Vorwort: Ich versuche mich daran, die Pflanzen und Bienen mit ihrem lateinischen Namen zu beschreiben, da dieser eindeutiger ist und weniger zu Missverständnissen führt. Mögliche Fehler hierbei bitte ich zu übersehen ;-).

Ausgangslage Juni 2018:

Umzug in eine Erdgeschoss-Mietwohnung mit Stufengarten. Die obere Ebene (ca. 30m²) war als Steingarten / Terrasse (Schotterwüste) angelegt, die untere Ebene (ca. 30m²) mit Gräsern und Sauerampfer (Unkrautwüste) verwildert. Seit dem Hausbau (vor ca. 12 Jahren), wurde hier nie etwas gemacht. Im Bereich der Schotterwüste / Terrasse waren auf beiden Seiten jeweils drei Gräser in den Schotter gepflanzt. Auf der rechten Seite von der Treppe aus gesehen waren zwei gefüllte Rosen gepflanzt.

 

Juli / August 2018:

Wir haben dann damit begonnen, die untere Ebene (Unkrautwüste) umzugraben. Aufgrund der extremen Trockenheit im ganzen Sommer war das nur mit der Spitzhacke möglich. Es wurden ein Gemüsebeet mit ca. 8m² sowie zwei Blumenbeete mit je ca. 5m² angelegt. Die eingeschränkte Pflanzenauswahl sowie unsere damalige Unkenntnis bezüglich naturnaher Bepflanzung führte zu einer Bepflanzung mit den typischen “Baumarktpflanzen” (Forsythie, Weigelie, Sommerflieder, Flieder, Rittersporn, etc.).

Das Gemüsebeet konnte wegen des späten Starts und den trockenen Bedingungen auch nur halblebig genutzt werden. Wir haben Paprika, Radieschen sowie einige Salate angepflanzt.

In den mittleren Bereich der unteren Stufe haben wir Rasen gesät.

Vor dem eher unschönen Metallzaun gegenüber haben wir eine Reihe graue Pflanzsteine in den Rasen gesetzt, in welche ebenfalls einige der üblichen Baumarktpflanzen gesetzt wurden (die meisten waren nur einjährig).

 

September 2018:

Aufgerüttelt durch die Studie, in der über den dramatischen Rückgang der Fluginsekten (75% seit ca. 1980) bei uns, sowie durch eigene Beobachtungen (Rückgang von Schmetterlingen, saubere Windschutzscheiben, auch bei langen Fahrten mit dem Auto, aber auch die große Vielzahl an Insekten am blühenden Schmetterlingsflieder) entschieden wir uns, im Garten etwas für die Insekten und Bienen zu tun.

Also wurden im Gartencenter einige Frühblüher-Zwiebeln (Blaustern – Scilla, Krokus – Crocus, Traubenhyazinthe – Muscari, Lauch – Allium, etc.) gekauft und in 3 Weinkisten, welche mit Folie als Blumenkästen umgestaltet wurden, gepflanzt. Die Pflanzkisten haben wir zusammen mit zwei oder drei kleinen Pflanzschalen in der oberen Stufe auf den Schotter gestellt. Die Allium trieben auch bereits im warmen Oktober und November schon aus, haben den eher milden Winter jedoch mit einer Schicht Nadelzweige überstanden.

Einige der Crocus haben wir auch zwischen den Pflanzsteinen in den Rasen gesetzt.

 

April / Mai 2019:

Die Crocus sowie die Scilla und Muscari haben sich prächtig entwickelt und zahlreiche Blütenbesucher angelockt. Da uns die Pflanzsteine gegenüber nicht mehr sonderlich gut gefallen haben, haben wir uns überlegt, dort lieber eine Rosenhecke mit Wildrosen anzulegen. Die Wildrosen wollten wir, da diese für Wildbienen eine sehr gute Nektarquelle sind und die Hecke somit sehr bienenfreundlich ausfallen würde.

