6 m²
Firmengärten
Bayern, 93049 Regensburg
Ladengestaltung (3 Personen)
Wir sind ein Bio-Regio-Genossenschaftsladen von Erzeugenden und Verbrauchenden, im 4. Jahr seit Gründung. Uns ist also das Thema Insektenfreundlichkeit von Grund auf bekannt und wichtig. Vor dem Laden, der gemietet ist, befindet sich eine zugeteerte Parkfläche von ungefähr 5 Parkplätzen, die wir bisher mit Blumentöpfen und einer Bank verschönert haben, auch als Abgrenzung für die Parkenden. Ebenso haben wir das Beet neben dem Laden, das eigentlich nicht mitgemietet ist, mit mehr Vielfalt bereichert.
Aus der Tatsache heraus, dass die Töpfe zu klein sind und deshalb von den Parkenden oft angefahren werden, entstand die Idee zu kleinen Hochbeeten. Diese entstehen nun aus Upcycling-Material in ehrenamtlicher Arbeit und werden mit vielfältigen Blüh-Pflanzen bepflanzt.
Bereits zum dritten Mal bieten wir auch eine Pflanzentauschbörse „Es lebe die Vielfalt“ vor dem Laden an, bei der auch insektenfreundliche Stauden unter die GärtnerInnen gebracht werden. Die Pflanzentauschbörse wird über den Verein angeboten, der auch seit 9 Jahren den Saatguttag in Regensburg organisiert und über den die Bildung zum Thema Nachhaltigkeit vermittelt wird.
3 Hochbeete sind schon bepflanzt, aber noch nicht perfekt im Aufbau. Permakulturistisch erfüllen sie immer mehrere Aufgaben: Abgrenzung und Schutz, Werbung, Sitzgelegenheit, Insektennistkasten, Insektenfutterstelle und Schönheit. Sie sollen immer auch für die ganzheitliche Sichtweise in unserem Laden stehen. Außerdem steht ein Topf mit Stangenbohnen vor der Tür. Dies war letztes Jahr eine Aktion mit dem Kindergarten nebenan.
Über unsere Gruppe
Das Projekt ist in einem workshop zur Ladengestaltung entstanden, bei dem zunächst 8 GenossInnen beteiligt waren. Bei unserem ersten Treffen haben wir auch den Laden von außen kritisch betrachtet und festgestellt, dass die Töpfe zu klein sind und die Pflanzung attraktiver und vielfältiger gestaltet werden kann. So entstand die Idee zu kleinen Hochbeeten, die wir auf den Asphalt stellen, mit mehr Vielfalt an Pflanzen ausstatten können und die dann auch von den Autofahrenden besser gesehen werden. Zudem ermöglichen sie die Verarbeitung von Einwegpaletten, die im Laden angefallen sind. Zwei Mitarbeitende wollten an dem Projekt arbeiten. Eine weitere kam dann dazu. Da in unserem Laden viel ehrenamtlich gearbeitet wird, Menschen im Ruhestand mitarbeiten und viele von uns schon lange ökologisch und gärtnerisch unterwegs sind, konnten wir auf unser eigenes Wissen und Erfahrung zurückgreifen. Eine ehemalige Lehrerin hatte zudem früher mit SchülerInnen schon Hochbeete gebaut. Von ihr kam im Laufe der Zeit auch die Idee, ein HochBeet an der Südseite mit Insektennistholz auszustatten. Sie stellt auch das passende Material zur Verfügung und bohrte die Löcher in der richtigen Größe.
Plan zur Gartenpflege
Wir haben das Gießen der Hochbeete als Aufgabe in der Tagescheckliste des Ladens, da wir von Anfang an die Pflanztöpfe zu pflegen hatten.
Zudem gibt es jetzt 2 bis 3 Mitarbeitende, die ehrenamtlich 1 mal wöchentlich die Beete pflegen: Verblühtes abschneiden, gießen, harken, Hochbeete den Erfordernissen anpassen, im kleinen Beet im Herbst Samen von trockenresistenten Pflanzen säen, wildwachsende Bäume entfernen, Totholz ergänzen, Wasser in der Tränke nachfüllen und sauber halten.
Allerdings ist der trockene Sommer im Augenblick ein Problem.