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	<title>Sachsen &#8211; Deutschland summt!</title>
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	<description>Pflanzwettbewerb 2025</description>
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	<title>Sachsen &#8211; Deutschland summt!</title>
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	<item>
		<title>Praxisort Natur im Garten Sachsen e. V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[&#34;Natur im Garten Sachsen&#34; e. V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 10:31:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Mitgliederversammlung des Vereins “Natur im Garten Sachsen“ im Dezember 2025 wurde vorgeschlagen, neben der Geschäftsadresse auch einen Praxisort für Treffen und Weiterbildung zu schaffen. Die Wahl fiel auf eine knapp 300 Quadratmeter große Parzelle im naturnah bewirtschafteten Kleingärtnerverein “ARONIA“ in Dresden. Bereits im Januar 2026 begannen Vereinsmitglieder von “Natur im Garten Sachsen“ mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Mitgliederversammlung des Vereins “Natur im Garten Sachsen“ im Dezember 2025 wurde vorgeschlagen, neben der Geschäftsadresse auch einen Praxisort für Treffen und Weiterbildung zu schaffen. Die Wahl fiel auf eine knapp 300 Quadratmeter große Parzelle im naturnah bewirtschafteten Kleingärtnerverein “ARONIA“ in Dresden. Bereits im Januar 2026 begannen Vereinsmitglieder von “Natur im Garten Sachsen“ mit der Umgestaltung des Areals.</p>
<p>Ziel ist es, naturnahes Gärtnern unter Einhaltung des Bundeskleingartengesetzes beispielhaft zu demonstrieren und verschiedene Beet-Typen vorzustellen. Gleichzeitig wurde der Bereich um das zwölf Quadratmeter große Gartenhaus zu einem Ort der Begegnung und des Gedankenaustausches ausgebaut. Wir arbeiten an praktischen Lösungen für Gärtnern ohne Torf, ohne künstlich-synthetische Pestizide, ohne künstlich-synthetische Dünger und verzichten auf Versiegelung, Lichtverschmutzung und weitestgehend auch auf Kunststoffe. Die Förderung von Nützlingen und nachhaltiges Gärtnern durch Kreislaufwirtschaft (Wasser, Kohlenstoff) gehören zu den Prinzipien, die mit diesem Ort praktisch vermittelt werden sollen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom klassischen Schrebergarten zum Naturgarten</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-vom-klassischen-schrebergarten-zum-naturgarten-07291627/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:31:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Winter 2024 haben wir einen Garten in einer Kleingartensparte übernommen. Für uns stand von Anfang an fest, dass wir diesen Garten naturnah gestalten wollen, gerade weil es davon noch viel zu wenige Gärten in den klassischen Sparten gibt. Die Begeisterung für das Thema Garten begann schon ein Jahr zuvor, als wir noch gar keinen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Winter 2024 haben wir einen Garten in einer Kleingartensparte übernommen.</p>
<p>Für uns stand von Anfang an fest, dass wir diesen Garten naturnah gestalten wollen, gerade weil es davon noch viel zu wenige Gärten in den klassischen Sparten gibt.</p>
<p>Die Begeisterung für das Thema Garten begann schon ein Jahr zuvor, als wir noch gar keinen eigenen Garten hatten. Ich habe unendlich viele Bücher und Videos zu verschiedenen Themen angeschaut und mir so das Wissen angeeignet, was später in alle unsere Projekte geflossen ist.</p>
<p>Im ersten Jahr lag der Fokus auf der Anlage unseres Anbaugartens.</p>
<p>Als Neubesitzer hatten wir die Auflage erhalten, diesen vergrößern zu müssen. Da wir sowieso gerne Gemüse und Obst anbauen wollten, und die Vielfalt der Tomatensorten lieben, taten wir dies auch gerne. Als Tomatennerds, bauen wir immer 20 – 25 unterschiedliche Sorten an. Wir gießen die Pflanzen nur bei der Pflanzung und danach nicht mehr. Nur in Ausnahmefällen, sollte es eine Pflanze mal anzeigen.</p>
<p>Im Anbau ziehen wir zu 95% alle Pflanzen selber vor.</p>
<p>Die Anlage der Beete, war ein ganz schöner Kraftakt, aber es hat sich gelohnt. Hierbei geht auch nochmal ein Dank an unseren Kumpel hinaus.</p>
