Öcher BienenBlüten – Aachener BienenBlüten

In diesem Jahr soll es noch viel bunter werden auf unserer Dachterrasse, so war mein Plan am Ende der letzten Gartensaison. Doch die Geschichte beginnt eigentlich viel früher …

 

Teil 1: Vorgeschichte

Vorsicht: Wenn du dich nur für Bienen interessierst, lies bitte bei Teil 3 weiter ;-).

Der Grundstein für meine Liebe zu Pflanzen wurde unbemerkt im Kindergartenalter gelegt. Wann immer es ging, war ich bei den Nachbarn gegenüber, liebevoll „Oma und Opa Dötsch“ genannt. Sie hatten einen großen Gemüsegarten, versorgten sich nahezu selbst, und ich konnte dort eine Menge beobachten und nebenbei lernen.

Meine erste eigene Pflanze bekam ich dann zu Grundschulzeiten. Es war ein klitzekleiner Kaktus, in einem Topf so groß wie ein Eierbecher. Bevor er als Beginn meiner Kakteensammlung seinen Platz auf der Fensterbank einnehmen konnte, musste er noch eine Wanderung überleben. Achtsam trug ich ihn, einen Schlossberg hinauf und wieder hinunter.

Als Teenager sammelte ich Pflanzenkarten, die im Abstand von drei Wochen mit der Post kamen. Fünf volle Ordner befinden sich immer noch in meinem Besitz. Auch sonst interessierte mich alles Grüne. Auf der Kirmes war ich nicht bei den Fahrgeschäften anzutreffen, sondern investierte mein Taschengeld am Pflanzenstand in Lose, um meine große Liebe, den Elefantenfuß, zu ergattern. Es ist gelungen, und wir teilten unseren Wohnsitz unfassbare dreißig Jahre.

Einen eigenen Garten hatte ich bisher noch nie. Und die Möglichkeiten, die eine Dachterrasse bietet, eröffneten sich mir erst nach und nach. Aber seitdem ich entdeckt haben, was alles machbar ist, genieße ich das Gärtnern draußen in vollen Zügen.

 

Teil 2: Unsere Dachterrasse - was bisher geschah

Vorsicht: Wenn du dich nur für Bienen interessierst, lies bitte UNBEDINGT bei Teil 3 weiter ;-), alternativ: lies bitte nur das dick Gedruckte…

Als wir Anfang 2011 in die neue Wohnung einzogen, freute ich mich sehr über die große Dachterrasse. Es war Jahreswechsel, und ich sah mich schon – zusammen mit meinem Feigenbäumchen - im Sommer inmitten von vielen Balkonkästen das schöne Wetter genießen. Die Feige hatte ich aus einem Steckling selbst gezogen, sie müsste jetzt 13 Jahre alt sein. Das war ein Glück, die stattliche Mutterpflanze hatte es leider nicht über den Winter geschafft. Zum Einzug bekam ich von meiner Mutter die Kätzchenweide geschenkt. Als Ersatz für meinen großen Feigenbaum kaufte ich mir im Gartencenter (welche Auswahl, was für ein Paradies!) den Zierapfelbaum.

Im Sommer kam es wie vermutet: ich schwelgte im unendlichen Angebot an Gartenpflanzen einer großen Stadt. Die Dachterrasse wurde bunt. Da lohnte sich doch das Schleppen der Erde! Auch im Herbst hatte ich die Qual der Wahl. Die Sommerpflanzen waren nicht mehr schön, eine neue Bepflanzung musste her… Dass sich in dieser Zeit selten Insekten auf die Dachterrasse verirrten, fiel mir nicht auf.

Als ich 2015 bei einer Freundin das Buch „Square Foot Gardening“ entdeckte, taten sich neue Dimensionen auf. Das war doch der Knaller, das Grünzeug für den Smoothie in Bio-Qualität selbst anzubauen, sämtliches andere Gemüse gleich mit dazu und dann noch so effektiv! Ich las Bücher über Fruchtwechsel und konnte tatsächlich einiges ernten. Über Torf in der Erde oder das Düngen mit mineralischen Düngern machte ich mir keine Gedanken. Die Blattläuse fanden meine Vorgehensweise ganz toll, sie kamen in Scharen. Bekämpft wurden sie immerhin mit Knoblauchtee. Nee, Chemie im Gemüse wollte ich natürlich nicht haben ;-). Bienen sah ich nun etwas häufiger, vorwiegend ließen sich aber zwei Hummeln beobachten, die immer zur Stelle waren, wenn die Himbeere blühte. In dieser Zeit war ich unermüdlich im Einsatz. Hatte ich doch genaue Pläne über Folgekulturen im Kopf. Die brauchten frische Erde … Im Schleppen der Säcke wurde ich immer geübter … Schließlich war ich froh, wenn im Herbst alles für den Winter wieder abgeräumt war, und die Deko zwischen dem Grünkohl ihren Platz gefunden hatte.

