In der Dorfmitte von Preith befand sich entlang der Hauptstraße eine kommunale Pflanzfläche, die bislang mit Rosen, Spindelsträuchern und Koniferen gestaltet war. Der Boden war mit Mulchfolie und Rindenmulch abgedeckt. Für Insekten bot diese Bepflanzung nur ein begrenztes Nahrungs- und Lebensraumangebot. Diese bestehende, aber in die Jahre gekommene Pflanzung wurde durch ein vielfältiges, naturnah gestaltetes Staudenbeet ersetzt. Bei der Auswahl der Pflanzen wurde besonderer Wert auf insektenfreundliche, ökologisch wertvolle und standortgerechte Stauden gelegt. Durch unterschiedliche Blühzeiten stellt das Beet über einen möglichst langen Zeitraum hinweg Pollen und Nektar für Wildbienen, Schmetterlinge und weitere Insekten bereit. Gleichzeitig wertet die neue Bepflanzung die Dorfmitte gestalterisch auf und zeigt beispielhaft, wie kommunale Flächen ansprechend, pflegegerecht und ökologisch wertvoll gestaltet werden können.
Begleitet wurde die Aktion mit einer Mitgliederwerbeaktion des Gartenbauvereins Preith. Sie macht darauf aufmerksam, dass der Bezirksverband gemeinsam mit den oberbayerischen Gartenbauvereinen neuerdings offiziell als Naturschutzorganisation anerkannt ist (https://www.lfu.bayern.de/wir/anerkennung/index.htm). Hierfür wurden gemeinsam mit der Bio-Staudengärtnerei Haid für April-Oktober jeweils 3 verschiedene Stauden des Monats gewählt, die sich zum Teil auch in den neu gestalteten Beet wieder finden. Jedes Neumitglied sowie jedes Bestandsmitglied welches ein neues Mitglied wirbt, bekommt eine Staude der Wahl vom Gartenbauverein. So sind zukünftig nicht nur mehr bienenfreundliche Stauden im Beet an der Römerstraße, sondern auch in den Gärten der Mitglieder zu finden.