<p>Wir verzichten bewusst auf Torf, Pestizide und andere für Tiere schädliche Stoffe.</p>
<p>Wir mulchen unsere Anbaubeete, düngen mit Kleedünger und bewässern mit Tontöpfen unterirdisch. Das spart Wasser und macht weniger Arbeit.</p>
<p>Betonnisthilfen für Vögel, speziell auch Halbhöhlenbrüter Nistkästen und Wildbienennistplatten zogen schon im ersten Jahr mit ein.</p>
<p>Ende 2025 begannen wir so langsam damit, uns dem naturnahen Umbau unseres Gartens zu widmen.</p>
<p>Uns war wichtig, den Garten mehrheitlich mit heimischen und vorallem auch vom aussterben bedrohten Wildpflanzen zu bepflanzen und somit die pflanzliche aber auch die tierische Artenvielfalt zu fördern. Da gerade im Hinblick auf das zunehmende Insektensterben und den spezialisierten Arten, heimische Wildpflanzen einfach so wertvoll und wichtig sind.</p>
<p>Ende September haben wir damit begonnen, die Baumscheiben von zwei 40+ jährigen Apfelbäumen zu bepflanzen. Es entstand ein Schatten- und ein Halbschattenbeet.</p>
<p>An dem Standort unseres alten Gewächshauses, legten wir eine Benjeshecke an. Dies sollte allerdings erst der Anfang sein, im weiteren Verlauf entstand in dieser eher schattigen Ecke unser Lieblingsplatz. Ein Wasserbiotop mit vielen heimischen Wasserpflanzen.</p>
<p>Im Garten haben wir viele alte Betonplatten und Steine ausgegraben. Diese haben wir wild aufgeschichtet und sind gespannt, ob dieser Berg irgendwann vom Efeu oder Gundermann begrünt sein wird. Mäuse und Marder haben wir in dieser Ecke schon entdecken können.</p>
<p>In einer sonnigen Ecke des Gartens, haben wir eine “wilde“ Kombination mehrerer Naturgartenelmente angelegt.</p>
<p>Ein großes unterteiltes Wildpflanzenbeet (viele Pflanzen im Frühjahr in Anzuchtplatten selber angezogen) + Totholz + Eidechsenburg mit Sandarium, alternativ als Eiablageplatz nutzbar + Steinmauer.</p>
<p>Da die Pflanzen mehrheitlich erst in diesem Jahr gepflanzt wurden, ist größentechnisch noch Luft nach oben.</p>
<p>Zu unserem Nachbarn haben wir noch ein paar heimische Gehölze und Stauden gesetzt. Es folgten außerdem noch weitere Nisthilfen für Vögel, Kröten und Wildbienen.</p>
<p>In diesem Jahr ging es ganz besonders tierisch bei uns zu. Es nistete ein Gartenrotschwanzpärchen im Nistkasten, eine Hornissenkönigin begann mit dem Nestbau, verfolgte dies aber aus unbekannten Gründen nicht weiter und wir zogen sechs Waldmäusekinder auf, deren Mutter ums Leben kam. Die ersten Libellen schlüpften in unserem Garten, wir haben einige Kröten bei uns wohnen, die Glühwürmchen zeigten sich im Juni, ein Igel kommt auch immer mal vorbei und die Waschbärenfamilie gehört auch zum Garten dazu.</p>
<p>Schon für diese ganzen Erlebnisse hat sich der Garten gelohnt!</p>
<p>Da wir von der Naturgartenbewegung überzeugt sind, haben wir unseren Garten im Juli 2026 von “Natur im Garten“ Sachsen auszeichnen lassen, außerdem bin ich seit diesem Jahr auch Mitglied im Naturgarten e. V..</p>
<p>Zukünftig soll noch viel mehr Totholz in den Garten einziehen, Versteckmöglichkeiten für Tiere, Käferkeller und viele weitere Wildpflanzen und Gehölze.</p>
<p>Es macht einfach soviel Freude, immer mehr Tiere und Pflanzen zu entdecken, sich Wissen anzueignen, dass alles mit dem Hobby der Fotografie zu verbinden, und einen kleinen grünen Ort zu haben, wo man Lebensräume für Tiere und Pflanzen erschaffen kann.</p>
<p>Ich finde es immer noch verrückt, dass wir in den letzten Monaten soviel am Garten verändert haben und frage mich manchmal, wie wir das in der kurzen Zeit geschafft haben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lebensinselgarten am Rosenweg</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-lebensinselgarten-am-rosenweg-07265870/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kristin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 18:50:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor zwei Jahren sind wir in unser Eigenheim mit Garten gezogen. Voller Ideen mussten wir uns zunächst jedoch in Geduld üben: Rund anderthalb Jahre warteten wir auf den Gartenbauer, der die grundlegenden Erd- und Natursteinarbeiten übernahm. Erst kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres wurden der