Im Frühling ging die Arbeit weiter. Wir hatten Holzfliesen über den Steinplatten verlegt, die mussten geölt werden. Augen zu und durch, ich mochte diese Arbeit gar nicht. Danach konnte man aber zum gewohnten Spiel übergehen: ab ins Gartencenter - welche Frühlingsblumen sollen es denn in diesem Jahr werden? Auch beim Gemüse wurde es nicht langweilig. Mein PotatoPot war so gut wie das Original, die über Kopf hängende Tomate konnte sich sehen lassen. Schade nur, dass ich nicht auf die Sorte geachtet hatte. Der Fleischtomate wurde es bald schon zu eng, und sie zog dann doch in einen Kübel um. Zum Gewächshaus sage ich an dieser Stelle lieber nichts. Aber ich habe gelernt: wenn du vorhast, ein Gewächshaus zu kaufen (auch wenn es nur ganz klein ist), achte auf Qualität!

Im Laufe der Zeit lernte ich aus meinen vielen Erfahrungen. Ich muss zugeben, die Bedingungen zum Anbau von Gemüse auf einer heißen Dachterrasse sind erschwert. Das Pflanzen von Kürbisgewächsen hatte ich schweren Herzens aufgegeben, zu nervenaufreibend war der Kampf gegen den Mehltau. Mich beschlich die vage Vermutung, dass das mit dem nun in die Jahre gekommenen Holzboden zu tun haben könnte. Andere Probleme ließen sich leichter lösen. Wie toll war es, als die Tröpfchenbewässerung zum ersten Mal funktionierte! Als wir im Urlaub waren, brauchte meine Freundin nur alle drei Tage das Weinfass mit dem Gartenschlauch zu füllen. Bei meiner Rückkehr erkannte ich meine Tomaten nicht mehr wieder, und die reifen Minimelonen fielen von den Pflanzen.

In der Folgezeit machte ich mich mit der Permakultur vertraut. Zum Erde schleppen hatte ich immer weniger Lust, ich liebte den Kübel mit den Kräutern und den mit der Topfhimbeere, die wenig Pflege benötigten und viel Ertrag brachten. So wollte ich es haben und besorgte mir Säulenobstbäume und Obststräucher. Da ich immer noch vergleichsweise wenig Bienen sah, versuchte ich als Unterpflanzung heimische Wildkräuter zu finden, die es mir nicht übel nahmen, wenn sie im Frühling mit einer großen Ladung Kompost bedacht wurden.

Im Jahr 2019 dann kam die glückliche Wende. Ende Februar war ein warmes Wochenende, und ich legte los. Bei den Holzfliesen mussten inzwischen die Fugen mühevoll ausgekratzt werden, Erde und Blätter machten das Streichen unmöglich. Nach drei Tagen war ich fertig, im wahrsten Sinne. Dafür waren dann auch alle Kästen an ihrem Platz, mit Kompost gedüngt, und ich freute mich, die Dachterrasse in diesem Jahr so früh genießen zu können! Bis der Vermieter beschloss, einen neuen Abfluss einbauen zu lassen. An verschiedenen Stellen wurde der Holzbelag zu diesem Zwecke entfernt und meine Arbeit war zunichte. Da hatte ich die Faxen dicke. In einer äußerst spontanen Aktion wurde der Holzbelag endgültig abgebaut und entsorgt und direkt ein Hochdruckreiniger angeschafft, mit dem sich der äußerst verschmutzte Steinboden reinigen ließ. Frühling genießen sieht anders aus, aber das Ergebnis ist beeindruckend. Die eigentliche „Arbeit“ auf der Dachterrasse ist gefühlt auf ein Minimum reduziert... Ja ich kam sogar auf neue Ideen der Bepflanzung und bestellte mir Sedumsprossen für Pflasterfugen, die ich zwischen den Steinfliesen einarbeitete. Das sah sehr schön aus, schaffte es aber leider nicht über den Winter. Eine weitere Frühlingsaktion war der Teich. Die Babybadewanne diente zwischenzeitlich als Wäschekorb, doch dafür war sie eigentlich viel zu schade… Ihren neuen Job meistert sie wundervoll, dieses kleine Biotop funktioniert ohne Probleme und besonders der kleine Solar-Wasserspeier macht der ganzen Familie Freude. Im Verlauf des Jahres hatte ich dann tatsächlich nur noch vier der großen Kübel, die ich neu bepflanzen musste. Dort zogen zunächst Dicke Bohnen ein, um dann von Gurken, Melonen und Physalis abgelöst zu werden. Es gab wieder viel zu ernten, und das machte Spaß. Allerdings gab es immer noch sehr wenige Blühpflanzen und dementsprechend auch zu wenig Bienen. Daher war mein Plan für die folgende Gartensaison: im nächsten Jahr soll es noch viel bunter werden auf unserer Dachterrasse!

