Seit 2021 leben wir in dem genossenschaftlichen Mehrgenerationenprojekt „Froh2Wo“ in Bad Dürkheim. Es besteht aus 4 Häusern mit 2000m² Außengelände und 74 Bewohnern zwischen 3 und 87 Jahren. Von Anfang an machen sich die 14 Mitglieder unserer Arbeitsgruppe „Wilde Wiese“ Gedanken, um unser Gelände so naturnah und insektenfreundlich wie möglich zu gestalten. Es wurden von uns Bäume und Büsche gepflanzt, verschiedene Beete und Blühwiesen angelegt und Strukturen wie Totholzstellen, zwei Sandarien, Wasserstellen und ein Steinhaufen geschaffen. So finden verschiedene Tiere Lebensraum und die Artenvielfalt wird gefördert. Ein Jahresplan mit unseren gesammelten Ideen und Aufgaben hilft uns, das kommende Jahr zu strukturieren. Das Ziel ist, unsere Umgebung sowohl für die Tiere als auch für die Menschen lebenswerter zu machen. Die meisten Punkte setzen wir sogar um, oft mit der Hilfe vieler Mitbewohner.
Unsere Begeisterung über die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Deutschland summt“ hat uns zu Verbesserungen inspiriert und zum Entschluss, wieder am Wettbewerb teilzunehmen. Wir wollen Nistkästen für Vögel anbringen, ein Präriebeet anlegen, den Igelunterschlupf mit einem selbstgebauten Igelhaus ergänzen, mehrere Wasserstellen für Vögel und Insekten einrichten und bestehende Strukturen erweitern bzw. verbessern.
Da die meisten Bäume auf unserem Gelände noch zu klein sind um Nistkästen daran aufzuhängen, hatten wir eine Beratung durch einen Naturschutzbeauftragten und Vogel-Experten vom NABU mit Ortsbegehung. Die empfohlenen Kästen haben wir teilweise selbst zusammengebaut und ein Mitglied unserer Gruppe übernahm das Aufhängen der sechs Kästen. So standen die „Wohnungen“ ab März für die Vögel bereit und ein Kohlmeisen-Pärchen war auch gleich interessiert.
Danach ging es an die Neuanlage eines Beetes mit Präriestauden. Ein auf der Südseite gelegenes 15m² großes Beet mit viel Wildwuchs wollten wir in eine Blüh-Oase mit trockenheitsliebenden Stauden verwandeln. Zur Verbesserung des schlechten Bodens säten wir im letzten Jahr Bienenfreund ein. Das hatte den gewünschten Erfolg gebracht, die obere Bodenschicht war deutlich lockerer und humusreicher.
Über die Pflanzenwahl machten wir uns viele Gedanken. Der Klimawandel verursacht in unserem Gebiet an der Weinstraße meistens große Trockenheit und Hitze im Sommer. Auch sollte das neue Beet pflegeleicht sein und wenig Wasser benötigen.
In einer Zeitschrift stießen wir auf einen Artikel über Präriepflanzen im Sandbeet. Die Pflanzen sind bienen- und insektenfreundlich, wie auch sehr viele einheimische Wildpflanzen auf unserem Gelände. Außerdem vertragen sie Sonne, Wind und auch mal Starkregen – perfekt für unser Beet. Auch das Experiment Sandbeet wollten wir wagen; durch die 20 cm dicke Sand-Mulchschicht versprechen wir uns weniger Gießen und Jäten.
Mit fünf Einsätzen, die uns viel Arbeit und Kraft gekostet haben, bereiteten wir im März das Beet vor. Zuerst musste der Boden ausgehoben werden, damit die 20 cm Sand ins Beet passen. Dazu haben wir die verbesserte Erde zur Wiederverwendung zur Seite geschaufelt. Danach wurden 30 cm alte, sehr harte und steinige Erde abgetragen und gelagert. Um die richtigen Voraussetzungen für den Pflanzenwuchs zu schaffen, wurde die gute Erde mit einer Schicht Kompost vermischt wieder ins Beet eingefüllt. Schließlich konnten die 5 Tonnen Sand im Beet verteilt werden. Den großen Berg alte Erde nahm uns ein Winzer ab, der durch Anpflanzung von Bäumen seine genossenschaftlichen Bio-Weinflächen von einer Monokultur in Biotope zur Verbesserung des Ökosystems umwandeln will.