Treppenaufgang sowie die rund 25 Meter lange Natursteinmauer fertiggestellt, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Jahren sind wir in unser Eigenheim mit Garten gezogen. Voller Ideen mussten wir uns zunächst jedoch in Geduld üben: Rund anderthalb Jahre warteten wir auf den Gartenbauer, der die grundlegenden Erd- und Natursteinarbeiten übernahm. Erst kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres wurden der Treppenaufgang sowie die rund 25 Meter lange Natursteinmauer fertiggestellt, die unser Hanggrundstück in zwei Ebenen gliedert. Mit dem Beginn des neuen Jahres konnten wir endlich mit der eigentlichen Gestaltung unseres Naturgartens starten.</p>
<p>Unser Ziel war von Anfang an, einen möglichst vielfältigen Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen zu schaffen. Bereits im ersten Herbst legten wir ein Mager- und Sandbeet mit Totholzhecke an. Zwei Sträucher, die den Bauarbeiten weichen mussten, fanden dort als Totholz ein zweites Leben. In das Beet integrierten wir ein Sandarium, verschiedene Totholzelemente und heimische Stauden. Im Frühjahr ergänzten wir die Fläche mit der gebietsheimischen Saatgutmischung „Bunter Saum“ von Rieger-Hofmann.</p>
<p>Im Frühjahr dieses Jahres pflanzten wir insgesamt 116 heimische Gehölze in drei Hecken. Im Vorgarten entstand eine zweireihige, etwa 6 × 7 Meter große Eckhecke aus heimischen Sträuchern. Im oberen Gartenbereich legten wir innerhalb der Einfriedung eine kleine Hecke aus Weißdorn und Wildrosen an. Entlang der rund 25 Meter langen Natursteinmauer pflanzten wir eine Hecke aus den heimischen Gehölzen Hainbuche, Rosmarinweide und Alpen-Johannisbeere, die den oberen Gartenbereich künftig strukturieren und zahlreichen Tierarten Nahrung und Schutz bieten wird.</p>
<p>Die Natursteinmauer selbst bepflanzten wir auf mehreren Ebenen mit rund 100 mehrjährigen, überwiegend heimischen Stauden, die vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst ein durchgehendes Blütenangebot schaffen sollen.</p>
<p>Statt eines klassischen Rasens säten wir die übrigen Gartenflächen mit gebietsheimischem Wildpflanzensaatgut von Rieger-Hofmann für das Ursprungsgebiet Erzgebirge ein. Die Mischung besteht aus 50 % heimischen Wildblumen und 50 % Gräsern und schafft so eine artenreiche, standortgerechte Wiesenfläche. Auch ein schattiger Randbereich am Treppenaufgang wurde durch Bodenabmagerung und die gebietsheimische Schattensaum-Mischung von Rieger-Hofmann ökologisch aufgewertet.</p>
<p>Ergänzt wird unser Garten durch weitere Kleinstrukturen wie eine Lehmnistwand für Wildbienen in einem sogenannten Weinstein sowie einen sonnig gelegenen Steinhaufen. So entsteht Schritt für Schritt ein naturnaher Garten mit vielfältigen Lebensräumen, der Nahrung, Nistplätze und Rückzugsorte für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel und viele weitere Tierarten bietet.</p>
<p>Unser Garten ist noch nicht fertig – und genau das macht ihn aus. Er soll niemals ein Statussymbol sein, sondern ein Lebensraum für alle: für Menschen ebenso wie für Wildbienen, Schmetterlinge, Vögel und die vielen kleinen Lebewesen, die unsere Natur lebendig machen. Jeder neue Schritt bringt ein Stück mehr Vielfalt in unseren Garten und macht ihn zu dem Ort, den wir uns von Anfang an gewünscht haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trittstein statt Backstein</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-trittstein-statt-backstein-07036932/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 22:22:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben einen kleinen Anbau, ein altes Waschhaus. Davor befindet sich eine kleine mit Backsteinen gepflasterte, umzäunte Fläche. Bisher standen hier im Sommer ein paar Blumen im Kasten oder Kübel, besonders insektenfreundlich war das nicht. Der Zaun musste dringend repariert/ ersetzt werden. Und da bin ich über den Wettbewerb gestolpert und die Idee war da, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben einen kleinen Anbau, ein altes Waschhaus. Davor befindet sich eine kleine mit Backsteinen gepflasterte, umzäunte Fläche. Bisher standen hier im Sommer ein paar Blumen im Kasten oder