In unserem naturnahen Garten legen wir immer mehr Naturmodule an, um wertvollen Lebensraum für Tiere zu schaffen. Zum Beispiel haben wir ein 5 qm großes Sandarium für Wildbienen, eine Totholzhecke, 50 qm begrüntes Dach mit Wildstauden als Nektarquelle, einen frisch angelegten Käferkeller, wilde Ecken und Hecken für die Vögel zum Verstecken, Nisten und als Futterspender. Alle Insekten finden durch das Jahr Nektarreiche (Wild-) Blühpflanzen bei uns. Bei der Auswahl geeigneter Futterpflanzen schauen wir darauf, eine möglichst große Vielfalt wie Lippenblütler (Woll- + Heilziest, Braunellen und Nesseln), Glockenblumen- und Borretschgewächse, Dickblattgewächse wie Fetthenne, Kreuzblütler wie das Steinkraut und Korbblütler mit unterschiedlichen Blühzeiten anzubieten. Zusätzlich bieten wir Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse an. Wir gärtnern Torf- und Pestizidfrei. Wir nutzen keinen chemisch-synthetischen Dünger, sondern dem Kreislaufgedanken nachgehend unseren eigenen Kompost und Bokashi. Wir setzen außerdem Pflanzentees und -brühen an, mähen bzw. sensen Teile unseres Gartens nur ein- bis zweimal im Jahr und lassen den Kräuterrasen stehen und bieten so Insekten zusätzlich wertvolle Futterpflanzen. Es finden sich Obststräucher und -bäume, Gemüse und ein Schnittblumenbeet in unserem grünen Paradies. Wir mulchen unsere Beete zur Verbesserung der Wasserretention, gießen mit Regenwasser und schauen wie wir unseren Wasserverbrauch im Garten in Zukunft noch effizienter gestalten können. Wir pflanzen im Gemüsebeet daher auch in Mischkultur und mit Fruchtfolge. All dies zeigen wir gerne Interessierten wie zum Beispiel dem örtlichen Imkerverein oder Nachbar:innen, um zu mehr Wildnis, Klimaresilienz und Biodiversität in anderen Gärten anzuregen. Zudem vermehren und ziehen wir unsere Pflanzen aus eigenem Saatgut oder von Biosaatgutherstellern, wir tauschen gerne Pflanzen mit unseren Nachbar:innen und gehen auf Pflanzenbörsen. Um unsere tierischen Gartenbesucher besser kennen zu lernen, engagieren wir uns im örtlichen NABU für Fledermäuse.
Neu im Frühjahr 2026 sind eine Magerwiese, ein Naturteich mit Totholz und eine Steinpyramide hinzugekommen. In der großen Hitze kommen viele Wildbienen, Wespen und Hornissen zum Trinken an den Teich. Libellen paaren sich und lassen sich bei der Eiablage beobachten. Wenn sich neben den Laubfröschen noch andere Frösche und Eidechsen ansiedeln, haben auch diese Module für mehr Artenreichtum gesorgt.










































