Unser Garten samt Haus  befindet sich im Bayerischen Walds unweit des Blaubergs, eines Granitsteinbruchs. Das Haus knüpft in vielen Bereichen an die traditionelle Bauweise des Vorgängerbaus („Waidlerhaus“) an und auch der Garten soll sich dementsprechend entwickeln. So entstand der Wunsch, die Blumenwiese meiner Kindheitserinnerungen wiederzuerwecken. Ich begann, mich von gängigen Gartenvorstellungen zu emanzipieren, erstellte Listen von Wiesenblumen aus meiner Erinnerung. Je mehr ich mich damit beschäftigte, umso faszinierter war ich von Wildblumen.
Auch unsere Kinder sollten den Geruch von Heu kennenlernen, Grillen hören, Grashüpfer fangen und Käfer, Bienen, Schmetterlinge und Raupen beobachten können. Auf der landwirtschaftlich genutzten Nachbarwiese war dies nicht möglich – also sollte eine Wiese rund ums Haus ihren Platz finden. Die artenarme Fettwiese wurde teilweise ge-„kreiseleggt“ und mit einer regionalen Wildblumensaat aufgewertet. Ein Wildblumentopfgarten entstand.  Vom Abbruch des Vorgängerbaus blieben viele Granitsteine übrig, die nun einen neuen Zweck im Garten bekommen sollten. Mehrere Magerbeete nahmen Gestalt an – alle, wirklich alle, Granitsteine fanden ihren Platz und werden hoffentlich für viele Tiere und Pflanzen ein Zuhause sein. Bekannte hörten von meiner Steinleidenschaft und schenkten mir Feldsteine und große Findlinge dazu.

Aktions-Bilder

Nachher-Bilder

Gartenstrukturen

Quadratmeter

200 m²

Pflanzliste

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Informationen zur Gruppe

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