Bauernhofgarten wird zu Naturgarten

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1200 m²

Privatgärten groß (ab 500 m²)

Bayern, 90518 Altdorf bei Nürnberg

Privater Hausgarten (2 Personen)

Der Bauerngarten begleitet meine Familie bereits seit der Zeit meines Opas. Seit 2023 entwickle ich ihn Schritt für Schritt zu einem Naturgarten mit heimischen Pflanzen weiter. Dabei möchte ich den Charakter des alten Hofgartens bewahren und gleichzeitig neue Lebensräume für die heimische Tierwelt schaffen.

Mein Ziel ist es, Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge, Vögel, Amphibien und viele andere Tiere zu schaffen. Statt Zierrasen und exotischer Gehölze pflanze ich überwiegend heimische Stauden und Sträucher, lege einen Naturteich an und schaffe mit Totholz, Wildhecken und vielfältigen Blühflächen neue Strukturen. Gleichzeitig möchte ich zeigen, dass ein Naturgarten nicht nur der Tierwelt hilft, sondern auch ein Ort zum Ernten, Beobachten und Erholen sein kan

Totholz, Reisighaufen und eine vielfältige Vegetation bieten Nahrung, Nistplätze und Verstecke für Insekten, Vögel, Amphibien und andere Tiere. Auf chemische Pflanzenschutzmittel und Torf verzichte ich bewusst und verwende stattdessen eigenen Kompost sowie Laub- und Nadelhumus.

Ein Teil des Gartens dient außerdem dem Anbau von Obst und Gemüse. So entstehen Lebensräume für Wildtiere und gleichzeitig Lebensmittel für den eigenen Haushalt. Mein Ziel ist ein Garten, der jedes Jahr artenreicher wird und zeigt, dass Naturschutz auch im privaten Garten möglich ist.

Die Sorge um den Rückgang der Artenvielfalt hat mich motiviert, meinen Garten Schritt für Schritt naturnäher zu gestalten. Jede heimische Pflanze und jeder neue Lebensraum soll einen kleinen Beitrag leisten. Besonders freut es mich, wenn Ringeltauben, Wildbienen, Libellen,Steinmarder und andere Tiere den Garten annehmen.

Über unsere Gruppe

Familie

Vorher- & Nachher-Bilder

Pflanzen & Beete (Jurykriterium)

Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)

Aktionen: Wissen & Begeisterung weitergeben (Jurykriterium)

Plan zur Gartenpflege

Der größte Pflegeaufwand fällt derzeit im Nutzgarten an. In den naturnahen Bereichen lasse ich die Vegetation zunächst einwachsen und greife nur ein, wenn es notwendig ist. Abgestorbene Staudenstängel bleiben möglichst über den Winter stehen und werden erst spät zurückgeschnitten, damit sie Insekten Nahrung, Schutz und Überwinterungsmöglichkeiten bieten. Invasive Neophyten entferne ich konsequent. Auch unerwünschte Gehölzsämlinge nehme ich gezielt heraus, bevor sie andere Pflanzen verdrängen. Die Säume zwischen den Sträuchern bleiben ungemäht. Die Bereiche rund um die Hochbeete mähe ich häufiger mit einem Akku-Balkenmäher. Die übrigen Wiesenflächen werden mosaikartig und zeitlich versetzt etwa zweimal im Jahr gemäht. Dadurch bleiben stets Rückzugsräume und Nahrungsangebote für Insekten erhalten. Im Vorgarten greife ich nur ein, wenn stark wuchernde Arten wie Zaunwinde andere Pflanzen zu überwachsen drohen. Zur Bewässerung nutze ich hauptsächlich Regenwasser aus zwei IBC-Tanks mit j

Pflanzliste

Pflanzliste – NaturaDB

Jubelbilder

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