Pflanzwettbewerb
„Wir tun was für Bienen!“
Bepflanzte Fläche: 479.833 m²

In unserem Garten sind Bienen und Insekten sowie eine Vielzahl an Wildtieren die Akteure.
Unsere Pflanzen bieten das gesamte Jahr über Blüten, die Nahrung für eine Vielzahl von Insekten, die wiederum andere Tiere anlocken.
Die Hasel ist der erste Strauch, der im Frühjahr unseren Honigbienen Nahrung bietet. Darauf folgen Krokosse und Narzisse und später die Kirsch- und Apfelblüte sowie Beerensträucher. Ungefüllte Wildrosen übernehmen die Blüte im Frühjahr. Wenn im Sommer alles verblüht zu sein scheint beginnen Minze und Lavendel und andere Kräuter aus dem Kräuterbeet zu blühen und Wildbienen, Hummeln, Honigbienen aber auch kleinere Fliegen sowie Schmetterlinge anzulocken.
Die Vielzahl von Insekten ernährt eine Vielzahl an Vogelarten, die in den höheren Bäumen nisten. Neben Rotkehlchen, Meisen, Staren und Zaunkönig bewohnt ein Taubenpaar das Revier und das ein oder andere Jahr kam ein Eisvogel zum fischen. Natürlich hat auch der Graureiher Zugang zum Teich, was vor allem im Frühjahr häufiger vorkommet. In den Abendstunden hört man ab und zu einen Kauz. Zudem ist die Erde reich an Würmern, Tausendfüßlern und Käfern. In unserer Totholzecke zerfallen alte Stämme und Äste zu fruchtbarer Erde. Fruchtbare Erde erhalten wir auch aus unserem Komposthaufen, der Heimat unserer Kompostwürmer und anderer Mikroorganismen ist. In der Abenddämmerung fliegen Fledermäuse über dem Teich und halten die Stechmücken in Schach. Nicht zu vergessen sind die Eichhörnchen die sich die Haselnüsse sichern, bevor sie reif werden und unser Interesse finden könnte. Eine Landschildkröte wohnt nun schon seit 40 Jahren bei uns und hat ihre Lieblingsfutterquelle direkt im Gehege: einen Maulbeerbaum.
Allen Tieren dient der große Gartenteich als Trinkquelle oder wird für ein erfrischendes Bad genutzt. Das Wasser ist klar und reichhaltig, sodass die darin lebenden Fische sich ausschließlich selbst von Algen, Wasserwürmern und Schnaken- und Mückenlarven ernähren können. Seit vielen Jahren leben Wanderkröten bei uns und das ein oder andere Jahr auch die Blindschleiche. Libellen leuchten über dem Wasser.
In den Sandfugen der Wege nistet gerne ein Sandbienenvolk. An den Blüten der Minze tummeln sich Wildbienen jeglicher Größe. Trockensteinmauern warten noch auf Bewohner, diese werden sich sicherlich noch finden.
Seit vier Jahren haben wir Honigbienenvölker im Garten stehen. Zielstrebig fliegen sie ihre Nektar- und Pollenquellen an. Bei uns in der Nachbarschaft blüht immer etwas und wie gut, dass die Statt Sommerlinden an der Straße gepflanzt hat, die jetzt Ende Juli noch blühen. Die Völker sind unheimlich gut entwickelt, viel besser als unsere Völker, die im nahegelegenen Rheinauer Wald stehen.
Der gesamte Garten inklusiv Teich ist eher wild gehalten und bietet ungestörten Rückzugs- und Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Uns "Anwohnern" spendet er angenehme Kühle im Sommer und sauerstoffreiche Luft.
Unsere Insekten und Wildtiere kann man auf Bildern nicht wirklich erkennen, dazu sind sie zu klein. Erkennen kann man allerdings die Mitgestalter des Gartens, z.B. noch in hohem Alter beim Imkern.

Standort

68163 Mannheim

Anzahl der Projektbeteiligten

5

Fläche

200 m²