Pädagogisches Projekt: Bienenstraße
Wir gestalten gemeinsam mit den Kindern aus den Kindergartengruppen eine Bienenfreundliche Fläche auf 12m² in unserem Kita-Garten.
Die Kinder haben den Namen „Bienenstraße“ selbst im Rahmen eines Gruppenkreises ausgewählt. Gemeinsam wurden verschiedene Ideen gesammelt und besprochen, bevor sich die Kinder bewusst für diesen Namen entschieden haben.
Dadurch wird ihre aktive Beteiligung und Identifikation mit dem Projekt besonders deutlich
Anlass
Die Kita nimmt am Pflanzwettbewerb „Deutschland summt!“ teil. Die Entscheidung zur Teilnahme entstand aus der aktuellen Lebenssituation der Einrichtung sowie die Interessen der Kinder: Die Kita ist seit etwa einem Jahr im neuen Gebäude mit einem großzügigen Außengelände. Die vorhandene grüne Fläche wird von den Kindern intensiv genutzt und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken und Forschen.
Im pädagogischen Alltag zeigt sich deutlich, dass die Kinder ein großes Interesse an Natur und Umwelt, Gartenarbeit, Pflanzen und Tieren sowie an Forschen und Entdecken haben. Sie beobachten, graben, sammeln Naturmaterialien und setzen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander.
Ergänzend dazu verfügt die Einrichtung über eine „Waldschule“ in einem Nebenraum der Kindergartengruppen. Dieser Raum ist mit vielfältigen Naturmaterialien gestaltet und dient sowohl der Forschung und Exploration als auch der Entspannung. Die Kinder nutzen diesen Raum. Die Kinder nutzen diesen Raum regelmäßig, um Naturmaterialien zu untersuchen, und zu Ruhe zu kommen.
Zusätzlich stehen in der Kita mehrere Hochbeete zur Verfügung die mit den Kindern genutzt werden. Die Kinder zeigen große Freude an der Gartenarbeit und übernehmen dabei erste Verantwortung. In den Hochbeeten werden gemeinsam Kräuter und Gemüse angepflanzt, gepflegt und geerntet. Diese Erfahrungen stärken das Verständnis für Wachstum, Pflege und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.
Diese vielfältigen Erfahrungen und die intrinsische Motivation der Kinder wurden aufgegriffen und als Ausgangspunkt für das Projekt genutzt. Durch die Teilnahme an Wettbewerb wird das vorhandene Interesse gezielt pädagogisch begleitet und weiterentwickelt.
Zudem bietet das Projekt die Möglichkeit
- Die vorhandene Fläche nachhaltig und sinnvoll zu gestalten
- Umweltbewusstsein frühzeitig zu fördern
- Sowie den Kindern konkrete Handlungserfahrungen im Umgang mit Natur zu ermöglichen
Auch die Einbindung der Familien der Kinder (z.B. durch Pflanzenspenden) stärkt die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.
Vor diesem Hintergrund entschied sich das Team, an dem Wettbewerb teilzunehmen und gemeinsam mit den Kindern die „Bienenstraße“ zu gestalten.
Koordinatorin: Marina Heckel (Igelgruppe)
Unterstützung: Loredana Pflugradt (stellv. Leitung)










