Nachdem im vergangenen Sommer ein Sturm leider zwei alte Bäume in unserem Garten umwarf, nutzten wir die Gelegenheit, um im Vorgartenbereich nun eine vielfältigere Fläche für Insekten, Spinnen, Reptilien und Vögel aufzubauen. Anstelle der schönen alten Blaufichte planten wir ein Hügelbeet mit kleiner Natursteinmauer und Totholz, neue Bäume, einen Miniteich, Hecken- und Sträucher und blühende Stauden.

Neugestaltung nach Sturmschaden
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50 m²
Privatgärten groß (ab 500 m²)
Brandenburg, 14612 Falkensee
Ganselinos (2 Personen)
Über unsere Gruppe
Mein Mann und ich.
Vorher- & Nachher-Bilder

Dies war die Fläche zuvor vom Eingang aus gesehen mit der großen Blaufichte.

Nachdem Baum und Wurzel entfernt wurden, haben wir die Fichtennadeln abgeräumt, 1m3 neuer Erde verteilt und halbwegs geebnet. Im Hintergrund noch Reste des verwilderten Wacholders.

Wir ließen Oberboden liefern und mischten diesen mit Kompost und Sand, um den Hügel anzulegen. Eine Trauerbirke kam im Herbst leider krank zu uns und musste nochmals ausgetauscht werden.

Nach Anlage des Hügelbeetes, Einsetzen einer Leyland-Zypresse, eines Eisenbaums, einer Korkenzieher-Lärche, eines immergr. Schneeballs, mehrerer japanischer Ahorne und kleiner Kiefern, Eiben, Bodendecker, Gräser und Stauden.
Pflanzen & Beete (Jurykriterium)

Darunter Buschmalve, Ringelblumen, Storchschnabel, Vergissmeinnicht, Wurmfarn, Phlox, hohe Astern

breiten sich Blutstorchschnabel, Vinca, Cotoneaster, Elfenblumen, Steinsitzer, ein paar Gräser und Frauenmantel aus.

sind Waldgeißbart, Funkien, Waldglockenblumen, Simse, Silberkerze, bodendeckende Glockenblumen und Herbstanemonen eingezogen. Darüber zwei kl. Ahorne und Kopfeibe.

der sich bei uns ausgesät hatte.
Tierfreundliche Gartenstrukturen (Jurykriterium)

Seekanne im Miniteich. Wasserlinsen gibt es gratis von den Füßen der Libellen 🙂

hängen in einem alten Fliederstumpf und an der serbischen Kiefer nebenan.

Von der Notfällung/Beräumung der Sturmschäden habe ich viele Stümpfe im Garten verteilt und verwende etliche als Träger für große Pflanztöpfe und Wasserschalen. Sie werden gern bezogen und dürfen sich langsam zersetzen.

In altem Holz wimmelt das Leben.

Im Fühjahr haben wir eine Ringelnatter entdeckt, die sich zwischen den Steinen der Trockenmauer versteckte. Blindschleichen wohnten bereits bei uns.