Die Wahl für die Wildrosenhecke fiel auf die Rosa Rugosa – Apfelrose wegen des langsameren und nicht so wuchernden Wuchses. Parallel dazu haben wir 3 weitere Wildrosen gekauft (Rosa rubiginosa – Weinrose, Rosa gallica – Essigrose und Rosa pimpinellifolia – Bibernellrose), welche wir in große Kübel gepflanzt und auf die Schotterwüste / Terrasse gestellt haben.

Im Zuge der Recherche nach den Rosen sind wir immer mehr und mehr in das gesamte Thema Wildbienenschutz, Insektenschutz und Nisthilfen eingestiegen. Durch das Einlesen in Fachliteratur zum Thema “naturnahes Gärtnern” sowie Literatur zum Thema Wildbienen wurde rasch klar, dass einige der in der unteren Ebene gepflanzten Gewächse wieder verschwinden müssen. Nun passte schließlich der bereits gepflanzte Teil in den Blumenbeeten (mit Ausnahme des Sommerflieders) nicht mehr zur insektenfreundlichen Ausrichtung des Gartens. Also rissen wir sämtliche Pflanzen bis auf zwei Rittersporn und den Sommerflieder wieder raus. Die Weigelie wurde in einen großen Kübel gepflanzt und steht nun am Rande der Schotterwüste. Sie ist sehr beliebt bei Hummeln und Honigbienen, nicht so sehr bei anderen Wildbienen.

In der unteren Ebene (Unkrautwüste) wurden nun zahlreiche Wildbienenpflanzen im Staudenbereich sowie als Bodendecker in der Rosenhecke und im Gemüsebeet angelegt. Im Staudenbereich wurde insbesondere auf Echium – Natternkopf gesetzt, wobei bewusst beide Sorten (Echium vulgare – Gewöhnlicher Natternkopf und Echium plantagineum – Wegerichblättriger Natternkopf) gesät wurden, da der gewöhnliche Natternkopf im ersten Jahr nicht blüht und wir den auf Echium spezialisierten Wildbienen bereits dieses Jahr Pollen und Nektar liefern möchten. Neben Natternkopf wurden zahlreiche Centaurea cyanus – Kornblumen, Matricaria chamomilla – Echte Kamille, Calendula arvensis – Acker-Ringelblume, Campanula trachelium – Nesselblättrige Glockenblume, Malva moschata – Moschusmalve gesät oder gepflanzt.

In der Rosenhecke haben wir Ajuga reptans – Kriechender Günsel, Waldsteinia ternata – Waldsteinie sowie Fragaria vesca – Wald-Erdbeere gesetzt.

Im Gemüsebeet wurden zudem Borago officinalis – Borretsch und Calendula officinalis – Ringelblume gesät, um Nematoden fern zu halten. Zwischen den Tomaten haben wir Lotus corniculatus – Hornschoten-Klee gesät, da dieser als Bodenverbesserer den stark zehrenden Tomaten Stickstoff liefern kann. Zwischen den Gurken wurde Dill gesät, da diese beiden sich gut ergänzen.

Um den Wildbienen nicht nur Nahrung und Vorräte für ihre Brut zu liefern, haben wir uns entschieden, eine Nisthilfe zu bauen. Dazu habe ich in einen vorhandenen Baumstumpf unterschiedlich große Löcher gebohrt (leider fälschlicherweise ins Stirnholz). Den Fehler haben wir nach 2 Wochen bemerkt, da waren jedoch schon einige Bienen eingezogen. Daher blieb die falsche Nisthilfe und ist mittlerweile auch nahezu komplett belegt.

Jetzt rückte die obere Ebene (Schotterwüste / Terrasse in den Fokus). Hier gab es noch immer eine Menge Platz, welcher mit Kübeln etc. gefüllt werden konnte. Als erste Maßnahme wurde ein mehrstufiges Hochbeet als Pflanzentreppe installiert und ebenfalls mit einer Mischung aus bienenfreundlichen Polsterbildnern und aufrechten Stauden bepflanzt. Parallel dazu haben wir die aufgrund der Rosenhecke nun überflüssigen Pflanzsteine in Form zweier kleiner Steingärten angeordnet und mit Steingarten-Wildstauden bepflanzt. Weitere Inspiration bezogen wir aus dem “Wildpflanzen-Topfbuch” und so mussten noch viel mehr Pflanzgefäße her. Wir haben uns auf zahlreichen Flohmärkten sowie den Garagen und Kellern der Familie umgesehen und so in kurzer Zeit eine stattliche Anzahl kleinerer, mittlerer und großer Gefäße gesammelt. Teilweise haben wir diese direkt bepflanzt, großteils jedoch Samen gesät. Im Rasen wurden vier Heidelbeersorten (eine davon die “richtige”, Vaccinium myrtillus) in Kübel gepflanzt.

