Pflanzwettbewerb
„Wir tun was für Bienen!“
Bepflanzte Fläche: 436.206 m²

Unser Imkerfreunde vom Imkerverein und deren Bienenpaten sowie die Gartenfreunde vom Kleingartenverein , kümmern sich nicht nur liebevoll um die Honigbienen, sondern schaffen auch Lebensräume für andere Insekten und Tiere. Anfang des Jahres 2021 setzten zwei Imkerfreunde im Kleingartenverein „Cotta am Spitzberg“ den Impuls eines Bienen und Imkerlehrpfades für eine nachhaltige ökologische Bildung. Dadurch gewannen wir einen Kooperationspartner, welcher uns eine Fläche im Kleingartenverein, neben den vorhandenen Naturlehrpfad „Bienenweide“ zur Verfügung stellt.

  • Auf einer Fläche von insgesamt 1100 qm können Interessierte sowie Schüler- und Kindergartengruppen das Spektakel der kleinen, aber ungeheuer bedeutsamen Insekten beobachten und zukünftig mittels Informationstafeln mehr über diese erfahren.
  • Weiterhin geplant ist ein Bienen und Imkerlehrpfad auf einer Fläche von 400 qm, welcher Ausstellungsexemplare zeigt, die eine Einsicht in die Geschichte der Imkerei geben sollen. Hier soll ein kleines Imkerhaus für die Aufbewahrung von Arbeitsmaterialien, Schutzkleidung und Geräten errichtet werden.
  • Natürliche Strukturen in der Fläche sind uns wichtig. Dazu nutzen wir die Geländeeigenschaften der Gartenfläche aus, um einen kleinen Bachlauf mit angrenzenden Sumpfgebiet und den dazugehörigen Pflanzen und Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere zu schaffen. In einen weiteren Abschnitt entsteht eine kleine Streuobstwiese mit div. Nistmöglichkeiten für Insekten und Anpflanzungen verschiedener heimischer Pflanzen sowie eine Benjeshecke, als natürliche Abgrenzung zum Nachbargrundstück. Was bei uns derzeit "Grünt" und "Blüht" sowie angepflanzt wird, können Sie in unseren Trachtkalender nachlesen.  ...zum Kalender
  • Um ein Stationslernen im „grünen Klassenzimmer“ für die umliegenden Schulen und Kindergärten zu ermöglichen, werden nicht nur Informationstafeln aufgestellt, sondern eine dafür erstellte Webseite führt die Besucher mittels eines Audioguides durch den Bienen und Imkergarten. Angepasst durch die derzeitige Situation und anhand dieser Digitalisierung ist nicht nur ein lernen im Garten sondern auch virtuell möglich.  ... zu unseren Lern und Stationskarten
  • Aber nicht nur das, wir machen das "verborgene" in unseren Bienenhäusern "sichtbar". Unsere digitalen Bienenhäuser

Deutschland summt Projekt Kamera

Sie sind fast "Live" dabei mit unserer  Projekt Kamera. Diese  liefert jede Stunde ein aktuelles Bild direkt aus dem Bereich des Bienen- und Imkerlehrpfades. Zur Projekt Kamera

Unsere Öffentlichkeitsarbeit

Projekt und Bildungswebseite     Facebook      Instagram   Bericht im TV-LOKALMAGAZIN  Bericht in der SZ-Presse

Standort

01796 Cotta A Dohma

Aktions-Bilder

Nachher-Bilder

Gartenstrukturen

Anzahl der Projektbeteiligten

6

Fläche

1100 m²

Pflanzliste

Die Pflanzliste wird stetig erweitert.

Baumsorten:

2 x Pflaume (Prunus domestica) hat den Nektarwert 4 (sehr gut) und den Pollenwert 4 (sehr gut). Es kann Honigtau geben. Die Blühmonate sind April und Mai. Die Attraktivität für Wildbienen ist hoch.

