Nach langem Warten, hat uns die Stadt eine Fläche überlassen, die wir für unser Projekt "Insektenreich" nutzen dürfen. Wir sind zwar nur eine kleine Planungsgruppe von vier Leuten, doch wenn es um aufwendigere Arbeiten geht, können wir uns auf den Arbeitseinsatz von weiteren fleißigen Mitgliedern des Gartenvereins verlassen. Und auch der Vorstand des Vereins unterstützt unser Projekt sowohl finanziell als auch mit tatkräftiger Hilfe. Der Vorsitzende hat es sich sogar nicht nehmen lassen, das Insektenhotel selber mit Reet zu decken. Aufmerksame Gartenvereinmitglieder unterstützen uns mit Bienen- und Insektenfreundlichen Pflanzen, die sie in ihren Gärten teilen und vermehren.

Standort des Beitrags

79183 Waldkirch

Aktions-Bilder

Anzahl der Projektbeteiligten

4

Quadratmeter

ca. 200 m²

Pflanzliste

Wir haben die Gartenmesse in Freiburg genutzt uns mit einigen Pflanzen einzudecken und uns Anregungen zu holen.

Gehölze: Flieder, Schmetterlingsflieder, Stinkesche, Hibiskus, Oleander, Zierquitte, Säckelblume, Hartriegel. Brombeer, Jostabeere, Ölweide, Schneeball, Reben

Stauden: Stockrosen, Indianernesseln, Margeriten, Pfingstrosen, Mohn, Zierlauch, Fette Henne, Karden, Wolfsmilch, Schopf, Lavendel., Efeu, Heuchera, Sonnenhut, Mädchenauge, Muskatellersalbei, Sonnenblumen, Basilikum, Schnittlauch, Estragon, Oregano, Salbei, Melisse, Minze, Zitronenmelisse, Schnittknofi, Bergbohnenkraut, Spitzwegerich, Kamille, Lupinen, Phacelia, Campanula, verschiedene Sorten Thymian, Lilien

Eine Wildbienenblumenmischung speziell zusammengestellt für unsere Region haben wir bestellt und ausgesäät.

Informationen zur Gruppe

Wir nennen uns die Bienengruppe und organisieren uns selber. Wir sind Mitglieder des Kleingartenvereins Gartenfreunde Waldkirch e.V. Weil wir allesamt ein großes Interesse haben den Lebensraum der Insekten, insbesondere der Bienen und Wildbienen zu gestalten und den Bienen sozusagen unter die Flügel zu greifen und bessere und neue Lebensräume zu bilden, haben wir uns zusammengeschlossen. Leider ist uns die Covid 19 Pandemie dazwischen gefunkt, so dass wir unser Bestes gegeben haben, jedoch ohne große Gemeinschaftsaktionen. Die Arbeiten haben so nach und nach stattgefunden. Damit man die Abstandregeln einhalten konnte, waren immer nur wenige gleichzeitig vor Ort. Auf Bildungsarbeit haben wir auch aus diesem Grund verzichtet. Eventuell hätte man eine Ferienspielaktion machen können. Vielleicht, bzw. hoffentlich im nächsten Jahr. Die Presse wollen wir nach Abschluss aller Arbeiten einladen. Das Dach, der Zaun, eine Bank und eine Strohpuppe, weitere Pflanzungen von Bienen- und Insektenpflanzen, ein selbstgestaltetes Schild auf einer großen Holzscheibe, Infotafel mit erklärendem Material und ein Sinnesparkour sind noch offene zu bearbeitende Punkte. Die Gruppenmitglieder sind leider etwas Fotographenscheu, so dass es hier wenig Fotos mit Personen zu sehen gibt. Aber die Personen sollen ja hier auch nicht im Vordergrund stehen, sondern die Sache, für die wir von vielen vorbeilaufenden Passanten schon viel Lob und positives Feed back bekommen haben. Auch die ein oder andere Pflanzenspende wurde spontan vorbeigebracht oder einfach dazugepflanzt, wenn wir mal nicht vor Ort waren.