Kübel, besonders insektenfreundlich war das nicht. Der Zaun musste dringend repariert/ ersetzt werden. Und da bin ich über den Wettbewerb gestolpert und die Idee war da, die Fläche insektenfreundlich umzugestalten. Wir überlegten und stellten fest, dass für uns gar nicht die komplette Fläche befestigt sein musste. Gut, der größte Teil musste befestigt bleiben, als Zugang zum Waschhaus und für Reparaturarbeiten an den Fahrrädern, aber eine Teilfläche von ca. 2m² sollte entsiegelt werden. Bei dem ganzen Projekt ist mir neben den Insekten der Nachhaltigkeitsgedanke wichtig. Ich wollte möglichst wenig neu kaufen, alles mit dem Fahrrad besorgen und günstig sollte es auch noch sein. Na ob ich mir da nicht zu viel vorgenommen hatte?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gierschbeet wird zum Wildbienenparadies</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-gierschbeet-wird-zum-wildbienenparadies-06303082/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 21:29:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Air Bee und Bee &#8211; Das Wildbienenhotel</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-air-bee-und-bee-das-wildbienenhotel-06243259/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:51:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Ursprung unseres Projekts war der Wunsch, unseren Schulhof naturnäher, artenreicher und für Insekten lebensfreundlicher zu gestalten. Wir sichteten im Ort verschiedene lokale Projekte z.B. im örtlichen Garten des Naturschutzbundes Groitzsch. Dabei entwickelten wir erste Ideen für ein Bienenhotel. Schnell wurde klar: Ein einfaches Insektenhotel reicht nicht aus – wir wollten eine wirklich funktionale, sichere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ursprung unseres Projekts war der Wunsch, unseren Schulhof <strong>naturnäher, artenreicher und für Insekten lebensfreundlicher</strong> zu gestalten. Wir sichteten im Ort verschiedene lokale Projekte z.B. im örtlichen Garten des Naturschutzbundes Groitzsch. Dabei entwickelten wir erste Ideen für ein <strong>Bienenhotel</strong>. Schnell wurde klar: Ein einfaches Insektenhotel reicht nicht aus – wir wollten eine <strong>wirklich funktionale, sichere und nachhaltige Nisthilfe</strong>, die Wildbienen tatsächlich nutzen können.</p>
<p><strong>Von der Idee zur Planung</strong></p>
<p>In ersten Skizzen beschäftigten wir uns mit der Frage, <strong>wie ein Bienenhotel gebaut sein muss</strong>, damit es nicht nur dekorativ wirkt, sondern <strong>ökologisch sinnvoll</strong> ist. Dazu gehörten Überlegungen zu <strong>Nisthilfenaufbau</strong>, geeigneten Materialien, Schutz vor Witterung und der optimalen <strong>Standortwahl</strong>.</p>
<p>Wir entschieden uns für ein stabiles Grundgerüst aus <strong>Robinienstämmen</strong>, die fest im Boden verankert wurden. Das Dach sollte als <strong>Gründach</strong> gestaltet werden – für zusätzliche Biodiversität, Temperaturregulierung und Regenwasserrückhalt.</p>
<p><strong>Bauphase mit älteren und jüngeren Schüler*innen</strong></p>
<p>Der Rohbau entstand gemeinsam mit älteren Schülern, die das Grundgerüst errichteten und die Wände mit Lehm verschmierten. Anschließend übernahm eine engagierte Gruppe von Fünftklässlern die Weiterarbeit:</p>
<ul>
<li>Sie bauten das <strong>Gründach mit Regenablauf</strong>,</li>
<li>verstärkten die Lehmwände,</li>
<li>und gestalten aktuell <strong>16 Innenfelder</strong>, die unterschiedliche Lebensräume bieten.</li>
</ul>
<p><strong>Die Innenstruktur – Vielfalt für viele Arten</strong></p>
<p>Die Innenbereiche wurden bewusst abwechslungsreich gestaltet, um verschiedenen Wildbienenarten und anderen Tieren geeignete Nistmöglichkeiten zu bieten:</p>
<ul>
<li><strong>Strohhalme</strong> aus dem eigenen Schulgelände</li>
<li><strong>Bambusröhrchen</strong> in unterschiedlichen Durchmessern</li>
<li><strong>Hartholzscheiben</strong> mit präzisen Bohrungen</li>
<li><strong>Große Steine</strong> im unteren Bereich als Rückzugsort für z. B. Eidechsen</li>
<li><strong>Lehmflächen</strong> für grabende oder mauernde Arten</li>
</ul>
