📝 Ausgangssituation (2017)
Der Vorgarten ist etwa 4 x 9 Meter groß (ca. 36 m²) und nach Süden ausgerichtet, also den ganzen Tag über sonnig.
Ursprünglich bestand die Fläche größtenteils aus Rasen, eingefasst von einer dichten Thuja-Hecke. In einer Ecke standen bereits ein großer Kirschbaum sowie Rosen mit Efeubewuchs.
Insgesamt gab es nur wenig Blüten und damit auch kaum Nahrung oder Lebensräume für Insekten.
🌿 Erste Umgestaltung (2019)
2019 folgte der erste Schritt zur Veränderung: Die Thuja-Hecke wurde entfernt und durch Spalierobst entlang der Grundstücksgrenze ersetzt. Der Rasen wich einer Wildblumenwiese mit heimischen Arten, um den Garten ökologisch aufzuwerten.
Im ersten Jahr entwickelte sich die Wiese gut. Mit der Zeit setzten sich jedoch immer mehr Gräser durch. Der Boden war offenbar noch zu nährstoffreich, sodass sich die gewünschten Wildblumen nicht dauerhaft behaupten konnten.
Diese Erfahrung zeigte uns, dass eine naturnahe Gestaltung nur mit passenden Standortbedingungen wirklich funktioniert.
🌼 Weiterentwicklung und Planung (2026)
2026 wird das Projekt daher grundlegend weitergedacht. Der Boden wird gezielt abgemagert und durch ein sandig-kiesiges Substrat ersetzt, um heimischen Wildpflanzen bessere Chancen zu geben.
Die Gestaltung orientiert sich an natürlichen Trocken- und Magerstandorten. Neben trockenheitsverträglichen Wildstauden entsteht ein Sandarium als Nistplatz für bodenbrütende Wildbienen.
Ergänzt wird der Garten durch offene Bodenstellen sowie Strukturen wie Totholz, Steine und Niströhren, die verschiedenen Insektenarten Lebensraum und Rückzugsorte bieten.
