Im April konnten wir die bestellten Pflanzen endlich setzen und einpflanzen. Das ging im Sand erstaunlich schnell und einfach. Das alles hätten wir ohne die großartige Hilfe vieler Mitbewohner nicht geschafft. Jetzt muss die bunt-blühende Mischung von Pflanzen nur noch wachsen und gedeihen. Im Herbst wollen wir Blumenzwiebeln setzen, damit es im Beet schon im Frühling blüht. Dann können sich Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten auf ein weiteres Nahrungsangebot freuen!
Unser gewonnenes Wissen geben wir gern weiter an Nachbarn, interessierte Passanten oder bei Info-Treffen unserer Genossenschaft. Der SWR drehte im Februar in unserem Projekt einen Beitrag für die Dokumentationsreihe über alternatives Wohnen. Dabei interessierte sich das Team auch für die Arbeit unserer Gruppe und den Wettbewerb “Deutschland summt“.
Über unsere Gruppe
Arbeitsgruppe „Wilde Wiese“ des Wohnprojektes Froh2Wo.
Unsere Gruppe besteht aus 14 Personen und kümmert sich um die Pflege der Außenanlage. Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen, um zu beraten was in der nächsten Zeit anliegt, wie z. B. Neubepflanzungen, wann mähen wir die Blühwiesen, an welchen Standorten gedeihen die verschiedenen Pflanzen und Stauden am besten, wo hängen wir die Nistkästen auf, welche neuen Projekte gehen wir an und vieles mehr. Beratung holen wir uns von erfahrenen Fachleuten, die zum Teil auch hier wohnen oder vom NABU; sowie aus den Newslettern „Deutschland summt“, Garten-Ratgebern und Infos von „Birgit Schattling Bio-Balkone“. Bei größeren Gartenaktionen erhalten wir tatkräftige Unterstützung von den anderen Mitbewohnern.
Unser wichtigstes Anliegen ist es, die Außenanlage weiterhin so naturnah und insektenfreundlich zu gestalten und zu erhalten, um der Insekten- und Tierwelt etwas Gutes zu tun und vor dem Aussterben zu bewahren. Außerdem macht es uns sehr viel Spaß.
Vorher- & Nachher-Bilder
Präriebeet für Sonne und Trockenheit
So sah das von Wildwuchs befreite Beet Ende Februar aus
Präriebeet für Sonne und Trockenheit
Im Mai sind die Pflanzen angewachsen, die Kokardenblumen blühen schon.
Präriebeet für Sonne und Trockenheit
Mitte Juni blühen schon viele Stauden.
Präriebeet für Sonne und Trockenheit
Ansicht Mitte Juli 2025. Die Kokardenblumen vorn haben sich als erste Pflanzen phänomenal ausgebreitet.
Das Beet ist schon jetzt ein Hingucker und sehr pflegeleicht. Außerdem lieben die Insekten die Blüten.
Steinhaufen 2024
Der Steinhaufen ist noch etwas klein.
Steinhaufen 2025
Hier ist er schon deutlich gewachsen und bietet wertvollen Lebensraum für Eidechsen und andere Kleintiere.
Vertikale Begrünung 2024
Die Schlingpflanzen klettern an einer Rankhilfe über der Garageneinfahrt in die Höhe
Vertikale Begrünung 2025
In diesem Jahr blüht der Schling-Knöterich und wächst schnell.
Weg-Bepflanzung 2023
Es könnte bunter aussehen.
Neue Weg-Bepflanzung 2025
Die vertikale Begrünung über der Tiefgarageneinfahrt ist im Hintergrund zu sehen. In diesem Bereich stehen außerdem ein Quittenbaum, eine Kornelkirsche sowie rote und schwarze Johannisbeeren. Es wachsen Brandkraut, Storchschnabel und vieles mehr.
Kompoststelle 2024
Erst einer…
Erweiterung Kompoststelle 2025
…dann zwei, da wir in unserem Garten nur organischen Dünger verwenden.
Innenbereich der Außenanlage 2024
Es fehlt noch etwas mehr Grün.
Innenbereich der Außenanlage 2025
Den Unterschied sieht man schon deutlich.
Neu bepflanzte Ecke in der Außenanlage 2024
Hier ist noch etwas Geduld gefragt. Die Pflanzen sind
klein und müssen noch wachsen.
Neu bepflanzte Ecke in der Außenanlage 2025
mit verschiedenen heimischen Pflanzen.
Beet am Verbindungsweg 2023
Das Sedum wollte nicht so richtig wachsen auf dem Spezialgranulat über der Tiefgarage.
Beet am geändertem Verbindungsweg 2025
Nach Bodenverbesserung und Neupflanzung finden in diesem Jahr viele Insekten schon ihre Nahrung.
Baumbepflanzung 2022
Es ist ein Apfelbaum, der hoffentlich bald Früchte trägt.