 

Teil 3: Das Jahr 2020

Mit der Umsetzung meines Wunsches begann ich noch im vergangenen Herbst und setze die Zwiebeln von Frühblühern in jedes freie und eigentlich nicht mehr freie Fleckchen Erde in den Kästen und Töpfen. 218 waren es genau – ich habe mitgezählt. Als in diesem Frühjahr die Blumen erblühten, war es eine große Freude und lockte viel mehr Mauerbienen an, als in den vergangenen Jahren.

Motiviert säte ich ab März im Abstand von 2-3 Wochen die einjährige Wildblumenmischung von Syringa in drei Kästen und wunderte mich, denn mehr war tatsächlich erst mal nicht zu tun. So suchte ich in aller Ruhe die schönsten Wildstauden für magerer Standorte bei Strickler aus. Das war einen spannende Sache, man kann zunächst nicht glauben, wie sich diese kleinen Pflänzchen zu prächtigen Blühpflanzen entwickeln sollen …

Die meisten anderen Töpfe waren bereits nachhaltig bepflanzt, und mit dem Bodenbelag hatte ich zum ersten Mal keine Arbeit. Also konnte ich mich neuen Aufgaben widmen: die Dachterrasse sollte eine Oase werden, ein kleines, naturnahes Ökosystem, in dem im Sinne des Hortus-Prinzips alles miteinander vernetzt ist und sich auch unterschiedliche Tiere wohl fühlen. Der Teich und eine einfache Insekten-Nisthilfe waren schon vorhanden, und Nisthilfen für unterschiedliche Vögel hatte ich auch schon angebracht, aber es gab keine anderen Naturmodule. Also schritten wir gemeinsam zur Tat: eine wunderbare Sache, um Kinder einzubinden. Totholzpyramide und Ohrenkneiferkugeln waren schnell gebaut, die meiste Freude hatten meine beiden Söhne aber bei der Arbeit mit dem Ton für den Bienenstein. Sie begleiteten mich auch erneut an die zuvor entdeckten Stellen, um im Wald lehmige Erde für die Lehmmauer und am Bach Steine für die Trockenmauer zu sammeln.

Außerdem nahmen wir uns wieder die Beete an unserem Haus vor, um die sich sonst keiner kümmert. Im vergangenen Jahr hatten wir im „Wilden Eck“ und im „Minibeet“ unterschiedliche Bienenweiden ausgesät. Im „Wilden Eck“ kam vieles erst in diesem Jahr zur Blüte, da hatten wir nicht viel zu tun. Im „Minibeet“ blühte es im letzten Jahr sehr abwechslungsreich. Die Blätter des Blauregens erstickten die Pflanzen jedoch über den Winter. Wir säten neu, allerdings war die Schattenblumen-Mischung wohl nicht die richtige Wahl. Im nächsten Jahr werden wir weiter experimentieren…

Experimente gab es dann auch auf der Dachterrasse: die Hauswurze schienen zunächst sehr zufrieden an ihrem luftigen Platz. Je wärmer es wurde, umso mehr litten sie jedoch auf dem exponierten Standort. Deshalb baute ich ihnen ein kleines Trockenmäuerchen, dort kann man sie jetzt besser gießen. Ihr ursprünglicher Platz in der Höhe ist aber nicht verschenkt, spätestens im nächsten Jahr wird die Weinrebe ihn eingenommen haben! Und noch so eine „experimentelle“ Sache: die Schwebfliegen-Lagune. Zunächst schön anzusehen und ansonsten äußerst unauffällig, was sich allerdings schnell änderte. Ich kann nur empfehlen, sich das Aufstellen eines solchen Töpfchens in Sitzplatznähe gut zu überlegen ;-).