Der Fokus bei der Auswahl der Pflanzen für die Kübel lag auf einer langen Blühzeit und auf den “wichtigsten” Wildbienenpflanzen.

Im Lauf des Mai haben wir zudem aus zahlreichen Bambusröhren in einem großen alten Ziegel jede Menge weitere Nisthilfen angelegt. Der Anklang bei den Wildbienen war so gewaltig, dass wir bereits nach 3 Wochen einen weiteren großen Ziegelstein mit Bambusröhren füllen mussten.

 

 Juni 2019:

Da der gesamte Garten  volle Südlage, nahezu ohne Schatten aufweist, wir jedoch auch bienenfreundliche Wasser- und Sumpfpflanzen integrieren möchten, haben wir einen Miniteich im 3/4 Weinfass gekauft sowie ein 1/2 Weinfass als Sumpfbereich. Da es zahlreiche Sumpf-Wildpflanzen mit Vorliebe für kalkarmen aber auch Vorliebe für kalkreichen Boden gibt, haben wir noch einen 90l Mörtelkübel als zweiten Sumpfkübel integriert. Wir haben für die beiden Sümpfe keinen Torf eingesetzt sondern mit Rindenhumus, Kaffeesatz und Sand den pH-Wert auf ca. 5,5 (schwach sauer) verringert. Als Wasserspeicher dienen jeweils mehrere umgedrehte und zerlöcherte Plastikpflanztöpfe mit einem Gesamtvolumen von ca. 15l-20 pro Sumpf. So ist sichergestellt, dass die Sumpfpflanzen auch bei länger anhaltender Trockenheit weiter ausreichend mit Wasser versorgt sind.

Mittlerweile mischen wir sämtliche Substrate für die Pflanzen selbst an (Übliche Bestandteile: Grünkompost, Rindenhumus, Sand, Blähton – gelegentlich auch Lavastein, Gartenkalk und Schotter), da man diese so viel individuelle an die jeweiligen Vorlieben der Pflanzen anpassen kann. Außerdem ist das Mischen der Substrate günstiger, als es fertig zu kaufen und es macht auch noch Spaß!

Vor den Sümpfen befindet sich eine Prunus domestica – Zwetschge, welche in der Mittagshitze etwas Schatten spendet und insbesondere im Frühjahr mit einer Vielzahl an Blüten die Bienen erfreuen soll.

Im Lauf des Juni haben wir zudem nochmals eine weitere Nisthilfe angelegt, da die anderen bereits sehr voll besetzt waren. Diesmal wurden 12 Holzblöcke (je ca. 22 x 17 x 5 cm) aus Buche mit unterschiedlich großen Bohrlöchern (2 – 9 mm) versehen.

Im Rasen wächst, nachdem letztes Jahr die groben Unkräuter entfernt wurden, nun wild Papaver rhoeas – Klatschmohn und Matricaria chamomilla – Echte Kamille. Um diese Pflanzen mähen wir bewusst herum, sodass sie den Wildbienen / Insekten Nahrung bieten können.

Zahlreiche Pflanzen haben wir nun auch für die Verwandtschaft angezogen. Diese werden, sobald sie groß genug sind, in den Gärten verteilt. Im regen Austausch sind wir insbesondere mit den Eltern meiner Frau sowie meiner Großmutter, da sie jeweils sehr große und schöne Naturgärten besitzen. Von den Eltern meiner Frau haben wir inzwischen zahlreiche Stecklinge und Kleinpflanzen erhalten wie z.B. Myosotis sylvatica, Hemerocallis fulva, Sedum album, Aquilegia vulgaris etc. Im Gegenzug haben wir verschiedene Pflanzen zu ihnen “exportiert” wie etwa Salvia sclarea, Salvia nemorosa, Campanula rotundiifolia, uvm. Auch haben wir dort ein Wildbienenfreundliches Kräuter-Hochbeet geplant und angelegt, welches unter anderem Borago officinalis, Campanula rapunculus, Thymus x citriodorus, Hyssopus officinalis, Satureja montana uvm. enthält.

