Die Wiese am Kirchplatz in Westerkappeln wird von einer artenarmen Rasenfläche zu einer
artenreichen, mehrjährigen Blühwiese entwickelt. Ziel ist die Förderung von Wildbienen,
Schmetterlingen und weiteren Bestäubern. Dazu wird die Fläche standortgerecht vorbereitet,
regionales Saatgut eingesät und die Pflege dauerhaft umgestellt (1–2 schonende Mahden pro
Jahr, Mähgutabfuhr). Ergänzend schaffen wir kleine Rückzugsstrukturen und informieren mit
einer Beschilderung über Nutzen und Pflege. Das Projekt verbindet Biodiversität,
Klimaanpassung und Umweltbildung auf einer gut sichtbaren kommunalen Fläche.

Blühwiese für Bestäuber – Lebensraum schaffen in Westerkappeln
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840 m²
Kommunale Flächen
Nordrhein-Westfalen, 49492 Westerkappeln
Gemeinde Westerkappeln (2 Personen)
Über unsere Gruppe
In diesem Projekt war die Gemeinde Westerkappeln gemeinsam mit dem Büro, das es umgesetzt hatte, beteiligt.
Vorher- & Nachher-Bilder

Am Kirchplatz in Westerkappeln wird eine monotone Rasenfläche zur artenreichen Wiese. Das Ziel: Ein zentrales Insektenparadies und neuer Lebensraum mitten im Ortskern.

Dafür wird der Boden
vorbereitet, mit regional geeignetem Saatgut eingesät und die Pflege dauerhaft umgestellt:
Statt häufigem Mähen erfolgt eine schonende Mahd ein- bis zweimal pro Jahr, das Mähgut
wird abgeräumt.

Ergänzend informieren wir vor Ort über den Nutzen der Fläche. Das Projekt
zeigt praxisnah, wie Kommunen mit einfachen Mitteln Biodiversität fördern, Hitzeeffekte
mindern und Ökosysteme im Alltag sichtbar aufwerten können.

Fokus der Maßnahme sind Wildbienen (v. a. Bodennister), Schwebfliegen und Tagfalter. Neben einem reichen Blütenangebot schaffen wir durch offene Bodenstellen, Totholz und Altgras gezielte Nist- und Rückzugsräume.

Das Projekt ist ein gutes Beispiel für Wiederherstellung von Ökosystemen, weil mit einer
kleinen, alltagsnahen Maßnahme eine artenarme Fläche ökologisch deutlich aufgewertet wird.
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)

Vom Einheitsgrün zum Bienenparadies: 11 neue Bäume und heimische Stauden (z. B. Goldgarbe, Sonnenhut) bieten ganzjährig Nahrung und Lebensraum. Das Projekt verbindet Artenschutz mit Aufenthaltsqualität und verbessert das Mikroklima im Ortszentrum.
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)

Holzstrukturen: Die Pergola dient als Kletterhilfe und geschützter Rückzugsort.
Nistplätze: Offene Bodenstellen in den Beeten bieten Wildbienen wichtige Nistmöglichkeiten.
Klimazonen: 11 neue Bäume schaffen Schatten und verschiedene Lichtzonen für mehr Biodiversität.
Aktionen: Wissen & Begeisterung weitergeben (Jurykriterium)

Info-Schilder: Erklären Passanten den Nutzen für Wildbienen.
Vorbildfunktion: „Best Practice“ für naturnahe kommunale Flächen.
Öffentlichkeitsarbeit: Presse- und Online-Berichte zeigen Ästhetik und Artenschutz.
Inspiration: Die zentrale Lage motiviert Bürger zum Nachahmen im eigenen Garten.