Obstbaum 2025
In den letzten beiden Jahren konnten wir schon reichlich ernten, obwohl die Bäume noch so klein sind.
Verschönerung und Bepflanzung des Müllhäuschens 2024
mit Rankschnüren für Rank- und Kletterpflanzen.
Verschönerung und Bepflanzung des Müllhäuschens 2025
Der Plan ist, das Dach letztendlich auch zu begrünen.
Kinderbeete im Hochbeet 2022
Unsere Kinder sollen lernen wie gesät, geplanzt und geerntet wird.
Kinderbeete mit Hochbeet 2025
…ein bisschen durcheinander, aber erfolgreich.
Die Kinder konnten dieses Jahr schon die verschiedenen Beeren genießen und Gemüse ernten.
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)
Hügelbeet
Alles so schön bunt und wild hier.
Hügelbeet
Viele Bienen und Hummeln lieben die Blüten der Skabiosen-Flockenblume
Hügelbeet
Der Baumweißling ist ein Schmetterling, der gerne an der Bartnelke Nektar saugt.
Kräuterbeet
An mehreren Stellen unseres Wohnprojektes gibt es Kräuterbeete und -töpfe. Das freut Insekten und Bewohner.
Kräuterbeet
Auf dem trockenen Boden siedeln sich Königskerzen gern an. Das Beet sieht jedes Jahr etwas anders aus.
Pavillon als Ruheplatz
Weinreben und Clematis begrünen unseren Pavillon und sorgen so hoffentlich im nächsten Jahr für eine schattenspende Überdachung. Rundherum wachsen viele verschiedene Wildblumen.
Prariebeet
Schon kurz nach der Pflanzung blühen die Kokardenblumen, die ein Insektenmagnet sind.
Präriebeet
Ende Juli verblühen die ersten Blumen, dafür machen sich die Herbstblüher bereit für ihren Auftritt.
Präriebeet
Tierischer Besuch an Duftnessel, Sonnenhut und roter Schafgarbe.
Blumenwiese
In unserer Blumenwiese erblühen jedes Jahr Wildblumen und Gräser, die sich selber aussähen und so die Vielfalt der Wiese erhalten.
Distel in der Blumenwiese
Disteln sind auch sehr beliebt bei Bienen, da sie reich an Necktar und Pollen sind.
Blumenwiese
Die Wegwarte ist überall bei uns am Wegesrand zu sehen.
Winde im Topf
Sie leuchtet schön von innen heraus.
Maulbeerbaum
steht mitten im Innenbereich und ist schon abgeerntet; hauptsächlich von den Kindern, aber auch Erwachsene lieben die Beeren.
Kinderbeet
Die ersten Zucchini können von den Kindern bald geerntet werden. Jedes Jahr wird neu überlegt, was angepflanzt wird.
Hochbeet
in diesem Jahr wachsen im Hochbeet Lauch, Tomaten, Bohnen, Rote Beete, Mangold und Kapuzinerkresse
Magerbeete
Die Glyzine und die Kletterrose am Regenrohr sehen schön aus. Als vertikale Begrünung wird die Glyzine an Seilen über den südlichen Eingang gezogen.
Magerbeet mit Totholz
Holz oder Sand neben dem Quitten- und Feigenbaum sind interessant für viele Insekten, aber auch Eidechsen.
Magerbeet
Schwarzwerdender Geißklee in voller Blüte. Die Pflanzen stehen hier auf der Südseite am richtigen Platz, um optimal zu gedeihen.
Büsche und Stauden an den Wegen
Die Bepflanzung am Weg wird immer üppiger.
Beet am Verbindungsweg
Nach der neuen Bepflanzung mit Mauerpfeffer, Kaskadenthymian, Zitronenthymian, Vinca Minor(kleinblütiges Immergrün) blüht es endlich im ehemaligen Sedumbeet.
Hier kommt der bepflanzte Bollerwagen besonders gut zur Geltung.
Beet im Innenbereich
Diese Beete wurden im Herbst 2024 neu angelegt und zeigen nun reichlich Blüten. Unter anderem wachsen dort Storchschnabel, Frauenmantel, Gilbweiderich, Leinkraut, Blutweiderich und Weidenblättrige Sonnenblume.
Hauseingang im Norden
Durch blühenden Basilikum im Topf finden Bienen auch während einer trockenen Phase Nahrung.
Hauseingang im Osten
Auch im Juli blühen noch viele schöne Blumen.
Sonnenblume
Erhaben steht sie da mit der wunderschönen Blütenpracht immer Richtung Sonne. Eine Bienenweide und Vogelnahrung zugleich.