Auch aus dem Garten meiner Großmutter haben wir mittlerweile zahlreiche Pflanzen wie z.B. Thalictrum aquilegifolium, Campanula trachelium, Anchusa officinalis, Dianthus carthusianorum, uvm. In ihrem Garten wachsen dafür nun auch von uns: Echium vulgare, Campanula latifolia var. macrantha und Ajuga reptans.

Selbst bei meinen Eltern, die nicht die allergrößten Gartenfans sind, haben wir die Pflanzung von Wildbienenpflanzen wie etwa Potentilla neumannia, Corydalis solida, Lamium orvala, Ajuga reptans und Fragaria vesca angeregt.

Bei den Großeltern meiner Frau haben wir Anfang Mai unter anderem das Saatgut für Calendula officinalis sowie Lotus corniculatus bekommen. Dort im Garten wächst außerdem wild eine große Menge Sedum Album, Malva moschata und Lysimachia vulgaris. Nachdem wir erklärt haben, dass diese Pflanzen für die heimische Bienen- und Insektenwelt sehr wichtig sind, werden sie nun nicht nur “wild” wachsen gelassen, sondern in Trockenzeiten sogar etwas gegossen ;-).

 

Juli 2019:

Im kalkreichen Sumpfkübel haben wir noch einen Eupatorium cannabinum – Gewöhnlicher Wasserdost gepflanzt, da dieser sehr lange in den Herbst blüht und so die Wildbienen und andere Insekten mit Nektar versorgen kann. Zudem haben wir weitere vier Kübel angelegt, in denen unter anderem Dianthus arenarius – Sandnelke, Allium vineale – Weinberglauch, Lathyrus vernus – Frühlingsplatterbse und Polemonium caeruleum – Jakobsleiter gesät wurden.

Die nur traurig vor sich hin vegetierenden Allium wurden aus ihrem großen Kübel entfernt und mit Acinos alpinus – Alpensteinquendel, Pulsatilla vulgaris – Kuhschelle und Erysimum cheiri – Goldlack ersetzt. Es scheint, als ob die Allium Zwiebeln bei uns im vermutlich zu trockenen Kübel nicht gut zurecht kommen. Da sollten sich die jetzt gepflanzten Alpen-Pflanzen so richtig wohl fühlen. Leider ist der Klatschmohn im Kübel der Hitze zum Opfer gefallen und bei 37° vertrocknet. Wir haben ihn zwar regelmäßig gegossen, aber es waren vermutlich auch zu viele Pflanzen im Kübel. Die anderen Pflanzen haben die Hitzewelle soweit gut überstanden.

Mit der Amelanchier ovalis – gewöhnlichen Felsenbirne (Typ Rheinhessen) hat sich ein weiteres Kleingehölz zu unserer Topfsammlung gesellt. Im 65l Kübel sollte sie sich gemeinsam mit dem gesäten Veronica spicata – ähriger Ehrenpreis sehr wohl fühlen. Das verwendete Substrat besteht zu 35 % aus Grünkompost, 30% Rindenhumus, 30% Sand und 5% Blähton.

So langsam aber sicher geht uns dann auch der Platz auf der Terasse/Schotterwüste aus ;-).

Nun sind nochmals zwei weitere “Sümpfe” im Kübel dazu gekommen. Einer der beiden verfügt über ca. 40l Volumen. Er enthält Lysimachia nummularia – Pfennigkraut, Lysimachia vulgaris – Gilbweiderich und Lythrum salicaria – Blutweiderich. Das Substrat besteht aus ca. 30% Grünkompost, 30% Rindenhumus, 30% Sand und 10% Blähton. Im Sumpf befinden sich Wasserspeicher mit einem Volumen von ca. 8l. Die beiden Lysimachia-Arten sollen den ölsammelnden Wildbienen Pollen und Öl bieten.

