Vereins- und Gemeinschaftsgärten, Liegenschaften und Sonstige
Sachsen, 01259 Dresden
Natur im Garten Sachsen (4 Personen)
In der Mitgliederversammlung des Vereins “Natur im Garten Sachsen“ im Dezember 2025 wurde vorgeschlagen, neben der Geschäftsadresse auch einen Praxisort für Treffen und Weiterbildung zu schaffen. Die Wahl fiel auf eine knapp 300 Quadratmeter große Parzelle im naturnah bewirtschafteten Kleingärtnerverein “ARONIA“ in Dresden. Bereits im Januar 2026 begannen Vereinsmitglieder von “Natur im Garten Sachsen“ mit der Umgestaltung des Areals.
Ziel ist es, naturnahes Gärtnern unter Einhaltung des Bundeskleingartengesetzes beispielhaft zu demonstrieren und verschiedene Beet-Typen vorzustellen. Gleichzeitig wurde der Bereich um das zwölf Quadratmeter große Gartenhaus zu einem Ort der Begegnung und des Gedankenaustausches ausgebaut. Wir arbeiten an praktischen Lösungen für Gärtnern ohne Torf, ohne künstlich-synthetische Pestizide, ohne künstlich-synthetische Dünger und verzichten auf Versiegelung, Lichtverschmutzung und weitestgehend auch auf Kunststoffe. Die Förderung von Nützlingen und nachhaltiges Gärtnern durch Kreislaufwirtschaft (Wasser, Kohlenstoff) gehören zu den Prinzipien, die mit diesem Ort praktisch vermittelt werden sollen.
Über unsere Gruppe
Mitglieder von Natur im Garten Sachsen.
Vernetzung u.a. mit: Natur im Garten Deutschland, European Garden Association, Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands (BKD), Deutsche Schreberjugend Bundesverband, Landesverband Sachsen der Kleingärtner (LSK), Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden, Umweltzentrum Dresden (BienenBrückenBauen)
Vorher- & Nachher-Bilder
Parzelle 404 am 31. Dezember 2025Parzelle 404 im Januar 2026Parzelle 404 im März 2026Parzelle 404 im Mai 2026Parzelle 404 im Juni 2026
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)
Insektennahrungsbeet 1Insektennahrungsbeet 2Insektennahrungsbeet 3Insektennahrungsbeet 4Insektennahrungsbeet 5Gemüsebeete mit Mischkulturen im Frühjahr 2026
Auf den Beeten werden verschiedene Materialien zum Mulchen ausprobiert. Im Hintergrund noch unbepflanzt eine Erdbeerpyramide, die zur Salatpyramide umfunktioniert wird und ein Kartoffelturm aus Holzrahmen.
Gemüsebeete im Sommer 2026Salatpyramide
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)
Steinhaufen / Wilde Ecke
Beim Auflösen des vorhandenen Komposthaufens wurden einige große Steine zutage gefördert.
Kräuterspirale aus Ziegelsteinen als Trockenmauer
Trockenmauern sind bei vielen Insekten und Spinnen beliebt.
Trockenmauer mit TigerschnegelSchlüssellochbeet und Vulkanbeet mit Kompostkörben im Zentrum
Der lose in den Gabionen gestapelte Ziegelbruch bietet zahlreiche Hohlräume. In den Kompostkörben finden sich schnell die üblichen Kompostbewohner ein.
Mini-Teich
In einem alten Waschzuber haben wir mit Körben einen Mini-Teich gebaut. Kaum aufgestellt, waren auch schon erste Insekten zum Trinken da.
Totholz und TrockenmauernEine Nisthilfe für Mauerbienen am GartenhausNisthilfe_NahaufnahmeNoch mehr Nisthilfen
Das Banner „Deutschland summt“ auf der Parzelle von Natur im Garten Sachsen.
Besucher im Garten des Vereins „Natur im Garten Sachsen“ Foto: Jörg Fischer
Der KGV „ARONIA“ war einer der Endrundenteilnehmer im 26. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau. Dabei besichtigten die Mitglieder Jury und zahlreiche Gäste auch die Parzelle 404 des Vereins „Natur im Garten Sachsen“
Baumpflanzung anlässlich des internationalen „Natur im Garten“-Tages am 30. Juni Foto: Jörg Fischer
Gemeinsam pflanzten der Leiter der Jury des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“, Thomas Kleinworth, und der Vorsitzende von „Natur im Garten Sachsen“, Sven-Karsten Kaiser, den sächsischen Apfelbaum des Jahres 2025 „Roter Hauptmannsapfel“. Im Vordergrund ist ein Beet mit Dauergemüse zu sehen
Facebookseite
Natur im Garten Sachsen und KGV „ARONIA“ gut vernetzt mit Parzelle 404 https://www.facebook.com/NiGSachsenParzelle404
Ein Schlüssellochbeet entsteht
Gemeinsam geht alles besser.
Plan zur Gartenpflege
Die gärtnerische Teilhabe auf der Parzelle 404 ist grundsätzlich allen Mitgliedern von „Natur im Garten Sachsen“ möglich. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von gelegentlichen Arbeitseinsätzen bis hin zur permanenten Pflege bestimmter Bereiche. Als Ort des Austausches steht die Parzelle allen interessierten Gärtnerinnen und Gärtnern offen.