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)
Nistkästen für Vögel
Der große Nistkasten für Stare wird aufgehängt.
Nistkästen für Vögel
Da unsere Bäume noch nicht hoch genug sind, mussten wir für die fünf kleinere Kästen andere Plätze suchen.
Hier ist es das Müllhäuschen.
Nistkästen für Vögel
Darin hat ein Meisenpaar bereits seine Jungen aufgezogen.
Nistkästen für Vögel
Hier noch ein paar weitere Exemplare.
Steinhaufen
Um den vergrößerten Steinhaufen wächst der Natternkopf und wilde Blumen, die wir letztes Jahr gesät und gepflanzt haben.
Totholz
In der Totholzwurzel sieht man die Löcher der Insekten, die sich hier eingenistet haben.
Totholz
…und noch mehr Totholz, versteckt im Gras.
Sandarium
Seitlich sieht man die Löcher, die von den Insekten
als natürlicher Lebensraum besiedelt werden.
Sandarium
Die Schwarzblaue Holzbiene kann man oft auf dem Totholz am Sandarium beobachten.
Sandarium
Die Löcher in der Steilwand des tiefen Sandariums wurden von Sandwespen als Brutröhren gegraben.
Insektenhaus
In unserem selbst angefertigten Insektenhaus tummeln sich viele verschiedene Insekten und Wildbienen.
Insektenhaus
Eine Scherenbienenart ist hier zu sehen.
Kleine Insektenhäuser
Am Pavillon hängen noch zusätzlich 3 kleine Insektenhäuser und sind gut besucht.
Kleines Insektenhaus
Zu den Scherenbienen gesellt sich hier eine Maskenbiene.
Blumenkästen
Auf den Balkonen, Laubengängen und Terrassen unserer 4 Häuser hängen und stehen überall Kästen und Töpfe mit meist einheimischen Wildpflanzen und Kräutern.
Hier blühen Gelbe Skabiose, Rundblättrige Glockenblume, Große Fetthenne, sowie Grasnelke und Kuckucks-Lichtnelke.
Blumenkästen
Beliebt bei Insekten sind auch Skabiose, Kamille, Salbei und der Sandthymian.
Blumenkästen
Ein seltener Anblick! Ein Taubenschwänzchen besucht eine Skabiose.
Blumenkästen
Ein großer Salbei im Topf hat Besuch von gleich 3 Hummeln.
Vogel- und Insektentränke
Bei Hitze und Trockenheit brauchen Vögel und Insekten dringend Wasser. Das ist nur eine von mehreren Wasserstellen auf unserem Gelände.
Vogel- und Insektentränke
Da wir durch die baulichen Gegebenheiten keinen Miniteich im Erdreich anlegen können, haben viele Bewohner kleinere Wasserstellen auf den Balkonen und Terrassen aufgestellt oder aufgehängt.
Vogel- und Insektentränke
Wichtig ist der Stein als Landeplatz für Insekten. Sie können so ans Wasser gelangen, ohne zu ertrinken.
Igelhaus
Der Standort wird vorbereitet.
Igelhaus
Im Herbst wird das Igelhaus nochmal mit viel Laub dick zugedeckt. Es dient als Isolierung und schützt vor Kälte und Feuchtigkeit. Dann ist das Winterquartier für den Igel fertig.
Komposthaufen
Statt der Mohnblumen gedeihen nun neben dem Komposthaufen mit viel Liebe gepflegte leckere Tomaten, Kürbisse und Paprika.
Jetzt kommt die untere Schicht an die Reihe-ein hartes Stück Arbeit!
Vorbereitung Präriebeet
Das Beet muss 40 cm tief sein, um es mit verschiedenen Schichten von Erde, Kompost und Sand wieder zu füllen.
Vorbereitung Präriebeet
Geschafft, jetzt eine kleine Pause!
Vorbereitung Präriebeet
Danach muss die „gute“ Erde wieder hineingeschaufelt werden.
Vorbereitung Präriebeet
Nun noch den Kompost untermischen und mit EM (Effektive Microorganismen) gießen.
Vorbereitung Präriebeet
Der Sand ist da!
Vorbereitung Präriebeet
Nochmal fleißig schaufeln…
Vorbereitung Präriebeet
und hinein ins Beet!
Vorbereitung Präriebeet
Noch ein letztes Mal geht es so richtig an die Arbeit.
Vorbereitung Präriebeet
Einige Tonnen Lehm/Sand/Stein-Gemisch landen auf der Ladefläche des Anhängers. Ein Winzer nimmt sie uns ab.
