Bürgerinitiative Mehr Platz zum Leben (40 Personen)
Der Halt 58 in München ist ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Transformation eines funktionalen, ungenutzten Raumes in einen lebendigen, multifunktionalen öffentlichen Ort. Die zentralen Erfolgsfaktoren dieses Projekts liegen in dem starken bürgerschaftlichen Engagement der Bürgerinitiative Mehr Platz zum Leben mit der aktiven Einbindung von Künstlern und der unterstützenden Rolle der Stadtverwaltung. Halt 58 demonstriert eindrucksvoll, wie bürgerschaftliches Engagement nicht nur zur ästhetischen Verschönerung, sondern zur tiefgreifenden sozialen und kulturellen Aufwertung eines Stadtteils beitragen kann. Es dient als Modell dafür, wie Städte brachliegende Flächen durch kreative Zwischennutzungen und die Stärkung lokaler Initiativen in wertvolle Gemeinschaftsräume verwandeln können. Das Projekt zeigt das immense Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum, nicht nur als ästhetisches Element, sondern als Katalysator für soziale Interaktion, Identitätsbildung und städtische Resilienz.
Für den zu Ehren Beuys gepflanzten Baum wurden ca 15 qm entsiegelt & 2025 legten wir am Straßenbegleitgrün einen „Green Wall“ an. Dort werden wir im Juni 2026 die Gemeinschaftsinstallation „Mellonia“ aufstellen. Mellonia ist die Göttin der Bienen und der Fruchtbarkeit. Sie wird aus Naturmaterialien bestehen & mit Insekten- & Bienenhotels bestückt sein. Das Projekt findet im Rahmen des Landesweiten kulturellen Bildungsprojektes des STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. statt. In die Gestaltung werden wir unter anderen die benachbarte Ichoschule einbinden.
Mehr unter www.mehrplatzzumleben.de
Über unsere Gruppe
Mehr Platz zum Leben, die Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Viertel ist eine Initiative mit dem Ziel Kommunikation, Vernetzung und Vielfalt mit Kreativität im Stadtteil zu fördern.
Die BI setzt sich seit 1997 mit vielen verschiedenen Aktionen für die Belebung und Verschönerung des Viertels ein und war maßgeblich an der Umgestaltung des Hans-Mielich- Platzes beteiligt. Als wir erfuhren, dass die LHM mit dem stillgelegten Bushalt 58 keine Pläne hatte, nahmen wir uns der Fläche an und schufen aus einer Ashaltwüste einen kreativen Treffpunkt mit Pflanztrögen,bepflanzten Installationen & einer zu Ehren Beuys gepflanzten Blumenesche .
Wir bewarben uns mit dem Halt 58 bei dem Projekt „BürgerInnen gestalten ihre Stadt“ ,bekamen den Zuschlag und luden zusammen mit dem Münchner Forum, dem Gartenbaureferat & Unterstützung von Green City zum Work-Shop um so gemeinsam mit den BürgerInnen mehr Aufenthaltsfläche zu schaffen. Bei einem Fest stellten wir die ersten Erfolge vor und zeigten die Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung auf. Zwischenzeitlich hat sich der Halt 58 weiterentwickelt und es entsteht immer wieder Neues
Die BI Mehr Platz zum Leben setzt sich für die ehemalige Bushaltestelle seit 2014 ein
Mehr Grün fürs Viertel
Das Straßenbegleitgrün am Halt 58 zum Giesinger Berg hin wird gemeinsam bepflanzt
Ein Baum wird zu Ehren Beuys gepflanzt
Für die Manna Esche wurde ein Teil der Betonwüste entsiegelt
Mini Gärten werden angelegt & bepflanzt
