Nachdem es lange Zeit in unserem Garten nur einen ziemlich veralgten Miniteich sowie eine mit Wasserpflanzen bestückte Zinkwanne gab, wurde es in diesem Jahr endlich Zeit für einen richtigen Teich.
Dazu hieß es erstmal ganz viel recherchieren, welches Substrat und welche Steine geeignet sind, wo wir diese bekommen und wie wir das alles dann auch umsetzen.
Als wir den Garten angelegt haben, hatte ich schon ein kleines Loch für den zukünftigen Teich gegraben. Leider hatten dann andere Projekte Vorrang, daher blieb das Loch ca. 3 Jahre mit Holzbohlen abgedeckt, um zu verhindern, dass es wieder komplett zuwächst. Im Juni in der bisher heißesten Woche des Jahres wurde dann gebuddelt und gebaut. Mittlerweile ist der Teich bepflanzt und das Wasser klar. Es fehlt noch ein kleiner Wasserfall, der aber nicht dauerhaft laufen wird, sondern manuell angeschaltet wird, wenn wir uns im Garten aufhalten. Außerdem wird noch eine Einfassung mit alten Ziegelsteinen als Mähkante kommen.
Außerdem wurden noch einige Kleinprojekte umgesetzt, unter anderem eine Mini-Benjeshecke, stehendes Totholz, diverse Tröge, Schalen und sonstige Funde vom Schrottplatz mit Hauswurzen bestückt und einige neue Pflanzen sind eingezogen.
Der bestehende Staudenhügel bekam einen Staketenzaun. In den letzten Jahren musste ich viele Pflanzen abschneiden, da sie nach dem Regen auf dem Gehweg lagen. Nun können sich die Pflanzen am Zaun abstützen oder werden am Zaun angebunden. Der Gehweg bleibt somit frei und der Zaun kann zusätzlich mit bepflanzten Gegenständen bestückt werden.
Die Clematis am Rosenbogen wurde in Richtung Zaun gelenkt und kann nun auch daran entlangklettern.
Der Vorgarten erhielt ein Wasserspiel als weitere Vogel- und Insektentränke und es gab einige Neuanpflanzungen.
Der Naschgarten wurde durch Johannisbeeren und Walderdbeeren erweitert.
Da mittlerweile die meisten horizontalen Flächen bepflanz sind, wird zukünftig noch mehr vertikaler Raum genutzt, dazu wurden mehrere Rankgerüste gebaut.