Neben der Nahrung sind uns auch die Unterkünfte und Lebensraum für Insekten wichtig. Deshalb machten wir hier mit Begeisterung weiter...Nisthilfen unterschiedlichster Art integrieren wir in unseren Garten und schaffen über Totholzelemente sowie kleine Natursteinmauern Strukturen und dadurch Vielfältigkeit und Lebensräume. In vielen kleinen Schritten.

In diesem Nebenbericht ergänzen wir das Thema im Wesentlichen um Fotos zu den Aktionen. Die exakte Beschreibung der Aktionen führen wir im Hauptbericht auf. Alle Maßnahmen wurden seit Herbst 2019 bis Sommer 2020 durchgeführt.

Fotos siehe unten; Zurück zum HAUPTBEITRAG, dann bitte hier klicken: Zurück zum HAUPTBEITRAG

- (1) Palettenhochhaus abgeschlossen
Im Juni letzten Jahres schon begonnen, im Winter nun komplett abgeschlossen. Ein Highlight.
- (2) Lehmwand erstellt (Lehmhang-Imitat für Pelzbienen, Schmalbienen oder auch Buckelseidenbienen sowie Maskenbienen).
- (3) Stängel
Die einfachste Nisthilfe ist aus unserer Erfahrung ein Brombeerstängel. Wir befestigen ein paar von ihnen an den Gartenzaun.
- (4) Tonschlangen
Die Tonschlangen sind ein optisches Highlight. Wir befestigen eine am alten Eichenbalken, 2 weitere an die Nordseite des Schwedenschuppens.
- (5) Tonrohre
Drei Tonrohre bereiten wir für Insekten und Käferunterschlupf vor. Dazu füllen wir die Rohre mit Stroh. Das eingebaute Drahtgeflecht verhindert, dass Vögel sich das Stroh stibitzen.
- (6) Hummelhaus Nabu
Das Hummelhaus hat die Einflugschneise Richtung Südost und wird beschattet.
- (7) Weitere Insekten-Nisthilfen integriert, wie z.B.
Nisthilfen-Kasten mit Schilfröhrchen am Kirschbaum. Den Eichenbalken am Kirschbaum bearbeiten wir etwas. Er erhält ca. 20 Bohrlöcher.
- (8) Integration von Totholzelementen "Südbeet"
Im Südbeet integrieren wir mehrere Holzstämme und eine alte Wurzel.
- (9) Integration von Totholzelementen "Unter dem Kugelahorn"
Zwischen der Bienenkugel und der neuen, zweiten Einraumbeute integrieren wir einen etwa 2,50m langen Totholzstamm.
- (10) Natursteinmauer an der Einraumbeute
Wir verlegen trocken ein kurzes Mauerstück mit knapp 1,50m Länge zwischen der neuen Einraumbeute und Bienenkugel.
- (11) Holzkeller für Käfer und Co
Wir graben ein kraterförmiges Loch, ca. 50cm tief und füllen es mit unterschiedlichen Hölzern.

Standort des Beitrags

32130 Enger

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Aktions-Bilder

Nachher-Bilder

Anzahl der Projektbeteiligten

4

Quadratmeter

450 m²

Informationen zur Gruppe

Wir sind Lara (15), Merle (9), Anke und Kai. Seitdem Anke (naturnah) imkert, rückt die Natur immer mehr in unseren Fokus. Mit Begeisterung setzen wir unsere Ideen und unser Konzept um. Vielfalt in kleinen Schritten ist möglich! Nisthilfen und Lebensräume sind für uns wichtige Bestandteile. Bienen, Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge und auch Vögel kommen und bleiben immer mehr in unserem kleinen Paradis. Wir genießen es, wie sich eine eigene Pflanzen- und Tierwelt einstellt und nicht nur uns begeistert. Passanten bleiben am Bienenpfad am Südrand unseres Grundstücks stehen. Bewusst ermöglichen wir Ihnen dies. Es summt und brummt nur so auf unserem Gelände. Ideen, Impulse und Freude werden von Nachbarn und Passanten mitgenommen und weiter getragen. Die Breede ssssssssummt.