Die Idee war, eine Fläche der Gemeinde die nur mit Gras bewachsen war in ein Beet mit heimischen Pflanzen umzugestalten.
Bisher wurde die Fläche nur von den Mitarbeitern des Bauhofes regelmäßig gemäht.
Da sie aber an einer exponierten Stelle liegt (Ortseingang, am Fußweg zu Einkaufsmärkten) und eine gute Größe hat (Pflegeaufwand und Kosten überschaubar) bot sie sich für ein Leuchtturm- / Pilotprojekt zusammen mit der Gemeinde an.
Ziel war es sowohl die Biodiversität zu fördern (Trittsteinbiotop) als auch die Mitbürger auf heimische Pflanzen und Insekten aufmerksam zu machen.
Über unsere Gruppe
Die Initiative ging von einer Privatperson aus die auf die Gemeinde zuging. Im Ort ließen sich schnell einige Mitstreiter finden, die sich für diese Aktion begeistern konnten.
Vorher- & Nachher-Bilder
Fläche vorher
Ursprungszustand der Fläche
Vor der Bepflanzung
Boden vorbereitet und Biotopelemente weitestgehend eingebracht
Einmal pro Jahr soll im späten Frühjahr (April) ein Pflegedurchgang gemacht werden um die Pflanzenreste des Vorjahres zu entfernen. Dies soll an einem einmaligen Termin mit engagierten Freiwilligen geschehen. Im Herbst wird nichts abgeräumt und alles bleibt über den Winter stehen.
Jetzt im ersten Jahr, werden nach Bedarf ungewünschte Beikräuter entfernt. Die Idee ist, dass die Fläche im laufe der Zeit den Boden weitestgehend bedeckt und dann Beikräuter nur gelegentlich entfernt werden müssen.
Wenn die Fläche im Juli ca. acht Wochen alt ist, soll des Wässern eingestellt werden. Nur in langen Trockenperioden im Hochsommer könnte ausnahmsweise gewässert werden müssen.