Ansonsten gibt es in diesem Jahr wenig wilde Sachen, die wirklich Arbeit machen. Dafür aber viel Zeit zum Beobachten der Insekten, die zum ersten Mal in großer Zahl die Pflanzen besuchen. Die Blüten selbst sieht man oft erst auf den zweiten Blick. Ich bin erstaunt, wie viele unterschiedliche es schon sind. Zu jeder Zeit ist ein buntes Angebot an BienenBlüten vorhanden, siehe Video zum Beitrag: https://youtu.be/_wF_hkBc5Us

Auch unsere Ernte geht nahtlos ineinander über: Salat, Kohlrabi, Erdbeeren, Himbeeren, gerade sind die Johannisbeeren an der Reihe. Im Herbst werden wir die ersten Weintrauben ernten können, mit den drei Mini-Kiwi wird es im nächsten Jahr dann spannend…

Und ach ja, spannend: unsere Meisen. Schon die Elterntiere waren mir so richtig ans Herz gewachsen. Doch beobachten zu dürfen, wie die neun Jungtiere das Nest verließen und ihre ersten Flugversuche unternahmen, das war für uns alle ein wirklich unvergessliches Erlebnis!

Mit diesem besonderen Ereignis will ich dann auch zum Ende kommen – und kann nur sagen, das Gärtnern auf der Dachterrasse macht in diesem Jahr nicht nur die Bienen, sondern auch mich wirklich glücklich! Und wenn der Wunsch nach Nähe zur Natur auf diesem Wege auch bei unseren Kindern geweckt werden konnte, dann haben wir alles richtig gemacht.

 

Teil 4: Nachwort

Doch noch nicht das Ende ;-).

Mein Stapel an Literatur über Bienen ist in den letzten Wochen stark angewachsen. Ich versuche gerade, mir einen Überblick zu verschaffen, wie man sie bestimmt. Allerdings habe ich bei 560 Arten davor großen Respekt.

Wenn du magst, schau dir die geduldigsten und hübschesten BienenBlütenBesucher der Dachterrasse doch an:

https://youtu.be/2MR34wMDQ88

Standort des Beitrags

52080 Aachen

Video zu Beitrag

Video ansehen

Vorher-Bilder

Aktions-Bilder

Nachher-Bilder

Gartenstrukturen

Anzahl der Projektbeteiligten

4

Quadratmeter

15 m²

Pflanzliste

Pflanzen, die in diesem Jahr auf meiner Dachterrasse wachsen

mit Herkunft und Pflanzjahr:

Frühblüher/Zwiebeln:

(vorwiegend Syringa, zwei Mischungen aus dem Gartencenter)

  • 2019:  Bärlauch, Berliner Bärlauch, Blausternchen (10), Blausternchen weiß (10), Frühlings-Anemone (15), Garten-Hyazinthe (5), Kopflauch (30), Krokus violett (18), Nickender Milchstern (10), Safrankrokus (10), Schachbrettblume (10), Scharbockskraut, Schneeglanz (10), Schneeglöckchen (10), Stern-Tulpe (10), Traubenhyazinthe (30), Traubenhyazinthe weiß (10), Wilde Tulpe (5), Zwerg-Narzisse (20), Zwerg-Wildtulpe (5), Zwergiris (10)
  • vorher: Krokus gelb und violett (?), Sternblume (1), Winterheckenzwiebel

Stauden und Kräuter: 

(Strickler, LA’BIO!, Rühlemann’s, Gärtnerei)