Der andere Sumpf ist im 65l Mörtelkübel angesiedelt und beherbergt Anagallis tenella – Zarter Gauchheil und Gladiolus palustris – Sumpf-Siegwurz. Hier besteht das Substrat aus 35% Rindenhumus, 30% Sand, 15% Grünkompost, 10% Seramis, 5% Lavasplitt, 5% Kaffeesatz. Der pH-Wert liegt bei ca. 5,5 was für Anagallis tenella hoffentlich sauer genug ist. Der Wasserspeicher im Sumpf hat ein Volumen von ca. 12-15l.

Leider haben sich im Miniteich sehr viele Stechmücken-Larven angesammelt. Dagegen haben wir nun zwei Utricularia vulgaris – Wasserschlauch angesiedelt. Mal sehen, ob diese einheimischen fleischfressenden Wasserpflanzen die Larven in den Griff bekommen. Dazu haben wir noch eine Nymphaea alba – Weiße Seerose sowie zwei Hydrocharis morsus-ranae – Froschbiss eingesetzt.

Im Miniteich hat sich leider aufgrund der zahlreichen gut gedeihenden Pflanzen an der Oberfläche ein Platzmangel entwickelt. Daher haben wir die Stratiotes aloides – Krebsschere den Eltern meiner Frau gegeben, da diese einen größeren Teich besitzen. Dort kann sie sich sicherlich besser entwickeln.

Um auch für diejenigen Wildbienen, welche im sandigen Boden ihr Nest bauen, eine Nisthilfe zu bieten, haben wir einen 40l Mörtelkübel mit einer Mischung aus 80% Sand und 20% Lösslehm gefüllt. Diese Sandlinse befindet sich geschützt direkt an der Garagenwand.

Auch das Gemüsebeet ist mittlerweile ein beliebter Wildbienen-Treffpunkt. Neben den nun blühenden, späten Rubus idaeus – Himbeeren sind insbesondere die Calendula officinalis – Gartenringelblume, Origanum vulgare – Dost, Anethum graveolens – Dill und interessanterweise auch die Blüten der Salatgurken äußerst beliebt.

Mittlerweile haben wir insgesamt 112 Pflanzgefäße auf der Schotterwüste und es werden noch ein paar folgen ;-).

Für den Herbst planen wir, einige Kleingehölze in große Töpfe zu pflanzen. Neben Erica carnea – Schneeheide und Calluna vulgaris – Besen-Heide sollen noch Cytisus austriacus – Österreich-Zwergginster und Dorycnium germanicum – Deutscher Backenklee folgen. Außerdem ist ein Topf mit Dictamnus albus – Diptam gemeinsam mit Linaria alpina geplant.

 

Standort des Beitrags

Mühlacker

Vorher-Bilder

Aktions-Bilder

Nachher-Bilder

Quadratmeter

60 m²

Pflanzliste

Pflanzen auf der oberen Ebene (Terrasse / Schotterwüste):

Gehölze:

  • Amelanchier ovalis – Gewöhnliche Felsenbirne (Typ Rheinhessen)
  • Citrus limon – Zitrus
  • Caryopteris clandonensis ‘Blauer Spatz’ – Bartblumenstrauch
  • Cytisus purpureus – Purpur Geißklee
  • Genista sagittalis – Flügelginster
  • Genista tinctoria – Färberginster
  • Prunus domestica ‘Wangenheimer Frühzwetsche’ – Hauszwetschge
  • Rosa gallica – Essigrose
  • Rosa pimpinellifolia – Bibernellrose
  • Rosa rubiginosa – Weinrose
  • Weigela ‘Bristol Ruby’ – Weigelie

Einjährige:

  • Borago officinalis – Borretsch
  • Calendula officinalis – Gartenringelblume
  • Centaurea cyanus – Kornblume
  • Eschscholzia californica – Kalifornischer Mohn
  • Papaver nudicaule – Island-Mohn
  • Papaver rhoeas – Klatsch-Mohn
  • Sedum hispanicum – Spanischer Mauerpfeffer

