Beim Kauf einer Werkstatthalle übernahm ich die Umgestaltung des angrenzenden Schattengartens. Dieser wurde ca 10 Jahre sich selbst überlassen: ein früher angelegter Gartenteich war komplett verlandet, Anwohner hatten dort ihren Gartenabfall und ganze Weihnachtsbäume entsorgt. Alles war Brusthoch mit Brennesseln überwuchert. Mein Ziel war es, bei der Gestaltung heimische Wildstauden zu verwenden, was sich aufgrund der Angebote in den Gärtnereien sowie des doch sehr starken Schattens in dem Bereich als schwierig erwies. Ich habe versucht, Pflanzen aus meinem eigenen Hausgarten zu teilen oder aus Samen zu ziehen (Akelei, Wurmfarn, Lungenkraut, Witwenblume) und diese für das Projekt zu verwenden. Zudem wurde ich auf Pflanzbörsen fündig (z.B. vom NABU in Floriansdorf). Da der Garten keinen Zugang zur Straße hat, mussten alle Materialien durch die Werkstatthalle meines Mannes getragen werden, was bei der Erde wirklich sehr anstrengend war. Am Ende hat es sich aber sehr gelohnt, wie ich finde und ich freue mich über das reiche Insektenleben.
PS: Brennesseln durften auch in einer Gartenecke als Raupenfutter stehen bleiben 🙂
