<p>Alle Materialien wurden so verarbeitet, dass sie <strong>wirklich nutzbar</strong> sind – ohne scharfe Kanten, Splitter oder zu große Hohlräume.</p>
<p><strong>Standort und zukünftige Umgebung</strong></p>
<p>Das Bienenhotel steht an einem <strong>sonnigen Platz mit Süd‑West‑Ausrichtung</strong>, ideal für Wildbienen. Rundherum soll in den kommenden Monaten eine <strong>bunte Wildblumenwiese</strong> entstehen – geschützt durch Baumstämme und Steine, damit sie nicht versehentlich betreten wird.</p>
<p>Geplant sind außerdem:</p>
<ul>
<li>Zwei <strong>Besucherwege</strong>, die durch die Wiese direkt zum Bienenhotel führen</li>
<li>Ein <strong>Informationsschild mit QR‑Codes</strong>, das Wissen zu folgenden Themen vermittelt:
<ul>
<li><strong>Wildbienen‑Grundwissen</strong></li>
<li><strong>Artenvielfalt</strong></li>
<li><strong>Lebensweise</strong></li>
<li><strong>Nahrungspflanzen</strong></li>
<li><strong>Gefahren_und_Schutz</strong></li>
<li><strong>Mitmach‑Tipps für Besucher</strong></li>
<li><strong>Grafiken und Bilder zur Entstehung des Projekts</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Ob diese Informationen später digital, als Tafel oder über QR‑Codes umgesetzt werden, ist noch offen. Klar ist jedoch: Das Bienenhotel soll <strong>Schulklassen, Eltern und allen Besucherinnen und Besuchern</strong> Wissen vermitteln und gleichzeitig ein lebendiges Beispiel für gelebten Naturschutz sein.</p>
<p>An einem heißen Tag überlegte die Gruppe wie Wildbienen im hiesigen Hotel freundlich empfangen werden und einchecken können. Der Name wurde demokratisch gewählt und soll zukünftig sichtbar am Hotel angebracht werden:</p>
<p>Herzlich Willkommen im</p>
<p>„AirBee&amp;Bee“ des Wiprechtgymnasium</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Fußballrasen zur Kinderstube</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-vom-fussballrasen-zur-kinderstube-06187784/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vivien]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 13:26:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übersicht Pflanzaktionen ab Herbst 2025-Sommer 2026: -Benjeshecke -Käferkeller -Terrassenbeete -Blumenwiese -Magerbeet -Staudenbeete -Teich &#160; Im Januar 2024 hatten wir das Glück, mit unserem Hausgarten beginnen zu können. Von den Vorbesitzern hatten wir einige Pflanzen übernommen, doch überwiegend bestanden Vorgarten und Hausgarten aus gepflegtem Rasen. Auf den Beetflächen standen vereinzelt Hortensien. Im ersten Jahr setzen wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Übersicht Pflanzaktionen ab Herbst 2025-Sommer 2026:</p>
<p>-Benjeshecke</p>
<p>-Käferkeller</p>
<p>-Terrassenbeete</p>
<p>-Blumenwiese</p>
<p>-Magerbeet</p>
<p>-Staudenbeete</p>
<p>-Teich</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Januar 2024 hatten wir das Glück, mit unserem Hausgarten beginnen zu können. Von den Vorbesitzern hatten wir einige Pflanzen übernommen, doch überwiegend bestanden Vorgarten und Hausgarten aus gepflegtem Rasen. Auf den Beetflächen standen vereinzelt Hortensien.<br />
Im ersten Jahr setzen wir erste Bäume, um den sonnigen Garten zu beschatten, und – wie ich geprägt bin- kaufte ich viele Hortensien, um meinen Garten zu gestalten. Ansonsten kümmerten wir uns zunächst um das Anlegen unseres Nutzgartens.<br />
Im Jahr 2025 stieß ich im Mutterschutz auf einzelne YouTube-Accounts, die über heimische Pflanzen und deren Bedeutung für die Tierwelt aufklärten. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts über spezialisierte Wildbienen und Falter und deren Bedrohung durch fehlende Futterpflanzen. Also beschloss ich, unseren Garten neu zu denken. Ich erzählte meinem Mann davon, welche Strukturen Insekten brauchen, und wie ich ihn kenne, war er sofort dafür zu begeistern. Eine Woche nach der Geburt unserer Tochter starteten wir mit dem Anlegen eines Miniteichs. Nur acht Wochen nach der Fertigstellung zog der erste Grasfrosch in den Miniteich ein und laichte. Im Herbst 2025 erweiterte ich unser Staudenbeet mit vielen heimischen Stauden und legte einen Sumpfkübel an. Zu Besuch kamen zunächst vor allem die beiden Honigbienenvölker unserer Nachbarschaft, aber nach und nach konnte man vereinzelt Wildbienen entdecken. In unserem ersten „Naturgartenjahr“ stand anschließend die Beseitigung einiger invasiver Neophyten im Vorgarten an. Dort hatte die Asienfetthenne das Beet fast vollständig eingenommen, kombiniert mit Kanadischer Goldrute. Im Juli und August wurden dieses Beet und ein neu angelegtes Beet im Hausgarten mit heimischen und bienenfreundlichen Neophyten bepflanzt.<br />