Zweijährige:

  • Myosotis sylvatica – Wald-Vergissmeinnicht
  • Salvia sclarea – Muskateller-Salbei

Stauden:

  • Achillea millefolium – Schafgarbe
  • Acinos alpinus – Alpen-Steinquendel
  • Allium senescens ssp. montanum – Berglauch
  • Allium vineale – Weinberglauch
  • Alyssum saxatile – Felsen-Steinkraut
  • Alyssum montanum – Berg-Steinkraut
  • Anagallis tenella – Zarter Gauchheil
  • Anthemis tinctoria – Färberkamille
  • Anthyllis vulneraria subsp. alpestris – Alpen Wundklee
  • Aquilegia alpina – Alpen-Akelei
  • Aquilegia vulgaris – Gemeine Akelei
  • Arabis caucasica – Kaukasische Gänsekresse
  • Aster alpinus – Alpen-Aster
  • Buphthalmum salicifolium – Ochsenauge
  • Calamintha nepeta – Bergminze
  • Campanula cochleariifolia – Zwerg-Glockenblume
  • Campanula glomerata – Knäuel-Glockenblume
  • Campanula latifolia var. macrantha – Wald-Glockenblume
  • Campanula persicifolia – Pfirsichblättrige Glockenblume
  • Campanula portenschlagiana – Dalmatiner Glockenblume
  • Campanula poscharskyana – Hängepolster Glockenblume
  • Campanula rapunculoides – Acker-Glockenblume
  • Campanula rotundiifolia – Rundblättrige Glockenblume
  • Campanula spicata – Ährige Glockenblume
  • Centaurea montana – Bergflockenblume
  • Dactylorhiza maculata – Geflecktes Knabenkraut
  • Dianthus arenarius – Sandnelke
  • Dianthus carthusianorum – Karthäusernelke
  • Dianthus deltoides – Heidenelke
  • Epipactis palustris – Sumpf-Stendelwurz
  • Equisetum hyemale – Winter-Schachtelhalm
  • Erysimum cheiri – Goldlack
  • Eupatorium cannabinum – Gewöhnlicher Wasserdost
  • Geranium endressii – Pyrenäen-Storchschnabel
  • Geranium macrorrhizum – Felsen-Storchschnabel
  • Geranium palustre – Sumpf-Storchschnabel
  • Geranium sanguineum – Blut-Storchschnabel
  • Gladiolus palustris – Sumpf-Siegwurz
  • Helianthemum nummularium – Gelbes Sonnenröschen
  • Helichrysum thianshanicum ‘Schwefellicht’ – Strohblume
  • Hieracium aurantiacum – Orangerotes Habichtskraut
  • Hippuris vulgaris – Tannenwedel
  • Hydrocharis morsus-ranae – Froschbiss
  • Hyssopus officinalis – Ysop
  • Inula ensifolia – Schwertalant
  • Inula hirta – Rauer Alant
  • Jasione laevis – Ausdauerndes Sandglöckchen
  • Lavandula angustifolia – Lavendel
  • Lathyrus vernus – Frühlingsplatterbse
  • Linaria alpina – Alpen-Leinkraut
  • Linaria purpurea – Purpur-Leinkraut
  • Linum perenne – Echter Lein
  • Lotus corniculatus – Hornschoten-Klee
  • Lotus pedunculatus – Sumpf-Hornklee
  • Lychnis chalcedonica – Brennende Liebe
  • Lysimachia nummularia – Pfennigkraut
  • Lysimachia vulgaris – Gewöhnlicher Gilbweiderich
  • Lythrum salicaria – Blutweiderich
  • Nymphoides peltata – Seekanne
  • Nymphaea alba – Weiße Seerose
  • Ocimum kilimandscharicum x basilicum Purpurascens (African Blue) – Afrikanischer Strauchbasilikum
  • Papaver rupifragum – Atlas-Mohn
  • Penstemon digitalis – Fingerhutblättriger Bartfaden
  • Phlox subulata – Polsterphlox
  • Polemonium caeruleum – Jakobsleiter
  • Potentilla neumannia – Frühlings-Fingerkraut
  • Potentilla palustris – Sumpf-Fingerkraut
  • Primula veris – Echte Schlüsselblume
  • Pulsatilla vulgaris – Gewöhnliche Kuhschelle
  • Reseda lutea – Gelbe Resede
  • Rosmarinus officinalis – Rosmarin
  • Salvia nemorosa – Hainsalbei
  • Saponaria ocymoides – Rot-Seifenkraut
  • Saponaria officinalis – Echtes Seifenkrait
  • Saxifraga bryoides – Moos-Steinbrech
  • Scabiosa columbaria ‘Butterfly Blue’ – Tauben-Skabiose
  • Sempervivum arachnoideum – Spinnweb-Hauswurz
  • Sempervivum tectorum – Dach-Hauswurz
  • Sedum album – Weiße Fetthenne
  • Sedum reflexum – Felsen-Fetthenne
  • Sedum telephium – Große Fetthenne
  • Stachys byzantina – Woll-Ziest
  • Stachys palustris – Sumpf-Ziest
  • Stachys recta – Aufrechter Ziest
  • Succisa pratensis var. palustris – Sumpf Teufelsabbiss
  • Teucrium chamaedrys – Edel-Gamander
  • Thymus serpyllum – Feld-Thymian
  • Utricularia vulgaris – Gewöhnlicher Wasserschlauch
  • Veronica armena – Armenischer Ehrenpreis
  • Veronica spicata – Ähriger Ehrenpreis
  • Veronica teucrium – Aufrechter Ehrenpreis
  • Viola “Heartthrob” – Gartennelke
  • Viola tricolor – Wildes Stiefmütterchen

