Dieses Projekt ist eins der letzten größeren Projekte in unserem Garten. Vor ca 6 Jahren, als es darum ging, wie unser Garten gestaltet werden soll, stieß ich auf den Begriff “naturnah“ und war sofort Feuer und Flamme. Genau so sollte es bei uns auch aussehen. Überall sollte es summen und brummen, blühen und wachsen, für uns und für die Tiere Lebensraum sein. Über Facebook kam ich dann auch recht schnell zur Hortus-Gruppe und das 3-Zonenprinzip. Das könnte für uns passender nicht sein!
Seitdem hat sich viel getan. Angefangen mit einer Totholzhecke, Hecke aus heimischen Sträuchern, Bäume, kleinem Blumenschotterrasen, kleiner Streifen Wildblumenwiese, Wildstaudenbeete, Trockenmauer, Sumpfbeet, Waldbeet, Käferkeller, Teich, Gewächshaus, Beerensträucher, Erdbeerbeet, Gemüsebeet, Komposter, Regentonne usw., Kräuterbeet, Kletterpflanzen, Wildbienennisthilfen, Igelhaus und Igelfutterhaus, Vogelhäuschen und Vogelfutterhaus, Fledermauskasten und das alles auf einem Grundstück von 470m2 (inklusive Haus usw.)
Unser Grundstück hat 2 Ebenen. An einem sonnigen Hang war bisher immer eine Hangrutsche für die Kinder. Die Rutsche ging im Winter kaputt und da sie eh kaum mehr genutzt wurde, kam die Überlegung auf, wie der Hang in Zukunft aussehen soll. Neben der Rutsche wuchs nämlich bisher hauptsächlich kriechendes Fingerkraut. Ein Blick ins Gartenbuch “Schön wild“ genügte und die Entscheidung fiel auf den Beetvorschlag “Blüten für Sandbienen“. Ein richtiger Trocken-/Magerstandort fehlte uns nämlich noch. Unterhalb soll das ganze von einer Trockenmauer abgeschlossen werden. Außerdem wird das Beet noch mit einer Eidechsenburg ergänzt. Ein Teil der Stauden wurde im März schon ausgesät und vorgezogen. Den Rest habe ich zugekauft. Die Blumenzwiebeln können wir natürlich erst im Herbst stecken. Danach wird auch die Zwischensaat ausgesät, in diesem Fall die Golddistel (ein bisschen hatte ich versucht vorzuziehen, 5 Stück sind also schon gepflanzt) und Acker-Gauchheil. Das Saatgut habe ich schon hier.