Durch das Projekt „Bürger gestalten ihre Stadt“ bekamen wir die Finanzen um die verschiedenen Aktionen zu finanzieren
Fröhliche Pflanzaktion
Mit der Künstlerin Rikki Reinwein wurden Pflanztröge gestaltet
Ein grüner Dschungel wird angelegt
Mit Rankhilfen wird der Efeu, die Clematis, der Schmetterlingsflieder & die Rosen zu einem „Green Wall“ am Straßenbegleitgrün gestaltet
Der „Green Wall“ entsteht
Im Laufe der Jahre wird sich eine grüne Wand zum Wohle der Insekten entwickeln
Der grüne Gockel freut sich
Der Grüne Gockel ein Umweltmaskottchen besuchte den Halt 58 verteilte Blumensamen und begutachtete den Fortschritt des „Green Wall“
Blühturm & Nektartankstelle
Zum 1. bundesweiten Selbsthilfetag 2025 wurde eine Mitmachinstallation ins Leben gerufen, welche als Blühturm weiterleben wird
Der Glücksbrunnen von Nikolaus Keller
Selbst der Glücksbrunnen ist am Halt 58 bepflanzt
Aus einem öden Ort wurde ein kreativer Treffpunkt
Der Halt 58 lädt zum mitmachen ein. Eine historische Telefonzelle wird als Bücherschrank genutzt & die Brückengalerie wird immer wieder neu gestaltet
Der Wandel am Halt 58
Die Mini-Gärten sehen immer wieder anders aus und sind zum Großteil der Natur überlassen
Patenschaften entstehen
Die Naturindianer kids haben die Patenschaft für den Pflanztrog übernommen
Gießaufruf
Passanten sind zum Gießen eingeladen
Basteln für die Natur
Kinder basteln Insektenhotels sowie Fledermaus- & Vogelhäuschen
Natur- Mitmachinstallation Mellonia
Der Christbaumstamm von 2025 wird die Basis der Natur Art Installation am 13. Juni 2026
Der Halt 58 im Wandel der Zeit
Der Halt 58 ändert immer wieder sein Gesicht
Kreativität im Wandel
Im Laufe der Jahre nahm der Halt 58 und die Zwischennutzung der BI Mehr Platz zum Leben immer wieder andere Formen an
Kunst und Natur
Der Fisch Herr Vogel die Installation des Künstlers Hans Martin Kieser, begrüßte die Besucher und Passanten
Kunst am Asphalt
Eine Hommage an die Beatles
Kulturreferent der LHM gibt uns die Ehre
Kulturreferent Biebl eröffnet die S-Bahn Installation des Künstlers Lando
Eine Bereicherung des Platzes
Die Instalationen des Künstlers Nikolaus Keller sorgen immer wieder für Überraschungen & sind auch bepflanzt
Die Geschichte des Halt 58 im Bildformat
Eindrucksvoll zeigt die Fotomontage die Vernetzungen und Entwicklungen am Halt 58 auf
Bushaltestelle 58 am Kolumbusplatz
Kaum einer erinnert sich noch an die frühere Bushaltestelle 58 am Kolumbusplatz
Uhrmacherhäusl am Halt 58
Am Halt 58 wurden auch immer aktuelle Themen aufgegriffen, wie der Skandal um das abgerissene Uhrmacherhäusl
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)
Der Beuys Baum lebt
Die Fläche um die zu Ehren Beuys gepflanzte Manna Esche ist ein buntes Blütenparadies
Das gemeinsam angelegte Hochbeet am Halt 58
Zum bundesweiten ersten Selbsthilfetag 2025 wurde eine Mitmachinstallation & Nektar-Tankstelle angelegt, welche sich sehr gut entwickelt hat
Malaktion
Kinder der Ichoschule bemalten die Pflanztröge, konnten Blumensamen ausstreuen und wurden so für die Umwelt sensibilisiert
Am Halt 58 findet ein stetiger Wandel statt
Die zur „Kreativmeile“ umgestaltete S-Bahninstallation trägt ebenso zur Belebung der Fläche bei wie die Mini-Gärten vor Ort
Giesspaten gesucht
Unentwegt bemühen wir uns um den Unterhalt der Mini-Gärten und des „Green Wall“