In diesem Jahr stand ich sehr mit mir selbst im Zwiespalt. Ich wollte einen Garten, der auch „klassischen“ Gärtnern gefällt. Es sollten keine Probleme mit den Nachbarn entstehen, weil stark versamendes „Unkraut“ aus meinem Garten in ihren gepflegten Rasen wächst. Der Vorgarten sollte dem klassischen Schönheitsideal entsprechen, damit Passanten nicht denken, unser Garten sei ungepflegt. Wie viel Altbestand an Pflanzen kann und will ich aus dem Garten entfernen und ist das für mich der richtige Weg? Auch ich selbst steckte in meiner Vorstellung eines ästhetischen Gartens noch sehr fest. Viele heimische Pflanzen und Pflanzungen sahen mir selbst zu „unordentlich“ aus. Aber je mehr ich mich mit Pflanzenporträts beschäftigte, umso mehr Pflanzen lernte ich aufgrund ihrer Bedeutung lieben. So veränderte sich mein Blick auf Gärten und ihre Gestaltung. Wie faszinierend ist es, dass Blüten von Frühlingsplatterbse und Lungenkraut ihre Farbe entsprechend ihres Nektarvorrats verändern? Ist es nicht beeindruckend, dass Blüten Linien zeichnen, welche Bestäubern den Weg weisen? Und ist eine schlafende Wildbiene im Storchschnabel nicht eines der bezauberndsten Dinge, die die Natur zu bieten hat?<br />
Mit dem Beginn des Gartenjahres 2026 ging es dann richtig los. Ich lies die Vorstellung, dass mein Garten anderen gefallen muss, hinter mir und entschied mich, dass meine Freude in der Schaffung von Lebensraum liegt. Mein Mann war wie immer Feuer und Flamme und gemeinsam starteten unsere Projekte für dieses Jahr. Aus Samen, die ich einer lieben Naturgärtnerin aus Unterfranken abkaufte, wurden hunderte Pflanzen gezogen. Zuerst wurde vor die Thujahecke, welche schon viele Jahre als Grenzhecke dient, eine Reihe aus Sanddornbüschen gesetzt. Hinzu kam im März eine Benjeshecke auf der anderen Grundstücksseite, welche mein dreijähriger Sohn mit großem Elan verdichtete. Anschließend baute mein Mann einen Käferkeller aus Altholz. In den folgenden Tagen entstand an der Betonwand des Komposts, welcher von unseren Vorbesitzern gebaut wurde, eine teilweise befestigte Natursteinmauer, auf der sich nur einige Minuten nach Fertigstellung ein Wollschweber von der Sonne wärmen ließ. Im April wurde dann die Terrasse erneuert. Dort wuchsen auf einem Beet fleißig Berufkraut, Nachtkerze, Schmetterlingsflieder und die Kanadische Goldrute. Diese wurden entfernt, alle bisher eingesetzten Pflanzen zunächst ausgegraben und anschließend eine Terrassierung aus gebrauchten Sandsteinen gesetzt. Dort kamen dann teils im Vorjahr und teils frisch gekaufte heimische Stauden hinein. Im Mai konnte noch der Sumpfkübel, welcher im Herbst 2025 angelegt wurde, mit neuen Stauden erweitert werden und die große Umgestaltung endete vorerst mit dem Ausbringen einer Saatmischung auf dem Bereich, vor unserem neu zusammengebauten Gewächshaus (wie immer bei uns alles von Second-Hand-Plattformen zusammengesammelt). Im Sommer habe ich dann gelernt: Die Schicht Sand, welche ich eingearbeitet hatte, war deutlich zu gering, um den Boden abzumagern. So wurde die gewollte Magerwiese zu einer Fettblumenwiese. Nachdem wir im Garten einige Tage den Gartenrotschwanz an unserem Miniteich trinken sahen, baute mein Mann ihm ein Vogelhaus, was er hoffentlich im nächsten Jahr beziehen wird. Im Sommer fing noch unser größtes Projekt an. Wir bauten in die Gartenmitte einen Teich. Damit der Klee nicht verlorengeht, haben wir uns entschieden ihn abzustechen und an anderer Stelle in unserem Garten auszulegen, sodass er dort anwurzeln konnte. Nach drei Wochen konnte zunächst der Kies, welcher nur einige Kilometer entfernt abgebaut wird eingearbeitet, das Wasser eingefüllt und die Pflanzen gesetzt werden. Bereits drei Tage später durften wir Libellen bei der Paarung beobachten und Fledermäuse begrüßen. Auch