Nach der energetischen Sanierung unseres Hauses, sah der Garten aus wie in einem Neubaugebiet: Mutterboden abgetragen, Untergrund durch Baumaschinen verdichtet, die alte Buchsbaumhecke vollständig entfernt, ebenso alle Pflanzen, die vorher in den Beeten vorhanden waren (ebenfalls durch Baumaschinen).
So hatte ich “tabula rasa“ und konnte ganz frei denken.
Dass ich eine Vogelnährhecke pflanzen wollte, war schon lange klar, dass der abgetragene Mutterboden Möglichkeiten bot, die abseits der pflegeintensiven Beetvarianten sowohl weniger Arbeit (in Form von nachdüngen, gießen, schneiden) als auch mehr ökologische Vielfalt boten, wurde mir klar, als ich konkret anfing, darüber nachzudenken, was ich denn nun genau pflanzen möchte.
Der Garten ist groß, hat jetzt schon viele verschiedene Mikroklimazonen und wird sich in den nächsten Jahren sicher noch weiter entwickeln.
Im Herbst 2025 kamen die bestellten Heckenpflanzen für die volle Sonne direkt an der Straße und die Schattenpflanzen für ein kleines Beet direkt am Eingang.
Zwischen den Heckengehölzen ist derzeit so viel Platz, dass ich den Winter dazu genutzt habe, Stauden und Zwiebelpflanzen zu recherchieren, welche ich dann im Frühjahr 2026 setzten konnte.
“Es wir durchgeblüht“ funktioniert schon, allerdings sind die Blüten derzeit in überschaubarer Menge vorhanden.
Ich freu mich trotzdem, über all die schönen Pflanzen, die nun Tier anlocken, ernähren und beherbergen werden.







