Etwa ¾ der Wildbienen nisten im offenen Boden. Es gibt im Garten an verschiedenen Stellen, z. B. dem Hang viele offene kleinere Bereiche. Der Boden ist jedoch sehr lehmhaltig und wird bei Trockenheit sehr hart und reißt auf. Daher haben wir uns entschlossen, ein Sandarium anzulegen.

Neben dem Blumenbeet und seitlich von der Kräuterspirale haben wir einen Bereich von ca. 60 x 100 cm mit einer Tiefe von 45 cm ausgeschachtet. Als erste untere Schicht haben wir zur Drainage etwas Schotter eingefüllt. Da der ungewaschene Sand im trockenen Zustand nicht auseinanderfallen sollte, haben wir etwas lehmige Erde untergemischt. Mit diesem Sandgemisch füllten wir die Grube. Das Sandarium ist nach Süden ausgerichtet. Einige Rosenzweige und eingebaute Natursteine liegen auf dem Sand und werden verhindern, dass Nachbars Katze diesen Bereich als Katzenklo benutzt.

Als Abgrenzung um das Sandarium herum wählten wir Totholzstämme, eine Baumwurzel und Natursteine. Das Totholz dient gleichzeitig als Material für die Wildbienen, damit sie ihre Brutröhren schließen können.

Lehmpfütze

Da manche Insekten auch Lehm als Material zum Nestbau benötigen, haben wir zwischen Sandarium und der kleinen Natursteinmauer eine Lehmpfütze angelegt. Sie besteht aus einer etwa 17 cm dicken Lehmschicht, die wir in eine Blumen-Pflanzschale eingefüllt haben. Diese Schale haben wir in die Erde versenkt und sie mit kleinen Natursteinen von den beiden anderen Bereichen abgegrenzt. Die Lehmpfütze füllen wir mit Wasser auf, wenn wir die Blumen begießen oder die Vogel- und Insektentränken auffüllen.

Standort des Beitrags

54610

Anzahl der Projektbeteiligten

2

Quadratmeter

2000 m²

Pflanzliste

Pflanzung Innenbereich am Rand des Sandariums: Grasnelke, Federnelke, Goldthymian, Glockenblume.

Außenseite: mehrere Storchschnabelpflanzen, Lupinen und Sonnenblumen.

Informationen zur Gruppe

Wir sind zu zweit.