aus diesem Grund achten wir darauf, dass Tiere der Nacht nicht durch Lichtverschmutzung in unserem Garten gefährdet werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ASBlühwiese Rembrandtstraße</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-asbluehwiese-rembrandtstrasse-06041653/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 08:46:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit tatkräftiger Unterstützung der Kita “Pampelmuse“ haben wir zum “Tag der Nachbarschaft“ 2026 eine vielfältige Blühwiese angelegt. Diese soll so vielfältig und bunt erblühen, wie das Zusammenspiel von jung und alt. Die gemeinsame Arbeit fördert die Akzeptanz &#38;  Toleranz der verschiedenen Generationen mit all seinen Facetten. Körperliche Einschränkungen haben die Kinder kompensiert, im gleichen Atemzug [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit tatkräftiger Unterstützung der Kita “Pampelmuse“ haben wir zum “Tag der Nachbarschaft“ 2026 eine vielfältige Blühwiese angelegt.</p>
<p>Diese soll so vielfältig und bunt erblühen, wie das Zusammenspiel von jung und alt.</p>
<p>Die gemeinsame Arbeit fördert die Akzeptanz &amp;  Toleranz der verschiedenen Generationen mit all seinen Facetten. Körperliche Einschränkungen haben die Kinder kompensiert, im gleichen Atemzug haben die Senioren den Kindern Dinge erklärt.</p>
<p>Das bunte Treiben in unserem Garten war für alle Anwesenden ein wahre Freude 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Naturnaher Hausgarten in Pleißa</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-naturnaher-hausgarten-in-pleissa-05302553/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kristin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 12:02:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unser Garten besteht aus drei separaten Bereichen und ist insgesamt ca. 1500 qm groß. Unser Gebäude ist ein Teil eines 4-Seitenhofes, der ursprünglich landwirtschaftlich genutzt wurde. Zuvor war der eine Teil ein reiner Gemüsegarten zum Kartoffelanbau, der andere Teil ein intensiv gemähter Garten mit Tujahecke als Einfriedung und der 3. Abschnitt eine intensiv gemähte Böschung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Garten besteht aus drei separaten Bereichen und ist insgesamt ca. 1500 qm groß. Unser Gebäude ist ein Teil eines 4-Seitenhofes, der ursprünglich landwirtschaftlich genutzt wurde. Zuvor war der eine Teil ein reiner Gemüsegarten zum Kartoffelanbau, der andere Teil ein intensiv gemähter Garten mit Tujahecke als Einfriedung und der 3. Abschnitt eine intensiv gemähte Böschung zur Straße hin. Über die letzten 10 Jahre haben wir als Familie den Kartoffelacker in einen Obstgarten mit Wildstauden, den Hang/Böschung mit einer Natursteinmauer abgefangen und mit Gehölzen und Stauden bepflanzt sowie im vormals intensiv “gepflegten“ Garten einen Teich angelegt, eine blühende Hecke anstatt der Thuja gesetzt und auf extensive Mahd gewechselt, so dass viele Bereiche inzwischen verschiedenste Wildkräuter zeigen und große Blühflächen entstanden sind. Ein Schattenbeet und Beet mit nachtblühenden Stauden ergänzt dies alles. Auch unsere Stellplätze (vormals befand sich dort eine betonierte Fläche zur Ablagerung von Mist) haben wir unversiegelt mit Rasenschotter und Wildkräutereinsaat mit regionalem Saatgut hergestellt und zusätzlich einen Stellplatzbaum mit begrünter Baumscheibe gesetzt. Desweiteren haben wir Wilden Wein als Fassadenbegrünung neu gesetzt.</p>
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		<title>Naturgarten Beucha</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-naturgarten-beucha-05306269/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 06:30:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit knapp einem Jahr verwandeln wir einen konservativen Thujagarten in einen Naturgarten mit vielen naturnahen Modulen. So soll Schritt für Schritt ein Paradies für Insekten, Vögel und Amphibien entstehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit knapp einem Jahr verwandeln wir einen konservativen Thujagarten in einen Naturgarten mit vielen naturnahen Modulen. So soll Schritt für Schritt ein Paradies