Die Flutkatastrophe 2021 hat unseren Garten stark zerstört.
Viele Bäume, Sträucher und Pflanzen sind abgestorben, teilweise war sogar der Boden durch Schlamm und Ablagerungen verunreinigt. Vieles musste entfernt und neu aufgebaut werden.
Heute gestalten wir unseren Garten naturnah mit heimischen Stauden, Blumen und Gehölzen. Dadurch entstehen wieder Lebensräume und Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Tiere.
Unser Garten steht für Neuanfang und dafür, dass nach schweren Zeiten wieder neues Leben wachsen kann. Wo die Flut einst Spuren hinterließ, summt heute wieder die Natur. 🌼🐝
Über unsere Gruppe
Kevin & Meikel
Vorher- & Nachher-Bilder
Eingang Flut 2021
Eingangsbereich zwei Tage nach der Flut
Eingangsbereich / Gemüsegarten 2021
Unser Gemüsegarten zwei Tage nach der Flut
Linke Fläche 2021
Linke seite unseres Grundstücks direkt nach der Flut.
Knapp eine Woche stand dort das Wasser.
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)
Keine Bilder vorhanden.
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)
Steinhaufen
Kurz nach der Flut.
Die Stelle wo jetzt der Steinhaufen entsteht ist markiert.
Ein Loch für den Steinhaufen wurde ausgehoben.
Entstehung Steinhaufen
Das Loch und die ersten überirdichen Steine sind gelegt
Unser Garten gehört den heimischen Wildpflanzen. Diese gefüllte Pfingstrose ist die einzige Ausnahme: ein besonderes Geschenk, das fürs Auge blühen darf. Den Ausgleich für Wildbienen und andere Insekten schafft die naturnahe Vielfalt im restlichen Garten. 🐝🌼
Kleine Oase aus Stein und Wildpflanzen
Dieser Steinhaufen schafft wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tiere. Umgeben von heimischen Wildpflanzen trägt er dazu bei, die Artenvielfalt in unserem naturnahen Garten zu fördern. 🌿🐝🪨
Im Frühjahr lassen wir verblühte und abgestorbene Pflanzenteile zunächst stehen, damit Insekten geschützte Überwinterungsmöglichkeiten behalten. Danach werden Sträucher behutsam zurückgeschnitten und heimische Stauden sowie Blumen ergänzt.
Im Sommer pflegen wir den Garten besonders schonend. Die Flächen werden abschnittsweise und durch unsere Skudden-Schafe behutsam beweidet, damit ausreichend Blüten für Bienen und andere Insekten erhalten bleiben. Gegossen wird gezielt und sparsam, besonders in Trockenphasen. Wildwuchs entfernen wir nur dort, wo andere Pflanzen zu stark beeinträchtigt werden.
Im Herbst bleiben viele Pflanzen und Samenstände als Nahrung und Schutz für Tiere stehen. Auch Laub bleibt teilweise bewusst in den Beeten liegen.
Im Winter bleibt der Garten weitgehend unberührt, damit Tiere ungestört überwintern können. Rückschnitte erfolgen nur bei Bedarf.
Die Pflege übernehmen wir selbst.
So entsteht ein lebendiger, naturnaher Lebensraum für viele Tierarten.