermeister.
Nach der Zustimmung der Gemeinde trafen wir uns am 05.04.2025 vor Ort mit unserem Vorstandsteam, um die Lage und das Vorhaben im Detail zu besprechen. Die Gesamtfläche umfasst rund 120 m². Der Plan sah vor, bestehende Sträucher zu erhalten, das Hochbeet neu zu bepflanzen sowie einen Barfußpfad, eine Blumenwiese und ein Sandarium anzulegen.
Zunächst wurde die Fläche gefräst, von unerwünschten Beikräutern befreit und mit 2 m³ Sand abgemagert. Auch das Hochbeet wurde entleert und mit Sand abgemagert, sodass dort auch zukünftig abwechslungsreichere, trockenheitsverträgliche Kräuter wachsen können.
Rund um das Hochbeet entstand mit alten Dachziegeln eine schöne Einfassung für die Blumenwiesenfläche. Der Barfußpfad wird mit Granitsteinen eingefasst und trennt die beiden Blumenwiesenflächen, die zusammen etwa 30 m² umfassen. Dort haben wir die Blumenwiese „Niederbayern blüht auf“ gesät und konnten trotz des späten Saatzeitpunktes, im Juli 2025, bereits im Sommer wundervolle Blüten bestaunen.
Das Sandarium mit ca. 14 m² wurde an drei Seiten mit Eschenholzstämmen und einer Trockenmauer aus Granit eingefasst.
Die Kinder des Vereins gestalteten Trittplatten aus Beton und Fliesenstücken. Diese haben bereits einen schönen Platz gefunden und weisen den Weg zur Beerennaschecke.
Geplant ist auch ein Insektenhotel, hierzu töpferten wir gemeinsam mit den Kindern im Frühjahr 2026 Bienensteine, diese sollen dann als Herberge für Wildbienen dienen.
Ein weiteres Highlight ist ein großer Eschenholzstamm, aus dem mit der Motorsäge eine Bank entstehen soll.
Mit vielen fleißigen Helferinnen und Helfern des Mettenbacher Obst- und Gartenbauvereins haben wir in rund 37 Stunden Arbeitseinsatz bereits sehr viel geschafft zu realisieren.
Unser Ziel ist es auch, die künftig dort untergebrachten beiden ersten Klassen, wieder stärker für Natur und die Umwelt zu begeistern. Der Schulgarten soll, zum Beobachten, Fühlen und einfach zum bewussten Wahrnehmen einladen.

























