In unserer alten Wohnung war der Balkon primär zum Naschen. Erdbeeren, Blaubeeren und Tomaten haben dort gewohnt. Nach dem Umzug im Hochsommer sind dann einige Pflanzen nach 2 Tagen nicht-Beachten direkt vertrocknet – der neue Balkon hat im Sommer den ganzen Tag volle Sonne und ist recht windig. Die Schwalben die abends ihre Runden ziehen freut es, aber für die meisten Pflanzen ist es ein schwieriger Lebensraum.
Letztes Jahr versuchte ich dann die offen liegende Erde der Blaubeeren mit bienenfreundlichen Blumen zu bepflanzen um die Verdunstung etwas einzudämmen. Nachdem ich dann fröhlich die Samenmischung aus dem Supermarkt verteilt hatte, las ich auf der Packung die Namen der Pflanzen. Und so begann dann die Saga von der Umstellung auf heimische Pflanzen.
Schon letztes Jahr habe ich dann mit unserem Jüngsten Samen heimischer Wildpflanzen ausgesät, und ein paar waren auch schon letztes Jahr zu bewundern, so wie Klatschmohn, Kornblume, bittere Schleifenblume und (sehr viel) Nelkenleimkraut.
Im Herbst war die Freude über jedes neue Blättchen dann groß. Mehr Samen wurden großzügig verteilt und auf das Frühjahr gewartet. Es hat sich gelohnt.
























