Um die Bereiche der Blühstreifen in Bremen für die Bienen weiter auszubauen, wurden bereits im Jahr 2017 einzelne Petitionen an die Bürgerschaft in Bremen gerichtet. Diese wurden dann im Juni 2018 positiv entschieden.

Was zur Folge hat, dass auch ohne tatsächlichen höheren Aufwand die Lebensgrundlage unserer Bienen deutlich auf einem innerstädtischen Areal von ca. 0,5 ha deutlich verbessert werden konnte. Dabei wurden fünf Petitionen für einen zusammenhängenden Grünflächenzug auf dem Schulweg von zwei Grundschulen und einer KITA ausgewählt. Damit betrifft der direkte Einfluss der Maßnahme knapp 1000 Kinder.

Ziel ist es, mit geringem Aufwand den Schülern schon auf dem Weg zur Schule und drei Minuten Fußweg neben der Schule oder KITA eine naturnahe Fläche in der Stadt zur Verfügung zu stellen.

Zum einen durch die Erzeugung von Alt-Todholzwohnbereichen für Bienen und andere Insekten, aber auch durch eine Veränderung der Rasenschnittzeiten die Konzentration von Blühpflanzen in diesem Bereich zu erhöhen. In der Ausgangssituation wurde der Stamm meist 10 cm über dem Boden abgesägt. Jetzt werden die Stämme auch zum Teil bis 5m höhe stehen gelassen, was die Anzahl an Nistmöglichkeiten vieler Holzbewohner wie auch der Bienen deutlich erhöht.

Löwenzahn, Wiesenschaumkraut und auch Klee sind schon vorhanden und können nun durch die Reduktion der Schnitthäufigkeit Blüten entwickeln. Zur Unterstützung werden verschiedene weitere Arten in die bestehenden Flächen eingesetzt. Der Majoran ist soweit angegangen. Im September folgen verschiedene weitere schnittfeste Stauden wie Bärenklau oder Malven. Diese konnten wegen der Trockenheit noch nicht umgepflanzt werden.

Dieses Projekt wird mit den Kita-Kindern weiter begleitet.

Quadratmeter

5000 m²

Pflanzliste

Gehölze:

Kirsche, Eiche, Erle, Ahorn

Haselnuss

 

Unterbau aus Stauden:

Brennnesseln

Farn

Rittersporn

Waldmeister

Rittersporn

Informationen zur Gruppe

Lockerer Verbund aus den Kindern, Eltern und Betreuern der Hortgruppen in der Marie-Curie-Grundschule. Zusätzlich werden durch diese Gruppe die Ansprechpartner der jeweiligen zuständigen Auftragnehmer der Stadt Bremen – und falls die Verantwortung bei der Bürgerschaft liegt entsprechend die Fachabteilungen über den Weg der Petitionen – mit einbezogen. Diese Zusammenarbeit stellt dar, was mit relativ einfachen Mittel und minimalen Kosten erreicht werden kann. Auch zeigt es den Schülern wie durch konstruktiver Politik positive Ergebnisse für den Naturschutz erreicht werden können. Diese nachhaltigen Veränderungen können durch die Nähe zu den Schulen von den einzelnen Schülern direkt wahrgenommen und in den Unterricht übernommen werden. Die Vorlagen dieser Petitionen lassen sich auf eine Vielzahl von anderen Bereichen übertragen. Ziel ist es, den Schülern zu zeigen, dass auch einfache Petitionen von der Politik ernst genommen werden und Veränderungen bewirken können.