Schritt für Schritt möchten ich den “Natur-im-Garten“ zu einem Erlebnis-, Lern- und Lehrgarten für den praktischen Naturschutz weiterentwickeln. Mein Bestreben ist es, so bald wie möglich einen kostenfreien Zugang für Kindertagesstätten, Schulen und alle Interessierten zu ermöglichen. Vielfältige pädagogische Angebote rund um den Natur- und Umweltschutz stehen BesucherInnen dann offen und laden Jung und Alt dazu ein, Natur hautnah zu erleben, zu entdecken und zu verstehen.
Im Naturgarten entstehen nach und nach verschiedene Kleinprojekte. Gemäß den Naturgartenprinzipien werden ausschließlich heimische Pflanzen eingebracht. Wichtig ist der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, der Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger, der Verzicht auf den Einsatz von Torf. Ich möchte eine hohe ökologische Vielfalt (Biodiversität) erreichen.
Im Natur-im-Garten sollen Menschen, Pflanzen und Tier im Einklang leben. Er bietet vielen Tieren Nahrung und Unterschlupf. Problematische Arten, insbesondere invasive Neophyten, werden konsequent entfernt. Ebenso werden vielfältige Nisthilfen angeboten (z.B. für Vögel, Insekten und Kleinsäuger) und Lebensräumen für viele Tier- und Pflanzenarten geschaffen wie z.B. Gewässer, Totholz, Wiese, wilde Ecke, Trockenmauern.

Natur-im-Garten
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600 m²
Privatgärten groß (ab 500 m²)
Rheinland-Pfalz, 67549 Worms
Natur-im-Garten (6 Personen)
Über unsere Gruppe
Das Gesamtprojekt entstand durch die Vermittlung des BUND-Vorsitzenden der Kreisgruppe Worms, Michael Leukam. Durch ihn habe ich die Gartenbesitzerin kennengelernt und da wir übereinstimmende Ziele haben, wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen. Wir stehen über eine Whats-App-Gruppe in ständigem Kontakt und treffen uns regelmäßig persönlich. Punktuell habe ich Hilfe von FreundInnen und Bekannten bekommen. Für einige Arbeiten, die ich fachlich, logistisch oder kräftemäßig nicht leisten konnte, habe ich Firmen beauftragt.
Vorher- & Nachher-Bilder

Weg zum Gerätehaus

Platz für die Bienenvölker

Ehemalige Beete

Gewächshaus 2 (wurde rückgebaut)

Das Gewächshaus 2 wurde für Restmüll genutzt

ehemalige Beete

Gartenhaus

Wassercontainer

rechte Gartenhälfte

Gartenhaus 1 (wird repariert)

ehemalige Beete in der rechten Gartenhälfte

rechte Gartenhälfte
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)

Wurzelgarten

unter www.naturadb.de/listen/sp8sczbj/ sind alle gesetzten Pflanzen aufgeführt.

www.naturadb.de/listen/sp8sczbj/
Foto 2. Teil

Auf dem Foto ist ein Staudenbeet zu sehen. Die Auflistung der Pflanzen bezieht sich auf alle Stauden im Natur-im-Garten und ist unter www.naturadb.de/listen/kyzwxkaz/

Stauden in der Wiese

neu angelegtes Staudenbeet mit heimischen Stauden

kleines Staudenbeet



Der Balkan-Storchenschnabel ist Altbestand.


Der Lavendel ist Altbestand
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)

Hier finden keine Eingriffe statt. Der vorherige Gartenbesitzer hat in diesem Bereich das gesamte Totholz „entsorgt“

Durch Gartenzäune und Straßen sind die Igelreviere wesentlich kleiner geworden. Die Tiere benötigen zur Nahrungs- und Partnersuche aber große Reviere. Zäune und Mauern machen dies unmöglich oder zwingen sie zu langen und gefährlichen Umwegen, was wertvolle Energie kostet. Durch Igeltore oder Igelram

Der Käferkeller, ist Lebensraum und Entwicklungszone für Käfer. Je nach Holzart unterstützt man damit unterschiedliche Tierchen. Diese dienen wiederum als Nahrungsquelle für Vögel, Spitzmäuse, Fledermäuse, Igel uvm. Ein Käferkeller nutzt Totholz, um ein spez

Keine Nachtbeleuchtung
Besonders nachtaktive Insekten leiden massiv unter der Lichtverschmutzung. Milliarden von Insekten werden von den nächtlichen Lichtquellen angezogen, sind vom hellen Schein desorientiert und verenden. Ebenso wird die Entwicklung von Raupen und Larven durch Kunstlicht gestört.

Igel sind neugierige Tier, die im Garten alles durchwühlen und erkunden. So kommt der Igel praktisch mit allen Giften (chemische Pflanzenschutz- oder Unkrautvernichtungsmittel, Schneckenkorn, Mäuse- oder Rattengift, Düngemittel, oder Moosvernichter), die im Garten eingesetzt werden in Kontakt. Natür