für Insekten, Vögel und Amphibien entstehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>50 qm Chaos, Hummelluxus &#038; ein Hauch von Monet</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-50-qm-chaos-hummelluxus-amp-ein-hauch-von-monet-05097723/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 19:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Offiziell war es eine kleine Gartenparty: leckeres Bio-Essen, gute Gespräche, entspannte Stimmung. Inoffiziell war es eine hervorragend getarnte Mitmach-Aktion zur Umwandlung eines 50-qm-Vorgartens in ein Insektenparadies. Denn Hand aufs Herz: Zu einer „gemeinsamen Entfernung der Grasnarbe“ hätten vermutlich deutlich weniger Leute begeistert zugesagt. Insgesamt waren wir 19 Personen im Alter 7-67 Jahren. Der Plan ging [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offiziell war es eine kleine Gartenparty:<br />
leckeres Bio-Essen, gute Gespräche, entspannte Stimmung.</p>
<p>Inoffiziell war es eine hervorragend getarnte Mitmach-Aktion zur Umwandlung eines 50-qm-Vorgartens in ein Insektenparadies. Denn Hand aufs Herz: Zu einer „gemeinsamen Entfernung der Grasnarbe“ hätten vermutlich deutlich weniger Leute begeistert zugesagt. Insgesamt waren wir 19 Personen im Alter 7-67 Jahren.</p>
<p>Der Plan ging perfekt auf.</p>
<p>Zwischen Salaten, Kuchen und Getränken wurden plötzlich Spaten geschwungen, Grassoden entfernt und innerhalb von 5 Stunden die Veitshöchheimer Bienenweide ausgesät. Teamarbeit funktioniert erstaunlich gut, wenn man sie mit gutem Essen tarnt.</p>
<p>Ein ganz besonderer Moment war dann die Aussaat selbst:<br />
Rund 80.000 Samen wurden von uns per Hand liebevoll eingesät — fast feierlich, irgendwo zwischen meditativer Gartenkunst und der leisen Hoffnung, dass später auch wirklich etwas wächst. Für einen kurzen Augenblick waren wir alle hochkonzentrierte Landschaftsarchitekten mit schmutzigen Schuhen.</p>
<p>Nicht alles wurde geschniegelt und perfekt eben – sehr zur Freude der Erdhummeln. Die haben unsere kleinen Hügel und Mulden sofort als attraktiven Wohnraum erkannt und sind schneller eingezogen als mancher Mensch nach einer Wohnungsbesichtigung.</p>
<p>Danach begann die tägliche Gießdisziplin: vier Wochen lang Wasser schleppen, hoffen und regelmäßig prüfen, ob da endlich etwas wächst oder nur unsere Geduld getestet wird.</p>
<p>Jetzt warten wir voller Vorfreude auf den großen Sommerauftritt:<br data-start="““““858″“““" data-end="““““861″“““" />Wildbienen im Landeanflug, Schmetterlinge im Taumelflug und Schwebfliegen im Buffetrausch. Unser Vorgarten entwickelt sich langsam zu einem kleinen impressionistischen Gemälde irgendwo zwischen Naturgarten und „Monet hätte hier vermutlich auch eine Gießkanne gebraucht“.</p>
<p>Aus einer „Gartenparty“ wurde also ein kleines Biodiversitätsprojekt.<br />
Oder anders gesagt: Wir haben Menschen mit Bio-Essen angelockt — und am Ende profitieren die Bienen, Schmetterlinge und andere Krabbeltiere nachhaltig.</p>
<p>Ps.: Der abgestochene Rasen wurde nicht entsorgt — er macht jetzt eine Weiterbildung zum Humus auf unseren neu angelegten Komposthaufen und auch ein kleines Sandarium fand noch Platz vor den Solarplatten.</p>
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		<title>Insekten sind herzlich willkommen</title>
		<link>https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-insekten-sind-herzlich-willkommen-05056148/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 19:31:11 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2026-insekten-sind-herzlich-willkommen-05056148/</guid>

					<description><![CDATA[Haben für die Insekten ein schönes zu Hause gepflanzt. Wir sitzen so gerne daneben und beobachten die Tiere in Ruhe. Wir machen das jedes Jahr mit viel Liebe. Unsere Tochter hat dabei geholfen und war sehr stolz drauf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Haben für die Insekten ein schönes zu Hause gepflanzt.</p>
<p>Wir sitzen so gerne daneben und beobachten die Tiere in Ruhe.</p>
<p>Wir machen das jedes Jahr mit viel Liebe. Unsere Tochter hat dabei geholfen und war sehr stolz drauf</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