 

Pflanzen in der unteren Ebene (Unkrautwüste):

Gehölze:

  • Buddleja davidii – Sommerflieder
  • Ribes rubrum – Rote Johannisbeere
  • Rosa rugosa – Apfelrose
  • Rubus idaeus – Himbeere
  • Rubus sectio Rubus – Brombeere

Einjährige:

  • Anethum graveolens – Dill
  • Borago officinalis – Borretsch
  • Calendula officinalis – Gartenringelblume
  • Calendula arvensis – Ackerringelblume
  • Centaurea cyanus – Kornblume
  • Echium plantagineum – Wegerichblättriger Natternkopf
  • Papaver rhoeas – Klatsch-Mohn

Zweijährige:

  • Echium vulgare – Gewöhnlicher Natternkopf
  • Lychnis coronaria – Kronen-Lichtnelke

Stauden:

  • Ajuga reptans – Kriechender Günsel
  • Allium cepa – Zwiebel
  • Anchusa officinalis – Gewöhnliche Ochsenzunge
  • Aubrieta cultorum – Blaukissen
  • Campanula trachelium – Nesselblättrige Glockenblume
  • Crocus tommasinianus – Elfenkrokus
  • Delphinium elatum – Hoher Rittersporn
  • Dianthus carthusianorum – Karthäusernelke
  • Fragaria vesca – Wald-Erdbeere
  • Helleborus niger – Christrose
  • Hemerocallis fulva – Gelbrote Taglilie
  • Lotus corniculatus – Hornschoten-Klee
  • Malva moschata – Moschusmalve
  • Malva sylvestris – Wilde Malve
  • Matricaria chamomilla – Echte Kamille
  • Origanum vulgare – Echter Dost
  • Primula elatior – Hohe Schlüsselblume
  • Primula veris – Echte Schlüsselblume
  • Primula vulgaris – Stängellose Schlüsselblume
  • Sempervivum tectorum – Dach-Hauswurz
  • Sedum acre – Scharfer Mauerpfeffer
  • Sedum album – Weiße Fetthenne
  • Thalictrum aquilegifolium – Akeleiblättrige Wiesenraute
  • Waldsteinia ternata – Waldsteinie

Informationen zur Gruppe

Die Gruppe besteht aus meiner Frau, unserer vier Monate alten Tochter (die später noch ganz viel über unsere Wildbienen lernen wird ;-)) und mir.