Vorbereitung Präriebeet
Ab geht die Fahrt mit der alten Erde!
Pflanzen
Die bestellten Pflanzen sind da.
Pflanzen
Viele Gedanken machten wir uns zur Anordnung der Pflanzen. Nach dem Stellen der Pflanztöpfe kam das Einpflanzen – das ging erstaunlich flott im Sand. Nun muss alles gut anwachsen.
Igelhaus
Wir hatten die Idee, nach Anleitung des NABU einen geschützten Unterschlupf für Igel zu bauen. Dafür haben wir gebrauchte Holzbretter neu genutzt. Hier wird genagelt und geschraubt.
Igelhaus
Das fertige Ergebnis. Wichtig beim Bau eines Igelhauses ist ein sicherer Eingang, der vor Katzen und anderen Räubern schützt.
Igelhaus
Vorbereitung des Standortes mit Laub, Ästen, getrocknetes Gras und Totholz.
Igelhaus
Mit Anleitung vom NABU ging alles leichter. Das Haus ist fertig für die stacheligen Tierchen.
Befreiung
Ab und zu müsssen Sträucher, wie hier der Sanddorn, auch entfernt werden, wenn er zu stark wuchert. Das bedeutet für andere Pflanzen mehr Platz und Energie zum Wachsen.
Pflegearbeiten
Bei Aufrufen zu Jät-Aktionen bekommen wir Hilfe von kleinen und großen Bewohnern. Neben den Beeten muss auch der Bewuchs auf den Parkplätzen von Zeit zu Zeit ausgedünnt werden,damit das Sedum nicht überwuchert wird.
Zisternen
Zwei Mitbewohner säubern kopfüber den Filter der Zisterne. In den 12 Zisternen auf unserem Gelände mit einem Gesamtvolumen von 120.000 Liter sammeln wir Regenwasser, unter anderem für die Pflanzenbewässerung. Das ist umweltfreundlich und spart Kosten.
Infotisch „Wir tun was für Bienen“
Mit Begeisterung erzählen wir an Info-Tagen von unseren Aktionen und informieren, wie schon kleine Veränderungen im eigenem Garten der Tierwelt helfen können.
Infotisch „Wir tun was für Bienen“
Der Ratgeber „Wir tun was für Bienen“ von der Stiftung für Mensch und Umwelt zeigt anschaulich viele Möglichkeiten zur insektenfreundlichen Gestaltung des Gartens.
SWR – Doku
Das ist ein Ausschnitt aus dem Beitrag zu alternativen Wohnformen einer SWR-Doku-Serie. Bei dem Treffen unserer „Wilden Wiese“ sehen wir uns Bilder über die Entwicklung unseres Außengeländes an.
Plan zur Gartenpflege
Im Frühjahr gibt es viel Arbeit: die Obstbäume, Stauden und Rosen müssen zurück genschnitten werden. Es wird mit unserem selbst hergestellten Bokashi und Kompost gedüngt. Dieses Jahr wurde neben dem Bienenhaus ein neues Präriebeet angelegt. Wir rufen regelmäßig zu Jätaktionen in der Aussenanlage auf. Die Kinderbeete werden neu angelegt. Im Sommer ernten wir Beeren und Obst von den verschiedenen Sträuchern und Bäumen. Bei heißem Wetter darf das Gießen nicht vergessen werden Die Blühwiese wird teilweise gemäht, damit sie noch einmal blühen kann. Verblühte Blumen werden entfernt und Schädlinge mit biologischen Mitteln bekämpft. Das Gemüse in den Kinder- und Hochbeeten wird geerntet. Im Herbst kann das Obst geerntet werden. Die Blühwiese wird vollständig gemäht und einige Stauden zurückgeschnitten. Neue Blumenzwiebel werden gepflanzt. Beikräuter jäten und Laub fegen ist weiter nötig. Im Spätwinter ist die Reinigung der Nistkästen an der Reihe sowie Pläne schmieden fürs nächste Jahr.
Da oben hat man einen guten Ausblick. Die alte Erde wird weggefahren.
Jubelbilder
Hurra, die Pflanzen sind drin!
Jubelbilder
Wir genießen unseren Pavillon bei Kaffee und Kuchen und sind glücklich und froh, dass wir unsere gemeinsame Ziele erreicht haben.
Jubelbilder
Ein Kaffeeklatsch im Garten kann so schön sein!
Jubelbilder
Wir freuen uns und sind stolz über unseren Beitrag zum Erhalt der Insektenwelt. Das hat die NaturaDB-App für unsere 2000 qm Außengelände laut Pflanzliste errechnet.