Unser Garten soll insektenfreundlicher werden. Mit dieser Idee haben wir uns als Familie rund um das Thema informiert, sind zu Informationsveranstaltungen gegangen und haben im Internet recherchiert. Dann fing die praktische Arbeit an: Als erstes musste die Rasennarbe abgetragen werden und zu einem Insektenhügel aufgestapelt werden. Der Boden wurde aufgelockert und dann einige Wochen brach liegen gelassen, damit er gute Voraussetzungen für die Blumensamen bietet. Schließlich konnten die Samen (ein- und mehrjährige heimische Blumenmischung) gesät und mit an den Füßen festgeklebten Fliesen angedrückt werden. Nach einigen Wochen konnten wir dann die ersten zarten grünen Spitzen aus der Erde sprießen sehen. Nun blüht die Wiese in voller Pracht und lockt Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten an. Mit zwei Wasserstellen in unterschiedlichen Tiefen, einer großen Wurzel und gestapelten Kalk-Sandsteinen versuchen wir den Insekten möglichst gute Lebensbedingungen zu ermöglichen.

Standort des Beitrags

Steinhagen

Gartenstrukturen

Quadratmeter

4 x 10 m²

Pflanzliste

Wiesensaat:

Bienenweide, Natternkopf, Drachenkopf, Buschwinden, Goldmohn, roter und blauer Lein, Schleierkraut, Klatschmohn, Kornblumen, Ringelblumen, Schmuckkörbchen, Kappmargeriten, Sonnenblumen, Seifenkraut, Eisenschön, Sonnenblumen, Duftveilchen, Staudenlupinen, Nachtkerze, diverse Kräuter

Gehölze und Stauden:

Schneeball, weiße Wildrose, Weißdorn, Schmetterlingsstrauß

Informationen zur Gruppe

Wir haben als Familie (Mutter, Tochter und Sohn) entschieden, unseren Garten bienenfreundlicher zu gestalten. Alle haben eifrig mitgearbeitet. Für Verständnis in der Nachbarschaft haben wir ein Schild mit "Insektentankstelle" aufgestellt. Zur Vorbereitung sind wir auf Informationsveranstaltungen gegangen, in denen es um die Umgestaltung von Gärten in insektenfreundliche Flächen ging.