Pflanzwettbewerb
„Wir tun was für Bienen!“
Bepflanzte Fläche: 435.778 m²

Im Fühjahr 2020 fingen wir an, unseren Garten umzugestalten. Von der Thuja-Einöde, dem vermoosten Rasen und dem halbtoten Bodendecker sollte es hingehen zu einem Staudengarten in dem sich Insekten und andere Tiere (und natürlich auch wir Menschen) wohlfühlen. Der Wettbewerb war ein zusätzlicher Anreiz es anzugehen und die Corona-Pandemie bescherte uns manches Wochenende ohne Termine und voller Gartenarbeit.

So haben wir mutig angefangen, haben Container um Container mit Koniferen, abgestorbenen Büschen und Bodendecker gefüllt und ca. 250 Stauden, bienenfreundliche Rosen und Gehölze gepflanzt. Hinzu kamen Magerrasenflächen und unterschiedlichste Gartenelemente, darunter die erste selbst gebaute Trockenmauer.

Plötzlich fing es an zu summen und zu brummen, etliche Hummeln, Wildbienen inklusive der schwarzen Holzbiene, das Taubenschwänzchen und viele grabende Wespen kamen wie aus dem Nichts.

Der Wettbewerb rückte etwas in den Hintergrund, schon das gemeinsame Arbeiten und die zu beobachtenden Veränderungen machten uns viel Freude und Lust auf mehr! Völlig unerwartet kamen an den Stellen wo wir der Natur ihren Lauf ließen Natternkopf, Johanniskraut und riesige Königskerzen, Quendel und Dost - wer hätte das gedacht.

Jetzt freuen wir uns auf die Entwicklungen, die der Verlauf der Jahreszeiten mit sich bringen wird und genießen den Sommer in unserem kleinen (leider sehr trockenen) Gartenparadies. Wir sind noch lange nicht fertig und haben schon weitere Projekte in der Planung für den Winter und das nächste Jahr.

 

 

 

Aktions-Bilder

Nachher-Bilder

Anzahl der Projektbeteiligten

3

Quadratmeter

ca. 200 qm

Pflanzliste

Stauden (Kräuter- und Staudengärtnerei Strickler):                                                                                                                                           Schlüsselblume, Lavendel, Rosa pimpinellifolia (Bibernellrose), Rosa mollis, Campanula rotundifolia (rundblättrige Glockenblume), Galium verum (echtes Labkraut), Cichorium intybus (gemeine Wegwarte), Oenothera odorata Sulphurea (duftende Nachtkerze), Malva sylvestris (wilde Malve), Centaurea scabiosa ssp.scabiosa (Skabiosen-Flockenblume), Knautia arvensis (Acker-Witwenblume),                                                                                                                                                                            Außerdem: Wilde Karde, Mariendistel, Muskatellersalbei, Färber-Kamille, Katzenminze, Tripmadam, Lavendel, Rosmarin, Thymian, bienenfreundliche ungefüllte Rosen, Johanniskraut, Dost, Quendel, Königskerze, Sonnenblumen, Natternkopf, Nachtkerze, Wicke, Himbeeren, schwarze Johannisbeere, Brennessel, Gänsefingerkraut, Fette Henne, Rainfarn, Gräser, Fingerhut, Verbene, weitere Glockenblumen, Prachtscharte, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Kapuzinerkresse, Borretsch, verschiedene Hauswurz, Spitzwegerich, Schafgarbe, Lupinen, Stockrosen, Blutampfer, Salbei, Steppensalbei, Herzgespann, Margerite, Frauenmantel, stinkender Storchschnabel, Melde (sie kam von allein und durfte natürlich bleiben), Ehrenpreis, Kugeldistel, Gänsedistel, Nachtviole, Ringelblume, Gundelrebe, Veilchen.

Saatgut (Rieger-Hofmann, bezogen über “Lebensinseln”):                                                                                                                                 Zertifizierte Mischung – Mager- und Sandrasen, Schmetterlings- und Wildbienensaum, Wärmeliebender Saum, Kleiner Odermennig, Dunkel-Königskerze, Phacellia.

Gehölze (Kräuter- und Staudengärtnerei Strickler): Felsenbirne, Faulbaum, Schlehe, Weißdorn, Schwarzer Holunder.

 

Informationen zur Gruppe

Unsere Gruppe besteht hauptsächlich aus vier Mitgliedern: Anja, Volker und Rafi. Hin und wieder kamen Bekannte und Nachbarn hinzu, die tatkräftig mit angepackt haben.