  • 2020: Berg-Lauch, Berg-Steinkraut, Bitterwurz, Dalmatiner-Glockenblume, Frühlings-Platterbse, Gelbe Skabiose, Gewöhnliche Grasnelke, Gewöhnlicher Hornklee, Goldhaar-Aster, Große Fetthenne, Hängender Oregano, Hauswurz (3), Jiaogulan, Kalk-Aster, Karthäuser-Nelke, Kleinblütige Bergminze,  Kleines Fettblatt (Brahmi), Kleines Habichtskraut, Lobelie rosa, Magerwiesen-Margerite, Petersilie, Rundblättrige Glockenblume, Steppen-Salbei, Strandflieder, Strauch-Basilikum, Tauben-Skabiose, Verbene pink, Verbene violett, Weidenblättriges Ochsenauge, Wiesen-Flockenblume, Wiesen-Salbei, Zitronen-Basilikum, Zitronenmelisse, Zwerg-Glockenblume blau, Zwerg-Glockenblume weiß
  • 2019: Bronze Fenchel, Großblütige Braunelle, Herzgespann, Kriechender Günsel, Labkraut, Lungenkraut, Marokko Minze, Polsterphlox, Schoko-Minze, Storchschnabel weiß, Tripmadam, Walliser Wermut, Wermut, Ysop
  • 2018: Eiskraut (ausdauernd, überwintert in der Wohnung), Ewiger Kohl, Himalaya-Knöterich, Limetten-Agastache, Meerfenchel, Oregano, Parmaveilchen weiß, Parmaveilchen (beide Veilchen wurden in der aktuellen Saison leider vom Lungenkraut überwuchert…), Schafgarbe, Sedanina, Sushni, Tasmanischer Minzestrauch, Weiße Melisse, Zwerg-Salbei, Zwerg-Ysop
  • vorher: Eberraute (Cola-Kraut), Gundermann, Hängender Rosmarin, Lavendel, Orangen-Thymian, Orangen-Verbene, Römische Kamille, Römische Rasenkamille, Rucola, Schnitt-Knoblauch, Schnittlauch, Staudenbohnenkraut, Waldmeister, Zistrose

Gehölze:

(Gartencenter, Balkonobst, Baldur, Rühlemann’s, Pflanzen Kölle, Lubera)

  • 2020: Mini-Säulenapfel, Topfrose, Zwerg-Schlehe Mops, Zwerg-Walnuss Dwarf Karlik
  • 2019: Brombeere Thornless Evergreen, Herbst-Himbeere gelb, Mini-Säulenbirne Louisa, Passionsblume blau, Säulen-Felsenbirne, Sommerflieder Unique (steril), Topf-Brombeere, Weinrebe Vanessa
  • 2018: Cranberry (3), Japanische Tee-Hortensie, Johannisbeere rot (wurde in der aktuellen Saison aus Platzgründen entfernt), Johannisbeerstämmchen weiß, Mini-Kiwi Issai, Mini-Kiwi Ken’s Red, Mini-Kiwi Nostino, Passionsblume heilend, Passionsblume Ladybirds Dream, Passionsblume Snow Queen, Säulenapfel Roter Boskoop, Säulenaprikose, Säulenmirabelle Nancy, Topf-Heidelbeere
  • 2017: Weinbergpfirsich (selbstgezogen, Geschenk vom Nachbarn)
  • vorher: Feige, Hängekätzchen-Weide, Topf-Himbeere, Zierapfel Evereste

Teich:

(Gartencenter)

  • 2020: Frauenhaargras, Froschlöffel, Hornblatt, Kleine Papageienfeder, Pfennigkraut, Muschelblume, Schwimmfarn, Wasserstern
  • 2019: Bachbunge, Blutweiderich, Englische Wasserminze, Hornblatt, Pfennigkraut, Schwimmfarn, Zwergrohrkolben

Wiesensaat:

  • gesät: „Apollonias Blumenwiese“ 😉 (1 Kasten), Wildblumen-Mischung für Wildbienen von Syringa (3 Kästen)
  • selbst ausgesamt: Brennnessel, Löwenzahn, Natternkopf, Orangerotes Habichtskraut, Persischer Ehrenpreis, Schmuckkörbchen, Taubnessel, Vergissmeinnicht

Gemüse:

  • aus dem letzten Jahr, zur Blüte gekommen: Grünkohl, Kohlrabi, Palmkohl
  • Jungpflanzen: Balkon-Tomate, Kohlrabi (12), Melonenbirne, Porree (1 Stange eingepflanzt, soll eine Blüte bilden), Salat Batavia (6), Salat Eichblatt (6), Salat Eichblatt rot (6)
  • selbst gezogen: Ampeltomate Tumbling Tiger (3), Ampeltomate Tumbling Tom Red (2), Ampeltomate Tumbling Tom Yellow (3), Borretsch, Honigmelone Kajari (1), Honigmelone Minnesota Midget (1), Kapuzinerkresse (2), Knoblauch (1 Zwiebel, im letzten Jahr vergessen),Markerbse,  Mexikanische Minigurke (jetzt im 3. Jahr, überwintert in der Wohnung), Radieschen, Sonnenblume (3), Spargelsalat (2), Stangenbohne Blauhilde, Süßkartoffel (2)

 

_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Öffentlichkeitsarbeit:

Meine Öffentlichkeitsarbeit für den Wettbewerb „Deutschland summt!“ bezieht sich nicht auf unsere Dachterrasse, sondern auf das Projekt „Der Ameisengeneral“ in der Kita unseres jüngeren Sohnes, das ich parallel mitgestaltet habe.

