Pflanzwettbewerb
„Wir tun was für Bienen!“
Bepflanzte Fläche: 417.951 m²

Neben dem Bahndamm war ein Grundstück frei. Einige kleine Obstbäume waren vom Vorstand gepflanzt worden, aber die 'Wiese' musste immer noch regelmäßig gemäht werden. Dann ging der Mähbalken kaputt. Da meinte Micha: "Warum machen wir aus der Fläche nicht eine schöne Streuobstwiese?" Die Idee war geboren. Und so machten sich im Frühjahr 2019 einige Frauen auf den Weg zur Baumschule, um die richtigen Hochstämme auszuwählen. Dabei wurden dann auch gleich noch ein paar Heckenbäusche für die Vögel mit eingepackt und Blumensaatgut für die Wiese. Dann fanden sich auch noch zwei mutige Imker in der Nachbarschaft, die bereit waren ihre Bienenkästen mit aufzubauen und bei der Pflanzung mit anzupacken.

Jetzt brummt und summt es gewaltig auf der Wiese und die Nachbarn fragen sich: "Wann kommt da endlich mal das Unkraut weg?" Die Antwort: "Erst im Spätsommer."

Wir hoffen, nicht nur den Bienen und Blumen dabei etwas gutes zu tun, sondern auch den Menschen.

Mit der Erstellung dieses Lebensraums möchte der Verein einen Beitrag zum Stadtgrün und der urbanen Biodiversität leisten. Gleichzeitig bietet dieses Gebiet auch eine Möglichkeit den Vereinsmitgliedern weitere gärtnerischen Aktivitäten durchzuführen und an ihnen teilzuhaben, die auf ihren Parzellen nicht möglich sind (Sensen, Imkern). Des Weiteren wird die Attraktivität der Anlage im Allgemeinen auch für das Stadtviertel erhöht.

Standort

Neben dem Bahndamm

Vorher-Bilder

Quadratmeter

50m x 25m

Pflanzliste

Gepflanzt wurden:

Büsche für Vögel und Bienen:

  • schwarzer Holunder

  • Sanddorn

  • Zierquitte

  • Schlehe

  • Kuper-Felsenbirne

  • Kornel-Kirsche

  • Waldhasel

Hochstämmige Obstbäume:

  • Birne “Gellerts Butterbirne”

  • Apfel “Cox Orange Renette”

  • Apfel “Rote Goldparmäne”

Wildblumen:

  • Wildblumensamenmischung

Informationen zur Gruppe

Diese Aktion wurde vom (neuen) Vorstand des Vereins animiert. Neue (und alte) Mitglieder wurden gebeten sich verstärkt im Verein einzubringen. Auch mit Naturschutzaktionen. Zwei neue Mitglieder haben sich dann zur Fachberaterin bzw. zur Umweltbeauftragten aufstellen lassen. Die Umgestaltung der Fläche zur Streuobstwiese war ein Hauptbestandteil ihrer ersten Aktionen. wir haben dafür auch finanzielle Unterstützung vom Stadtverband und Landesverband erhalten. Besten Dank auch an dieser Stell hierfür.