
Omas für Vielfalt
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35 m²
Vereins- und Gemeinschaftsgärten, Liegenschaften und Sonstige
Hamburg, 22765 Hamburg
Omas für Vielfalt (10 Personen)
Über unsere Gruppe
Wir beide Initiator*innen wohnen in zwei Wohnprojekten (eins für Alleinerziehende Mütter und eins für Frauen* ab 60 J.). Die Idee fand in beiden Projekten Zuspruch nach dem Motto „macht mal!“. Also haben wir begonnen, Mutterboden und Sand besorgt, eine Struktur geschaffen mit Hochbeeten und Staudenbeeten, den vermoosten Rasen gelichtet und gesät und gepflanzt.Neugierige Nachbarn kamen oft vorbei, die Kinder haben uns beim Gießen geholfen und für unsere „Bienenweide“ ein wunderschönes Bild gemalt. Beim Hoffest im letzten Sommer war unsere Bank immer belegt und wir konnten Einblicke in unser Schaffen geben. In diesem Jahr haben wir beschlossen, was 2023 auf meinem kleinen Balkon möglich war, auch in unserer Oase umzusetzen: noch mehr Lebensraum für die Wildbienen ! Wir haben uns bei Veranstaltungen, Führungen und Vorträgen des NABU, des BUND, der Loki-Schmidtstiftung und beim Asphaltsprenger-Festival weiter schlau gemacht und viel gelernt. Im Kontakt mit Urban Gardening-Projekten, dem Klima-Energie-Bunker-Garten, im Garten des Willkommenshaus, bei Pflanzen- und Samentauschmärkten und diversen Kleingärtner*innen sind wir im ständigen Austausch über unsere und deren Erfahrungen. Auch beim Hamburger Zukunftsentscheid waren wir engagiert und mit den jungen Leuten von FFF in erfrischenden Gesprächen. Elke arbeitet als ehemalige Kita-Leitung außerdem im Forum Frühkindliche Bildung des HHer Masterplans BNE mit und hat bei der Entwicklung der neuen Kita-Bildungsleitlinien mitgewirkt, die BNE zur Querschnittsaufgabe erklären. Netzwerktreffen finden im Umweltzentrum Karlshöhe statt. Gabriela war bis zu ihrer Verrentung als Geologin in der BUKEA beschäftigt und aktiv für `Grünes Netz Hamburg´. Sie pflegt weiterhin ihre Kontakte. Wir wirbeln wie die Bienen… Inzwischen sind auch noch mehr Omas involviert, einige Jugendliche sind immer ansprechbar, wenn wir Hilfe brauchen und Enkel*innen haben für uns Nisthilfen gebaut.
Vorher- & Nachher-Bilder

Innenhof von ganz oben

unser Hofabschnitt vorher nach einem Rundum-Strauch-und Baumschnitt

unser Hofabschnitt im Frühjahr von oben…

…und von unten
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)

Unsere Oase nimmt immer wieder neue Formen an. Wir testen, was dort gedeiht, setzen manchmal um und entwickeln immer weiter

Es gab schon immer (leere) Beetabschnitte, Rasenbzw. Moosflächen, eine Holz-Pergola und Wege.Drumherum stehen Haselnusssträucher, Weißdorn, ein Mirabellenbaum und ein Ginko. Wir haben Hochbeete und Töpfe dazu gestellt und die Beete erweitert und bepfanzt.

Es gibt ein Kräuterbeet und zwischdrin Walderdbeeren,
Himbeeren und Blaubeeren.

Beet-Variationen

Der Rasen sollte eine Wiese werden, das ist bisher nicht geglückt, dafür haben wir eine kleine Bienenweide angelegt.Um die Beete und Kisten haben wir Totholz gelegt.

Die Vogel-und Insektentränke steht im Steingarten.

Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)

Im Totholz tobt das Leben! Wir haben Totholz ins Gartenkonzept integriert.

Nisthilfen für oberirdisch nistende Wildbienen. Die gehörnte Mauerbiene war dieses Jahr schon sehr früh am Start. Unsere Nisthilfen, von den Enkeln gebaut, kamen erst später in den Garten und sind nur spärlich bewohnt.Nächstes Jahr ist da sicher mehr los.


Wir liegen manchmal auf der Lauer und wetteifern, wer zuerst ein neues Flugsubjekt entdeckt.

Wir haben eine Regentonne besorgt und mit Hilfe des Hausmeisters an ein Fallrohr angeschlossen.Eine Wassertränke wird daraus regelmäßig befüllt.

Die Konzerte von Kohl-und Blaumeisen, Haussperlingen, Rotkehlchen,Amseln haben den Hof erfüllt.Turtelnde Tauben auch…Unsere treuen Mauerseglerkolonisten erstaunen uns mit ihren Flugkünsten.Vor den Nest-und Astlingräubern(zum Glück in Büschen gut geschützt) Elstern und Möwen wird lautstark gewarnt.

Käfer und Schmetterlinge sind willkommen, gegen Schneckenfraß haben wir Pflanztöpfe upgecycelt, mit Erfolg. Unser Kaffeesatz tut ein übriges.
Der Steinhaufen bietet Unterschlupf, die Brombeerstengel Nahrung.

Raupen, Spinnen, Asseln und sogar ein Aurorafalterpaar wurden gesichtet.

Immr wieder neue Entdeckungen.
Aktionen: Wissen & Begeisterung weitergeben (Jurykriterium)

z.B. im NABU-Naturgarten bei einer Insektenführung oder online zu Nisthilfen

Anfangs nur vereinzelt, inzwischen gut besucht:
unser Oma-Treffpunkt auf der Bank mit Rundgang, Austausch, Kaffee und manchmal auch Kuchen.

Nachbar*innen schenken uns Pflanzen

Kann ich helfen ?

Was tun gegen Schneckenfraß ? Einige Kinder im Hof haben wir recherchieren lassen.Sie fanden heraus, dass Weinbergschnecken die Eier von Nacktschnecken fressen. Seither sammeln sie Weinbergschnecken für unsere Beete.Schleimi und Stielauge sind emsig.

Was ist das denn ? Studium der Entwicklungsschritte von Marienkäfern und ihrem Hunger auf Blattläuse.

Die Kinder im Hof haben unsere „Blumenwiese“ beim Wachsen verfolgt und ein Schild dazu gemalt.
In der Wildblumen-Samenmischung haben sich Margeriten und Lichtnelken durchgesetzt, da wollen wir im September nochmal einen neuen Anlauf nehmen und auf mehr Vielfalt achten.

alle packen mit an

Wir sind auch wieder dabei, diesmal mit einem Maltisch zum Thema Insekten.

Vielleicht schaffen wir es ins Senior*innen- Magazin Hamburg