Siehe dazu die Beiträge:

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/eingangsbereich-der-kita/

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/die-kita-st-apollonia-der-gaertner-und-der-ameisenhuegel/

Folgende Aktionen wurden von mir durchgeführt:

  • Vorschlag im Kita-Rat, am Wettbewerb „Deutschland summt!“ mit der Kita teilzunehmen
  • Dokumentation der Aktionen
  • Gestaltung der Beiträge auf der Homepage
  • Vorstellung des Wettbewerbs in einem Elternbrief
  • Anlegen einer Infomappe mit den bereits durchgeführten und geplanten Aktionen für die Bezirksbürgermeisterin Frau Elke Eschweiler
  • Verfassen eines Zeitungsartikels über das gesamte Projekt
  • Erstellen von Infokarten am Zaun der Kita für die Passanten, mit „QR-Codes“ zu den beiden Wettbewerbsbeiträgen

Unser 11-jähriger Sohn hatte während des Homeschoolings die Aufgabe, eine Präsentation über ein Nutztier zu erarbeiten. Aus den Vorschlägen wählte er die Biene aus und ging motiviert ans Werk. Dabei stellte er auch den Wettbewerb „Deutschland summt!“ vor.

Er freut sich darauf, die Präsentation nach den Sommerferien vor seiner Klasse halten zu können:

https://www.youtube.com/watch?v=joc2q0z9Gu4

Gemeinsam haben wir die Samen von unseren Wiesenblumen gesammelt und in Tütchen mit dem Logo von “Deutschland summt!” verpackt. Wir werden sie an Freunde und Verwandte verschenken und so auf den Wettbewerb aufmerksam machen.

Informationen zur Gruppe

Auf der Dachterrasse fühlen sich alle Mitglieder unserer Familie wohl. Mein Mann verbringt seine Pausen im Liegestuhl und beobachtet den Wasserspeier ;-), doch er holt für mich auch die Erde aus dem Auto und forscht mit mir, wenn es darum geht, einen Youtube-Kanal zu eröffnen oder mit Blütenfotos eine Diashow zu gestalten. Unsere beiden Söhne (5 und 11 Jahre alt) helfen gerne mit bei Bastelarbeiten und noch lieber, wenn es etwas zu ernten gibt. Die Pflanzaktionen und Pflegemaßnahmen werden vorwiegend von mir durchgeführt, manchmal beteiligen sich auch die Kinder. Besonders unser jüngerer Sohn interessiert sich sehr für einzelne Pflanzen und Insekten, da das auch in der Kita gerade ein großes Thema ist. Das hat folgende Vorgeschichte: Bevor ich überhaupt auf die Idee kam, selbst am Wettbewerb teilzunehmen, informierte uns die Kita meines Sohnes in der Ratssitzung im Januar über das große Thema bis zum Sommer: das Außengelände der Kita soll naturnah gestaltet werden. Ich schlug vor, bei „Deutschland summt!“ teilzunehmen und die Gestaltung der Seite zu übernehmen. Dabei entdeckte ich die neue Kategorie „Bestehende Naturgärten und -balkone“ und freute mich riesig, dieses Jahr selbst mit dabei sein zu können. Somit bin ich nicht nur auf unserer Terrasse aktiv, sondern trage auch viele Ideen zum Projekt in der Kita bei, helfe dort beim Pflanzentransport oder wo sonst noch Hilfe benötigt wird und dokumentiere die Fortschritte. Doch auch unser älterer Sohn ist angesteckt. Er erstellte während des Homeschoolings eine Präsentation über die Biene. So nimmt gerade alles seinen Lauf. Wenn eine Aktion beendet ist, gibt es sicher schon wieder eine Idee für etwas Neues. Aktuell sammle ich die Samen unserer Wiesenblumen. Ich möchte sie gern an Freunde und Verwandte verschenken und so die Freude weitergeben, die wir in diesem Sommer hier erleben. In den Sommerferien haben wir auch bestimmt noch viel Zeit zum Basteln. Weitere Ideen für Nützlingshotels und Shops mit dem passenden Material habe ich schon abgespeichert. Man kann nie früh genug an Weihnachtsgeschenke denken. Und der nächste Frühling kommt auch bestimmt…