Barkhausen blüht auf – ein Festtisch für Wildbienen

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5 m²

Firmengärten

Niedersachsen, 49152 Bad Essen

Barkhausens Helferlein für die Bienen (3 Personen)

Das Erlebnispädagogische Schullandheim Barkhausen verbindet Umweltbildung und erlebnispädagogische Angebote und möchte Kindern und Jugendlichen die Natur durch eigenes Entdecken und Mitmachen näherbringen. Im Rahmen unseres Wildbienenprogramms beobachten die Teilnehmenden Wildbienen in ihrem Lebensraum, lernen verschiedene Arten kennen und erfahren, wie wichtig sie für unsere Ökosysteme sind. Dabei entstand die Idee, auf unserem Gelände eine Bienenweide anzulegen, um noch mehr Wildbienen anzulocken und den Kindern und Jugendlichen ihre Lebensweise direkt vor Ort zeigen zu können. Ziel war es, Wildbienen noch mehr Nahrungsquellen und Lebensraum zu bieten und einen weiteren Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Aus dieser Idee entwickelte sich schließlich auch unsere Bewerbung für den Wettbewerb „Deutschland summt!“.

Im Frühjahr wurde also eine etwa 5 m² große Rasenfläche ausgewählt. In einem Dreierteam wurde zunächst die Grasnarbe entfernt und anschließend der Boden sorgfältig aufgelockert. Bei der Pflanzenauswahl fiel die Entscheidung auf winterharte, mehrjährige Stauden, die mit den lehmigen Bodenverhältnissen sowie dem sonnigen und windoffenen Standort gut zurechtkommen. Deshalb wurden die in der NaturaListe aufgeführten Pflanzen ausgewählt. Ergänzend wurden sechs Pflanzkübel auf dem Gelände verteilt und mit insektenfreundlichen Kräutern bepflanzt, um das Nahrungsangebot für Wildbienen und andere Bestäuber zusätzlich zu erweitern.

Heute, im Juli hat sich die Bienenweide wunderbar entwickelt. Mit ihrer bunten Blütenvielfalt zieht sie zahlreiche Insekten an und bereichert unser Wildbienenprogramm als lebendiger Lern- und Beobachtungsort.

Über unsere Gruppe

Wir sind pädagogische Mitarbeiterin und FÖJler:innen vom Erlebnispädagogischen Schullandheim Barkhausen 🙂

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Vorher- & Nachher-Bilder

Pflanzen & Beete (Jurykriterium)

Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)

Aktionen: Wissen & Begeisterung weitergeben (Jurykriterium)

Plan zur Gartenpflege

Nachdem die Planzen gepflanzt wurden, wurde je nach Wetterbedarf morgens gegossen. Es wurde mehrmals das Unkaut entfernt, jedoch andere Pflanzen, die sich dort angesiedelt haben und blühen wurden stehen gelassen. Die Bodenbedeckung schützt den Boden zudem vor der Sonne. In der Zukunft soll der Pflegeplan folgendermaßen aussehen: Herbst: Die Stauden werden stehen gelassen damit die Samenstände sich verteilen können und als Winterstruktur, Vogelnaahrung und Schutz für Insekten dienen können. Winter: Das Beet ist in Winterruhe Frühjahr: Es wird einmal jährlich vom März bis April alle abgestorbenen Stängel bodennah abgeschnitten. Das Unkaut wird entfernt und auf der 4qm großen Fläche wird 1 bis 2 Liter Kompost auf je 1qm verteilt. Sommer: Es werden wieder die Blühpflanzen stehen gelassen damit der Boden bedeckt ist und sich nicht durch die Sonne stark aufheitzt. Je nach Bedarf wird gegossen.

Pflanzliste

Pflanzliste – NaturaDB

Jubelbilder