Die Flutkatastrophe 2021 hat unseren Garten stark zerstört.
Viele Bäume, Sträucher und Pflanzen sind abgestorben, teilweise war sogar der Boden durch Schlamm und Ablagerungen verunreinigt. Vieles musste entfernt und neu aufgebaut werden.
Heute gestalten wir unseren Garten naturnah mit heimischen Stauden, Blumen und Gehölzen. Dadurch entstehen wieder Lebensräume und Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Tiere.
Unser Garten steht für Neuanfang und dafür, dass nach schweren Zeiten wieder neues Leben wachsen kann. Wo die Flut einst Spuren hinterließ, summt heute wieder die Natur. 🌼🐝
Über unsere Gruppe
Kevin & Meikel
Vorher- & Nachher-Bilder
Eingang Flut 2021
Eingangsbereich zwei Tage nach der Flut
Eingangsbereich / Gemüsegarten 2021
Unser Gemüsegarten zwei Tage nach der Flut
Eingangsbereich Gemüsegarten 2026Linke Fläche 2021
Linke seite unseres Grundstücks direkt nach der Flut.
Knapp eine Woche stand dort das Wasser.
Linke Fläche 2026 Paddock der Pferde Hintere bereich 2021Hintere Bereich 2026
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)
Heimisches Essbares Beet 2026 begonnen
Hier entsteht nach und nach ein Totholzhaufen mit einem Beet mit heimischen essbaren Pflanzen.
Essbares Blütenparadies
Dieses Beet soll künftig eine vielfältige Mischung aus essbaren Blumen, Kräutern und Pflanzen beherbergen. Neben ihrem Nutzen für Mensch und Küche bieten sie wertvolle Nahrung für Wildbienen, Hummeln und viele weitere Insekten. So verbinden sich Artenvielfalt, Genuss und naturnahes Gärtnern.
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)
Steinhaufen
Kurz nach der Flut.
Die Stelle wo jetzt der Steinhaufen entsteht ist markiert.
Ein Loch für den Steinhaufen wurde ausgehoben.
Entstehung Steinhaufen
Das Loch und die ersten überirdichen Steine sind gelegt
Unser Garten gehört den heimischen Wildpflanzen. Diese gefüllte Pfingstrose ist die einzige Ausnahme: ein besonderes Geschenk, das fürs Auge blühen darf. Den Ausgleich für Wildbienen und andere Insekten schafft die naturnahe Vielfalt im restlichen Garten. 🐝🌼
Kleine Oase aus Stein und Wildpflanzen
Dieser Steinhaufen schafft wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tiere. Umgeben von heimischen Wildpflanzen trägt er dazu bei, die Artenvielfalt in unserem naturnahen Garten zu fördern. 🌿🐝🪨
Lebensraum Totholzhaufen
Aus Ästen, Zweigen und Wurzelstöcken entstand nach und nach unser Totholzhaufen. Was zunächst wie ein Haufen Naturmaterial wirkt, bietet heute zahlreichen Insekten und anderen Tieren einen wichtigen Lebensraum und geschützten Rückzugsort.
Totholzhaufen
Erste Bepflanzung am Haufen,
Wilde Karde,wilde Möhre,heimische Rosen usw….
Und das was die Natur selber wachsen lässt.
Entstehung Wasserstelle
Die Entstehung einer Wasserstelle für Insekten und andere Tiere,wie Igel,Marder,Mäusen usw. ..
Dank einem Steinigen Abgang, kann kein Tier oder Insekt oder Vogel ertrinken.
Steinhaufen inkl.Wasserstelle
Jetzt überdacht da Fock viel Äste usw…hineinlegen und das wasser sehr verschmutzten.
Und es heizt sich nicht so schnell auf.
Mit unserer Infotafel möchten wir Wissen teilen und für die Natur begeistern. Sie informiert über heimische Pflanzen, ihre Bedeutung für die Tierwelt und die Vorteile eines naturnahen Gartens.
Ein Informationsblatt im Beet informiert über die dort wachsenden heimischen Pflanzen und ihren Beitrag zur Artenvielfalt.
Plan zur Gartenpflege
Im Frühjahr lassen wir verblühte und abgestorbene Pflanzenteile zunächst stehen, damit Insekten geschützte Überwinterungsmöglichkeiten behalten. Danach werden Sträucher behutsam zurückgeschnitten und heimische Stauden sowie Blumen ergänzt.
Im Sommer pflegen wir den Garten besonders schonend. Die Flächen werden abschnittsweise und durch unsere Skudden-Schafe behutsam beweidet, damit ausreichend Blüten für Bienen und andere Insekten erhalten bleiben. Gegossen wird gezielt und sparsam, besonders in Trockenphasen. Wildwuchs entfernen wir nur dort, wo andere Pflanzen zu stark beeinträchtigt werden.
Im Herbst bleiben viele Pflanzen und Samenstände als Nahrung und Schutz für Tiere stehen. Auch Laub bleibt teilweise bewusst in den Beeten liegen.
Im Winter bleibt der Garten weitgehend unberührt, damit Tiere ungestört überwintern können. Rückschnitte erfolgen nur bei Bedarf.
Die Pflege übernehmen wir selbst.
So entsteht ein lebendiger, naturnaher Lebensraum für viele Tierarten.