4 x Apfel (Malus domestica) hat den Nektarwert 4 (sehr gut) und den Pollenwert 4 (sehr gut). Die Blühmonate sind April, Mai und Juni. Die Attraktivität für Wildbienen ist hoch.

2 x Süßkirsche (Prunus avium) hat den Nektarwert 4 (sehr gut) und den Pollenwert 4 (sehr gut). Es kann Honigtau geben. Die Blühmonate sind April und Mai. Die Attraktivität für Wildbienen ist hoch.

2x Sauerkirsche (Prunus cerasus) hat den Nektarwert 4 (sehr gut) und den Pollenwert 4 (sehr gut). Es kann Honigtau geben. Die Blühmonate sind April und Mai. Die Attraktivität für Wildbienen ist hoch.

Stauden: 

Das Mutterkraut (Tanacetum parthenium) ist eine buschige, aufrechte Staude, die von Juni bis September weiße, körbchenartige Blüten bildet.  Die Blüten werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen

Sträucher:

6x Kornelkirsche (Cornus mas) hat den Nektarwert 3 (gut) und den Pollenwert 2. Die Blühmonate sind März und April und hat den floristischen Status einheimisch. Hinweise für Imker und Naturfreunde: Vogelschutzgehölz

2x Salweide.  Zu den besten Bienenweiden gehört die Salweide ( SaIix caprea ) Nektarwert 3 (gut); Pollenwert: 4 (sehr gut). Die Blühmonate sind März, April und Mai. Die Salweide ist neben ihrer Bedeutung für die Imkerei die bedeutendste Pflanze für die heimische Schmetterlingsfauna.

2x Strauch Gemeiner Liguster. Liguster wird dank seiner gelblich-weißen Blüten von Bienen und Schmetterlingen geschätzt. Er liefert außerdem den Vögeln im Garten Nahrung.

Kräuter:

Pfefferminze (Mentha × piperita): blüht von Juni bis August. Besonders kleinere Wildbienenarten profitieren von der bienenfreundlichen Pflanze.

Bergbohnenkraut (Satureja montana): Von Juli bis Oktober zeigt die Pflanze ihre kleinen Blüten und zieht damit zuverlässig Bienen und andere Nützlinge an, die dem bienenfreundlichen Kraut nicht widerstehen können.

Pflanzen für den Bachlauf: 

Pfennigkraut: Ab Mai trägt das Pfennigkraut gelbe Blüten. Bienen und andere Insekten finden in ihnen eine gute Nahrungsquelle. Das Pfennigkraut ist eine wintergrüne Staude, die rundliche Blätter in einem ansehnlichen Mittelgrün trägt. Als ausläuferbildend wachsende Staude erreicht Lysimachia nummularia Größen bis zu 10 cm und wird etwa 25 cm breit.

Froschlöffel: Der Gewöhnliche Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) ist mit seinen dunkelgrünen Blättern eine ausgesprochen dekorative Wasserpflanze, die für solche Einsatzbereiche wie Teich, Aquarium, Bienenweide und Teichrand besonders gut geeignet ist. Die Blüten erscheinen, je nach Sorte, in vielen Farben von Juni bis August. Die Blüten werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen

Wasserminze: Die bei uns heimischen Pflanzen sind eine gut besuchte Insektenweide. Bienen, Schwebfliegen und Co. werden durch den Duft, den die Blüten verströmen, angelockt.

Sumpf-Vergissmeinnicht: Das SumpfVergissmeinnicht ist eine einheimische, winterharte Pflanze, die die Randzone von stehenden Gewässern zu finden ist. Ab Mai bis in den September hinein erscheinen seine in Trauben angeordneten, blauen Blüten. Auf Bienen und andere Insekten wirken sie wie ein Magnet.

Storchenschnabel: Als Bodendecker gilt der Blutrote Storchschnabel als bienenfreundlich, was nicht zuletzt mit seiner langen und späten Blüte von Juni bis Oktober zusammenhängt. Vielen Bienen freuen sich in dieser Zeit besonders über das zusätzliche Nektar- und Pollenangebot.