Mehr Grün für München
Eine große Ehre war die Urkunde für Mehr Grün für München
Ein Regenfass wurde geschaffen
Nachdem unsere Regentonne geklaut wurde, haben wir ein Gablionenregenfass besorgt.Gemeinsam sammelten wir Sundenlang Steine um das Gitter zufüllen & waren dann alle stolz wie urig unser Regenfass aussieht
Die Mitmachinstallation “ Natur überwuchert Kunst“
Sorgt das ganze Jahr über als Nektartankstelle für die Insekten und hat sich kräftig entwickelt
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)
Material für die Insektenhotels
Kräftig wurde Material aus dem Knöterich gesammelt um Insektenhotels zu bauen
Totholzhaufen
Mit einer Natur- Mitmachinstallation wollen wir Kinder & Erwachsene für Totholzhaufen interessieren und begeistern
Der „Green Wall“ entsteht
Am Straßenbegleitgrün wollen wir einen grünen Dschungel entstehen lassen
Der Christbaum als Herzstück der Naturinstallation
2025 stellten wir gemeinsam einen Christbaum auf und schmückten ihn mit gespendeten und selbstgebastelten Weihnachtsschmuck
Mellonia, die Bienengöttin entsteht
Kuratiert von der Künstlerin Rikki Reinwein wird die Naturinstallation entstehen
Insektenhotels sind gefertigt worden
40 Kinder schufen die Insektenhotels aus den Trieben des Knöterichs in unserer Zwischennutzung
Wir haben BürgerInnen, Politiker, verschiedene Referate und Initiativen eingeladen ihre Ideen vorzustellen
Workshop mit dem Münchner Forum
Der Workshop war gut besucht
Das Interesse war groß
BürgerInnen brachten ihre Ideen ein
Interesse wecken
Mit verschiedensten Aktionen weckten wir Interesse für die Umgestaltung des Halt 58
Entsiegelung- & Pflanzaktion
Wir organisierten Gelder für den Beuys Baum, welcher ihm zu Ehren aufgestellt wurde.
Malaktion für die Natur
Kinder bemalten die Pflanztröge
Kunst verbindet die Natur
Kinder wurden mit Blumensamen versorgt und konnten die Mini-Gärten bemalen
Vorbereitungn des Regenfass
Mit Rasensteinen fertigen Ehrenamtliche den Untergrund des Regenfasses
Es ist vollbracht
Einen ganzen Tag sammelten wir gemeinsam Steine für das neue Regenfass
Gemeinsam pflanzen
Mit ausrangierten Regentonnen haben wir Pflanzgefäße geschaffen
Künstlerin gestaltet den Pflanztrog
Marion Wilken bemalte das Hochbeet & verband Kunst mit Natur
Kinder basteln Vogel- & Fledermaushäuschen
Rikki Reinwein schuf mit den Kindern die verschiedenen Behausungen
Plan zur Gartenpflege
Das Straßenbegleitgrün am Halt 58 zum Giesinger Berg hin ist kein Garten sondern eine vernachläßigte Fläche auf welcher der Efeu, die Rosen & Clematis den Boden zuwucherten & keine andere Bepflanzung zuließen. Mit Rankhilfen gaben wir dem Efeu & den Clematis Kletterhilfen & konnten innerhalb eines Jahres schon den Erfolg in Form einer grünen Wand sehen. Zwischenzeitlich wurde Schmetterlingsflieder gepflanzt & Platterbsen haben sich u anderem angesiedelt. Passanten sind eingeladen aus dem Regenfass die Pflanzen zu gießen. 2026 haben wir eine Naturinstallation organisiert. Die Göttin „Mellonia“ ist ein Totholzhaufen mit vielen von Kindern geschaffenen Insektenhotels.Als nächstes planen wir Fledermausfreundliche Stauden zu pflanzen.
Pflanzliste
Efeu, Clematis, Weide- verschiedene Sorten, wilder Wein, Rosen, Sommerflieder, Platterbse, Forsithie und vieles mehr